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Symbol Polizei VerkehrskontrolleKoblenz (ots)

Auch im Laufe dieser Woche waren die Schwerverkehrskontrolleure der Verkehrsdirektion auf den Straßen im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz unterwegs und kontrollierten den gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Hierbei wurde Fahrzeuge und Personen im Bezug die jeweils für die Beförderungsart einzuhaltenden Vorschriften überprüft.

Bei einer Kontrollmaßnahme auf einer Landstraße bei Winningen überprüften die Kontrolleure am Mittwochmorgen einen Kleinbus, welcher zur Beförderung behinderter Kinder eingesetzt wurde und auf dem Weg zu einer Förderschule war. Während am Fahrzeug nur geringe Mängel auffielen, mussten die Kontrolleure feststellen, dass die im Bus befindlichen behinderten Kinder teilweise nicht vorschriftsmäßig gesichert waren. Erst nachdem die Rückhalteeinrichtungen ordnungsgemäß angelegt waren konnte die Weiterfahrt wieder erlaubt werden. Entsprechende Anzeigen wurden erstattet.

An der gleichen Kontrollörtlichkeit wurde ein Kleintransporter eines Altmetallsammlers kontrolliert, welchem die Weiterfahrt vor Ort untersagt wurde. Nicht nur, dass eine Vielzahl technischer Mängel wie durchgerosteter Fahrzeugrahmen, defekte Beleuchtungseinrichtungen oder Undichtigkeiten an Motor und Getriebe festzustellen waren. Der Transporter war darüber hinaus um 20 % überladen. Der Fahrer, welcher zugleich der Fahrzeughalter war, wurde beanzeigt.

Bei Kontrollen auf der BAB 3 wurde am Donnerstag auf dem Rastplatz Sessenhausen ein Kleintransporter eines osteuropäischen Unternehmens kontrolliert. Das Fahrzeug, welches mit Elektroartikeln beladen war, hatte ein zulässiges Gesamtgewicht von 3.500 kg. Die Ladung war in keinster Weise gesichert. Eine Verwiegung an der Kontrollstelle ergab dann einen Wert von 6.680 kg. Das Fahrzeug war demnach um unglaubliche 3.180 kg und somit um über 90 % überladen Mit dem Transporter wurde eine Ladung befördert, für welche zumindest ein 7,5-Tonner LKW erforderlich gewesen wäre. Zudem waren an dem Fahrzeug eine Vielzahl technischer Mängel, unter anderem defekte Beleuchtungseinrichtungen und erheblicher Ölverlust am Motor, festzustellen. Die Weiterfahrt wurde untersagt und Anzeigen gegen Fahrer und Halter gefertigt.

Auch auf dem Rastplatz Heiligenroth war für einen mit Autoteilen beladenen LKW die Fahrt zu Ende. Das Fahrzeug eines aus südosteuropa stammenden Unternehmens war nicht nur um annährend 15 % überladen. Auch der technische Zustand war mehr als besorgniserregend. Großflächig durchgerosteter Fahrzeugrahmen, erhebliche Undichtigkeiten an Motor und Getriebe und diverse andere Mängel führten zu einer direkten Untersagung der Weiterfahrt. Auch hier müssen Fahrer und Unternehmen jetzt mit entsprechenden Anzeigen rechnen. (Quelle Polizei Koblenz)

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