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Der Vorsitzende und Geschäftsführer des Vereins Wäller Helfen, Björn Flick, sieht sich nach eigenen Angaben erneut mit Vorwürfen und persönlichen Anfeindungen konfrontiert. Anlass ist ein Schreiben der Steuerfahndungs- und Strafsachenstelle des Finanzamts Koblenz vom 2. Februar 2026. Nach Angaben von Flick zog sich die Angelegenheit anschließend über rund ein halbes Jahr hin. Inzwischen liege ihm eine offizielle Mitteilung vor, wonach die gegen ihn erhobenen Vorwürfe unbegründet seien.
Flick berichtet, dass er bereits seit längerer Zeit insbesondere in sozialen Netzwerken mit Anschuldigungen und persönlichen Angriffen konfrontiert werde. Der Vorgang rund um das Schreiben des Finanzamts habe für ihn eine neue Dimension erreicht. Nach seiner Darstellung habe er von Beginn an darauf hingewiesen, dass die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen nicht zuträfen. Nach rund sechs Monaten habe sich dies nun auch offiziell bestätigt.

Unabhängig von dem aktuellen Vorgang war die finanzielle Arbeit des Vereins bereits in der Vergangenheit Gegenstand von Prüfungen. Bei einer Mitgliederversammlung wurde über eine Prüfung der Vereinskasse durch die gewählten Kassenprüfer berichtet. Nach Angaben des Vereins bestätigte zudem das Finanzamt eine ordnungsgemäße Kassenführung und die Gemeinnützigkeit wurde bis 2028 anerkannt.
Konkrete öffentlich belegte Hinweise auf eine Veruntreuung von Spendengeldern oder eine strafrechtlich festgestellte Unregelmäßigkeit beim Verein liegen nach den derzeit verfügbaren Informationen nicht vor. Auch aus dem aktuellen Vorgang ergibt sich nach Flicks Darstellung gerade keine Feststellung eines Fehlverhaltens. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen gegen eine Person erhobenen Vorwürfen und einem nachgewiesenen Verstoß.
Wäller Helfen ist inzwischen ein großes Nachbarschaftshilfe-Netzwerk in der Region und engagiert sich unter anderem bei sozialen Projekten und Spendenaktionen. Flick ist neben seinem Amt als Vorsitzender auch als Geschäftsführer tätig. Trotz der wiederkehrenden Anfeindungen will er seine Arbeit für den Verein fortsetzen.
Der aktuelle Vorgang endet damit nach Angaben von Flick nicht mit einer Beanstandung, sondern mit der Feststellung, dass die gegen ihn erhobenen Vorwürfe unbegründet waren. Weitere Einzelheiten zu den konkreten Anschuldigungen sind öffentlich bislang nicht bekannt.
Am Freitag, 04.09.2026 ist das Gespräch mit Björn Flick auch unser "Thema des Tages" ab 10.45 Uhr auf Radio Westerwald. 
(RWW / Wäller helfen) 

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