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Montabaur: Sozialkaufhaus bleibt erhalten – Neustart unter Wäller Helfen
Montabaur: Neuer Erster Beigeordneter Tobias Panne beginnt Dienst
Rheinland-Pfalz: Mindestmengen stärken Qualität in Kliniken
Das Sozialkaufhaus in Montabaur bleibt erhalten und startet künftig unter der Trägerschaft des Vereins Wäller Helfen. Die Einrichtung bietet weit mehr als günstige Waren: Sie ist ein Ort der Begegnung, Integration und Unterstützung im Alltag. Der Neustart wurde gemeinsam mit Ehrenamtlichen, Mitarbeitenden, bisherigen Trägern und Partnern vorbereitet. Ein besonderer Dank gilt der Else Schütz Stiftung, die den Betrieb durch die Bereitstellung eines neuen Busses unterstützt. Ziel ist, das Sozialkaufhaus als offenen, inklusiven Ort mit klarer Perspektive für die kommenden Jahre weiterzuführen.
Tobias Panne hat zum Jahresbeginn seinen Dienst als neuer Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur aufgenommen. Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich begann gleichzeitig seine zweite Amtszeit. Panne plant zunächst Besuche in allen Ortsgemeinden und Einrichtungen seines Dezernats, darunter Schulen, Feuerwehren, vhs, Kulturbüro und das Mons-Tabor-Bad. Ziel ist es, Verwaltungsstrukturen und Abläufe kennenzulernen und die Zusammenarbeit zwischen Ämtern, Einrichtungen und Bürgern zu stärken.
Krankenhaus-Mindestmengen tragen zur Stärkung der Behandlungsqualität bei. In Rheinland-Pfalz und im Saarland konzentrieren sich komplexe Eingriffe zunehmend auf erfahrene Kliniken. Ein Beispiel: Die Implantation von Kniegelenk-Totalendoprothesen wird künftig an weniger, dafür spezialisierten Standorten durchgeführt. Für Herztransplantationen gilt ab 2026 eine Mindestmenge von zehn Eingriffen pro Klinik, bislang erfüllt keine Einrichtung die Vorgabe. Die Regelungen fördern auch Kooperationen und Netzwerke zwischen Kliniken, stärken die Versorgung in der Fläche und erhöhen die Patientensicherheit.