Drucken

Betzdorf (ots)

Am Donnerstagabend, 29.03.2026, führten Einsatzkräfte der PI Betzdorf bis in die Nacht hinein Geschwindigkeitskontrollen an verschiedenen Stellen im Dienstgebiet durch.

Auf der L 287 bei Kausen fielen dabei zwischen 17 und 19 Uhr insgesamt 13 Verkehrsteilnehmende wegen überhöhter Geschwindigkeit negativ auf. Als Spitzenreiter muss hier eine Person wegen der gemessenen Geschwindigkeit von knapp 110 km/h statt der erlaubten 70 km/h mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige belegt werden.

Im Bereich der auf der Steinerother Ortsdurchfahrt (L 288) neu eingerichteten durchgängigen Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h wurden im Zeitraum von 20 bis 22 Uhr insgesamt 14 Fahrzeugführende gemessen, welche sich nicht an diese Beschränkung hielten. Trauriger Spitzenreiter war hierbei eine Person, welche mit über 80 km/h gemessen wurde.

Bei einer weiteren Kontrolle, welche von 23 bis 01 Uhr im Bereich der B 62 bei Niedergüdeln durchgeführt wurde, kam es zu vier Beanstandungen, weil die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h teils deutlich überschritten wurde. Ein 18-jähriger Fahranfänger wurde hier mit etwa 130 km/h gemessen, was auch aufgrund seiner Probezeit zu einer empfindlichen Sanktion durch die Zentrale Bußgeldstelle bzw. die Fahrerlaubnisbehörde führen dürfte. Bei einem als Kleinkraftrad versicherten Fahrzeug wurde eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 70 Stundenkilometern gemessen, sodass dieses in eine andere Fahrerlaubnisklasse einzuordnen war. Da der 19-jährige Fahrer nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis war, wurde gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet.

Sind Sie schon einmal "geblitzt" worden? Im Straßenverkehr wird die Geschwindigkeit nicht grundlos überwacht und sanktioniert. Die nicht angepasste und oftmals überhöhte Geschwindigkeit zählt zu den häufigsten Verkehrsunfallursachen. In Rheinland-Pfalz verursachten Verkehrsteilnehmer im Jahr 2021 über 15.000 bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden. Davon kamen 2300 Menschen bei Unfällen mit nicht angepasster Geschwindigkeit zu Schaden. Egal ob mit dem Zweirad, dem PKW oder dem LKW/Bus: Eine nicht angepasste Geschwindigkeit birgt ein hohes Unfallrisiko. Witterungseinflüsse wie Glätte, schlechte Sicht oder auch eigene Fehleinschätzung und Routine tragen ebenso dazu bei, Geschwindigkeiten falsch anzupassen und Unfälle zu verursachen. (Polizei Montabaur) 

Zugriffe: 53