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Wer nicht mit dem eigenen Auto zum Corona-Impfzentrum nach Hachenburg fahren kann und auch sonst keine Mitfahrgelegenheit hat, für den ist das Dorfmobil eine echte Alternative. Jetzt werden die Beförderungskapazitäten noch einmal deutlich erhöht. Neben der Firma Avatar aus Wallmerod konnte Bürgermeister Klaus Lütkefedder auch die Firma Schäfer aus Hundsangen als Partner für Fahrten zum Impfzentrum gewinnen. Ab sofort können Fahrten über die Rufnummer 06435/508-508 (Fa. Avatar) und zusätzlich auch über die Rufnummer 06435/508-509 (Fa. Schäfer) angemeldet werden. Auch die Hilfsangebote für die häusliche Versorgung, die in den Gemeinden beim ersten Lockdown eingerichtet worden sind, stehen weiterhin zur Verfügung.
Die Konditionen für das Dorfmobil sind bei beiden Partnern gleich.

Die Fahrt hin und zurück kost für Senioren ab 80 Jahre 98,00 €. Davon übernimmt die Verbandsgemeinde 10,00 €, sodass man selbst nur 88,00 € zahlen muss. Wenn man unter Beachtung der Corona-Vorgaben mit mehreren Personen zusammenfahren darf, fällt der Fahrpreis nur einmal an. Wer nur eine einzelne Fahrt hin oder zurück braucht, der bezahlt nur die Hälfte. Wenn das Dorfmobil vor Ort warten muss, können noch Kosten für die Wartezeit anfallen.
Etwas mehr Klarheit gibt es jetzt auch bei der Fahrtkostenerstattung durch die Krankenkassen. Nach einer Empfehlung des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen werden die Fahrtkosten übernommen, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:
• Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen aG, H oder Bl
• Pflegegrad 3 und Mobilitätseinschränkungen bzw. Merkzeichen G
• Pflegegrad 4 oder 5
Achtung: Beim Dorfmobil muss der Hausarzt zusätzlich vorher noch eine Verordnung einer Krankenbeförderung ausstellen, damit die Kosten übernommen werden!
Nicht weniger wichtig ist die häusliche Versorgung. Wer aufgrund des Corona-Lockdowns Probleme hat, für sich selbst einzukaufen oder sonst Hilfe benötigt, findet in seiner Gemeinde einen Ansprechpartner. „Ich danke allen Freiwilligen ganz ausdrücklich, die sich in dieser schweren Zeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Wir stehen auch jetzt fest zusammen und helfen einander“, lobt der Wallmeroder Verwaltungschef das ehrenamtliche Engagement in den Gemeinden. (Quelle VG Wallmerod)

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