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Der Stationenweg zwischen Montabaur und dem Stadtteil Wirzenborn ist Thema eines Vortrags zur Stadtgeschichte. Dazu lädt die Stadt Montabaur am Mittwoch, den 28. Juni 2017, um 19.00 Uhr in die Bürgerhalle des historischen Rathauses ein. Referent Wolfgang Ackva wird den historischen Werdegang des alten Pilgerweges oberhalb des Gelbachtals beleuchten und dabei gut 500 Jahre in der Stadtgeschichte zurückgehen: Ein großer Brand hatte 1491 fast alle Häuser mit der Kirche und den Türmen in der Stadtmauer eingeäschert.

Alle Menschen verloren ihr Hab und Gut, die Leute und waren völlig verarmt. Um in der Not zu helfen, holte der Pfarrer von Montabaur ein Gnadenbild der Gottesmutter aus Seligenstadt bei Seck im Westerwald nach Wirzenborn. Nach einer Notiz von 1515 entstand eine Wallfahrt nach Wirzenborn. Damit waren Anlass und Ursprung für den Stationenweg gegeben.

Die Veranstaltung ist Teil einer Vortragsreihe zur Geschichte der Stadt Montabaur. Die Reihe wurde in 2016 begonnen, als Montabaur das Jubiläum „725 Jahre Stadtrechte“ feierte, und wird nun fortgesetzt. Dabei laden die Stadt Montabaur und der Arbeitskreis „Historischer Stammtisch“ in loser Folge zu den Vortragsabenden ein, bei denen jedes Mal ein anderer Abschnitt oder Aspekt der bewegten Geschichte der Stadt vorgestellt wird. Der Eintritt ist frei.

Hinweis: In einigen Jahresüberblicken wurde dieser Vortrag für Mittwoch, den 21. Juni, angekündigt. Aus organisatorischen Gründen wurde der Termin aber aktuell auf Mittwoch,  den 28. Juni, verschoben.

Kategorie: Veranstaltungen, Kunst und Kultur
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