Nach mehr als zwölf Jahren erfolgreicher Arbeit bleibt das Sozialkaufhaus in Montabaur erhalten – künftig unter der Trägerschaft von Wäller Helfen e. V.. Mit der offiziellen Eröffnung wurde ein deutliches Signal gesetzt: Eine bewährte soziale Anlaufstelle bleibt bestehen, weil sich Menschen zusammengetan, Verantwortung übernommen und eine Institution bewusst gesichert haben.
Das Sozialkaufhaus ist damit nicht nur weiter geöffnet, sondern wird konsequent weitergeführt. In seiner Bedeutung geht es weit über den günstigen Einkauf hinaus. Es ist ein Ort der Begegnung, Teilhabe, Integration und Gemeinschaft. Menschen kommen hier miteinander ins Gespräch, unterstützen sich gegenseitig und finden Hilfe im Alltag.
Der Verein Wäller Helfen betonte, dass der Fortbestand nur möglich war, weil viele Beteiligte zusammengewirkt haben. In zahlreichen Gesprächen mit bisherigem Träger, Vermietern, Unterstützern und zukünftigen Mitarbeitenden wurde der Neustart vorbereitet und abgesichert.
Besonderer Dank galt:
den zahlreichen neuen Ehrenamtlichen, die sich bereit erklärt haben, Zeit und Kraft einzubringen
den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die künftig den täglichen Betrieb sichern
der Else Schütz Stiftung, die mit einem neuen Bus die Arbeit des Projekts maßgeblich unterstützt und Mobilität für Menschen und Sachspenden ermöglicht
Mit Blick auf die aktuellen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen in der Region unterstrich Wäller Helfen die Notwendigkeit solcher Angebote. Viele Menschen seien auf Unterstützung angewiesen – das Sozialkaufhaus biete konkrete Hilfe, ohne Hürden, zu fairen Bedingungen und mit Respekt gegenüber jeder Lebenssituation.
Der Verein kündigte an, das Angebot gemeinsam mit Ehrenamtlichen, Team und Partnern weiterzuentwickeln. Bedürfnisse von Bürgerinnen und Bürgern aus Montabaur und Umgebung sollen dabei eng einbezogen werden. Ziel sei es, das Sozialkaufhaus weiterhin als offenen, zugewandten Ort zu gestalten, an dem niemand ausgeschlossen wird.
Mit der Wiedereröffnung unter neuer Trägerschaft bleibt das Sozialkaufhaus nicht nur bestehen – es gewinnt neuen Rückenwind und klare Perspektive für die kommenden Jahre. (Wäller helfen)