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Ministerpräsident Gordon Schnieder hat heute die Stadt Höhr-Grenzhausen und die Ortsgemeinde Boden im Westerwaldkreis besucht. Ein schweres Unwetter hatte hier am Abend des 19. August 2026 erhebliche Schäden verursacht. Schnieder informierte sich vor Ort über die Lage und dankte den Einsatzkräften persönlich.

„Das war eine schwere Nacht für den Westerwald und für viele Menschen hier in der Region. Die Schäden, die wir heute vor Ort sehen, machen deutlich, mit welcher Kraft das Unwetter gestern Abend über Teile unseres Landes gezogen ist. Mir war es wichtig, heute selbst herzukommen, um die Lage zu sehen, das Gespräch mit den Menschen vor Ort zu suchen und vor allem den Einsatzkräften persönlich Danke zu sagen. Den fast ausschließlich ehrenamtlich tätigen Einsatzkräften gilt mein persönlicher Dank, ihr Einsatz ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte Ministerpräsident Gordon Schnieder.

Der Sturm traf den Westerwaldkreis gegen 19:20 Uhr. Er riss Hauswände heraus, deckte Dächer ab und entwurzelte Bäume. Die Stromversorgung fiel zeitweise aus. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk waren unmittelbar im Einsatz, um Schäden zu sichern und die Bevölkerung zu schützen.

Innenminister Achim Schwickert war bereits in der Nacht vor Ort in Selters. Er informierte sich während der laufenden Einsatzlage über die Situation. Ministerpräsident Schnieder verfolgte die Entwicklung seit dem Abend eng und wurde fortlaufend über die Lage informiert.

In der Nacht waren zwischen 500 und 600 Einsatzkräfte im Einsatz. „Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, die eine ganze Nacht lang geholfen, gesichert, geräumt und geschützt haben. Sie lassen in einer solchen Nacht alles stehen und liegen, um anderen zu helfen. Darauf können wir in Rheinland-Pfalz stolz sein. Solche Ereignisse zeigen, wie wichtig ein leistungsfähiger Bevölkerungsschutz und starke Strukturen vor Ort sind. Land, Kommunen und Einsatzorganisationen arbeiten nun gemeinsam daran, das gesamte Ausmaß der Schäden sorgfältig zu erfassen“, sagte Ministerpräsident Schnieder.

„Mein Dank gilt heute allen, die auch mit Blick auf die Waldbrände seit Tagen dafür sorgen, dass Menschen geschützt, Gefahren beseitigt und Schäden begrenzt werden. Rheinland-Pfalz kann sich auf seine Einsatzkräfte verlassen“, betonte der Ministerpräsident. (Staatskanzlei Mainz) 

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