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Wissen (ots)

Fortführung der kommunalpräventiven Zusammenarbeit zwischen dem Ordnungsamt und der Polizei in Wissen - Franke: "Verlegung des Ordnungsamtes in RegioBahnhof wird von der Polizei begrüßt" - Regelmäßigen internen Austausch zwischen Ordnungsamt und Polizei vereinbart

Auf Initiative des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Berno Neuhoff, fand kürzlich für eine Gefährdungsbeurteilung eine gemeinsame Begehung im RegioBahnhof Wissen statt. Bereits im letzten Jahr war zwischen Polizei, Kreisordnungsamt und Ordnungsamt der VGV Wissen vereinbart worden, sich regelmäßig intern auszutauschen. Neuhoff und Franke sehen das als wichtigen Baustein einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit, um die Sicherheitslage in der Verbandsgemeinde Wissen insgesamt zu optimieren. Neben den Vertretern von Stadt und Verbandsgemeinde nahmen auch die jeweiligen Leiter der Kriminalpolizeiinspektion, der Polizeiinspektion sowie der Polizeiwache in Wissen an der gemeinsamen Veranstaltung teil. Aus der täglichen Praxis berichteten der zuständige Bezirksbeamte der Stadt Wissen sowie Mitarbeiter des, zwischenzeitlich im RegioBahnhof untergebrachten, Ordnungsamtes aus dem kommunalen Vollzugsdienst.

In der Vergangenheit war der RegioBahnhof immer wieder Ziel von Sachbeschädigungen und Vandalismus. Eine große Zahl von Straftaten konzentriert sich "naturgemäß" an solchen kriminogenen Orten wie z.B. Bahnhöfen, an denen eine Vielzahl von Menschen zusammen kommt und sich dort aufhält. Die gemeinsame Begehung diente dazu, eine Gefährdungsbewertung des RegioBahnhofes im Hinblick auf die baulichen, technischen und sonstigen Gegebenheiten vorzunehmen. Beratend und unterstützend stand hierbei sehr professionell Polizeihauptkommissar Thomas Budday vom Sachbereich 15 (Zentrale Prävention) des Polizeipräsidiums Koblenz den Begehungsteilnehmern zur Seite. Der ehemalige Bauamtsleiter und Mitarbeiter der VGV Wissen, Karl-Heinz Henn, führte die Gruppe durch die Räumlichkeiten und Anlagen des Bahnhofes. Hierbei wies er insbesondere auf die umfänglichen Möglichkeiten der Video-Überwachung des Objektes hin. Die Stadt Wissen hatte in die Erneuerung der Videoüberwachung (Digitalkameras) im letzten Jahr ca. 30.000 Euro investiert. Die verschiedenen Zugänge zur Bahnhofsgalerie, die Parkplätze, Gleisanlagen und deren Zugänge sowie sonstige Anlagen wurden in Augenschein genommen. Nach Abschluss der Begehung lobte PHK Thomas Budday die vorbildliche Gestaltung, Übersichtlichkeit, Ausleuchtung, Sauberkeit und die bestehenden Überwachungsmöglichkeiten des RegioBahnhofes. Alle diese Faktoren tragen zur Sicherheit im Bahnhofsbereich bei. Sogenannte "Angsträume" (z.B. dunkle Unterführungen) sind hier nicht vorzufinden. Die gesamte Gestaltung und insbesondere die Videoüberwachung fördern das subjektive Sicherheitsgefühl im Objekt und dienen der Abschreckung und damit der Verhinderung von Straftaten. Diesem Ziel diene auch die Unterbringung des Büros der Ordnungsamtsmitarbeiter in der Bahnhofsgalerie. In einer abschließenden kurzen Nachbesprechung der Teilnehmer wurde in Ergänzung nochmals die Wichtigkeit der vereinbarten Kooperation des Ordnungsamtes und der Polizei, insbesondere durch sporadische gemeinsame Fußstreifen, von beiden Seiten hervorgehoben und bestärkt. Neuhoff trat mit der Bitte an die Polizei heran, in einer gemeinsamen Sitzung der beiden Hauptausschüsse von Verbandsgemeinde und Stadt im Sommer, die Kriminalitätsstatistik vorzustellen. Er lobte die Bereitschaft und Offenheit der Polizei, sich eng abzustimmen und zusammen zu arbeiten. Ziel ist es trotz unterschiedlicher Zuständigkeiten, das subjektive Sicherheitsgefühl und die Gefahrenabwehr, aber auch die Kontrolle von Ordnungswidrigkeiten in der gesamten Verbandsgemeinde zu verstärken. (Quelle Polizei Wissen)

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