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Limburg (ots) - Eine Vielzahl von Anrufern meldete gestern Abend über die Notrufe von Polizei und Rettungsleitstelle ein explosionsartiges Geräusch und Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus in der Limburger Innenstadt. Bei Eintreffen der Streifen befanden sich keine Personen mehr in dem betreffenden Gebäude.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde durch einen 28-Jährigen versucht eine in einer Nische im Flur zwischen dem 1. und 2. Obergeschoss des Hauses stehende brennende Fritteuse mit Wasser zu löschen. Hierbei kam es zu einer Fettexplosion.

Der den Löschversuch unternehmende Verwandte der Hausbewohner wurde durch eine Rauchgasintoxikation und Brandwunden an den Händen verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Die Bewohner des Hauses mussten vorerst anderweitig untergebracht werden. Die Feuerwehr schätzt den Sachschaden auf ca. 150.000,- Euro.
Es waren insgesamt vier Limburger Feuerwehren mit 40-45 Einsatzkräften, dazu Rettungsdienst und Polizei an der Einsatzstelle.

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