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Region Rhein-Wied-Westerwald unverändert mit Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent – Noch 1.546 freie Ausbildungsplätze

Am regionalen Arbeitsmarkt halten sich im Juni die neuen Arbeitslosmeldungen und die Abgänge in Beschäftigung in etwa die Waage. Den 3.754 Zugängen stehen 3.607 Abgänge gegenüber. Damit bleibt die Arbeitslosenquote bei 4,8 Prozent und zeigt sich unverändert zum Vormonat wie auch zum Vorjahresmonat. Derzeit sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, der die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald umfasst, 17.433 Menschen ohne Job gemeldet. Das sind 149 Personen mehr als im Mai.

„Der Arbeitsmarkt bewegt sich weiterhin mit der üblichen Fluktuation. Es gibt aber keine neue wirtschaftliche Dynamik. Viele Unternehmen halten sich angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten zurück, Neueinstellungen erfolgen deutlich vorsichtiger. In der Summe werden derzeit mehr Stellen abgebaut neue geschaffen“, erklärt Agenturchef Elmar Wagner.
Das spiegelt sich auch am Stellenmarkt wider. In den letzten 4 Wochen haben die Unternehmen 775 neue Jobangebote gemeldet; das ist ein Minus von 196 Stellen bzw. 20,2 Prozent gegenüber dem Vormonat.
Im Jahresvergleich relativiert sich der schwache Stellenzugang. Seit Jahresbeginn wurden nur 4 Prozent weniger Jobs von den Betrieben gemeldet. Aktuell kann die Arbeitsagentur 5.389 freie Stellen anbieten. In Vorjahr waren es noch 110 Jobangebote mehr.

Das Schuljahr ist vorüber, die großen Ferien haben gerade begonnen. Der Ausbildungsmarkt kennt jedoch keine Sommerpause – er ist gerade jetzt in Bewegung. Innerhalb eines Monats ist die Zahl der untergebrachten Ausbildungsplatzbewerberinnen und Bewerber von 1.289 auf 2.022 gestiegen, während die der noch Suchenden von 1.619 auf 1.357 zurückging. Insgesamt haben sich seit Oktober (Beginn des statistischen Ausbildungsjahres) 3.378 junge Menschen auf der Suche nach einer Ausbildung oder einem Studium bei der Arbeitsagentur gemeldet. Auf der Angebotsseite standen in der Summe 3.271 Lehrstellen.

„Noch haben nicht alle Jugendlichen den passenden Platz gefunden, aber sie haben immer noch gute Chancen im beginnenden Ausbildungsjahr ins Berufsleben zu starten: Aktuell sind im Agenturbezirk noch 1.546 freie Ausbildungsstellen zu besetzen“. Allen, die jetzt noch auf den „Zug“ aufspringen möchten, rät Elmar Wagner, sich schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit zu melden.
Die Berufsberatung der BA bietet nämlich eine umfassende Unterstützung für junge Menschen auf ihrem Weg in die Berufsausbildung. Durch individuelle Beratungen und eine Vielzahl von Dienstleistungen, hilft sie einen passenden Ausbildungsplatz zu finden und erfolgreich in das Berufsleben zu starten: Ein Termin kann online unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rhein-wied-westerwald/berufsberatung-vor-dem-erwerbsleben vereinbart werden.

Entwicklung in den Landkreisen
Im Kreis Altenkirchen liegt die Arbeitslosenquote mit 6,0 Prozent um 0,1 Punkte über der Mai-Quote und dem Juni des Vorjahres. Derzeit sind 4.399 Personen ohne Arbeit, das sind 74 mehr als vor einem Monat und 112 mehr als vor einem Jahr.
Im Kreis Neuwied haben derzeit 5.670 Personen keine Beschäftigung. Das sind 21 weniger als im Vormonat, aber 108 mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote bleibt unverändert bei 5,5 Prozent und liegt um 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.
Im Rhein-Lahn-Kreis sind 2.842 Menschen ohne Job – 13 mehr als im Vormonat und 13 weniger als im Vorjahr. Die Quote ist in den vergangenen Wochen von 4,4 auf 4,3 Prozent gesunken und ist auf dem gleichen Stand wie vor einem Jahr.
Im Westerwaldkreis sind Ende Februar 4.522 Menschen arbeitslos. Das sind 83 Personen mehr als vor einem Monat und 8 weniger als vor einem Jahr. Die Quote ist um 0,1 Prozentpunkte gestiegen und liegt bei 3,9 Prozent. Sie bleibt damit unverändert zum Vorjahr. (Arbeitsagentur WW) 

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