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Seit Mai vergangenen Jahres wachsen auf dem Steilstück des Limburger Schlossgartens bereits die Reben, das gesamte Areal ist angelegt. Nun folgt die nächste Etappe der Schlossgartengestaltung mit dem später öffentlich zugänglichen Teils des Areals. Die Arbeiten haben am Montag, 19. Januar, begonnen und sollen voraussichtlich Ende April beendet sein. Im Anschluss an die nun beginnenden Tiefbauarbeiten folgt dann noch die Montage der Geländer und Tore.



Während der mit Reben bepflanzte Hang des Schlossgartens steil in Richtung Kindertagesstätte abfällt, neigt sich das terrassierte Hanggrundstück, das nun gestaltet wird, von der Schlossmauer zur Straße „Mühlberg“. Auf dem Gelände wird eine Rosenterrasse mit Sitzmöglichkeit errichtet. Die Wege werden dabei mit Basaltpflaster versehen und erhalten weitere Sitzplätze. Die Pflanzflächen werden mit Rosen, Stauden, Bodendeckern und Sträuchern bestückt, entlang der bestehenden Bruchsteinmauer werden Brüstungsgeländer montiert.

Eine Treppenanlage verbindet künftig die Rosenterrasse mit der tiefer liegenden Baumterrasse. Die Treppe wird aus Naturstein-Blockstufen (Basaltlava) errichtet. Die Rampe erhält einen Belag aus Schotterrasen mit Natursteinpalisaden aus Basalt. Dort kann dann auch das Niederschlagswasser der südlichen Dachfläche des Schlosses, das zunächst in Rigolen gesammelt wird, versickern.

Am östlichen Rand der Baumterrasse wird ein Aussichtspodest hergestellt. Zur Ausstattung gehören Sitzbänke, eine Liegebank sowie Abfalleimer und natürlich Bäume, sieben Stück an der Zahl. Um die Funktion des Aussichtspodests besser erfüllen zu können, wird dort ein Fernrohr, ein sogenannter „Hingucker“ eingebaut, mit dem der südöstlich gelegene Greifenberg mit dem Cahensly-Tempel in den Blick genommen werden kann.

Zu dem künftig angelegten und gestalteten Schlossgarten wird auch ein Weinbaulehrpfad gehören, der auf einem Geländestreifen mit Weg als Schotterrasen angelegt wird und in dessen Verlauf Weinstöcke gepflanzt werden. Entlang der vorhandenen Bruchsteinstützmauer des tieferliegenden Weinbergs dient künftig ein Holzzaun als Abgrenzung. Der Zugang zum Weinbaulehrpfad erfolgt über die Baumterrasse und wird durch ein Holztor ermöglicht.

Für den Zugang zu dem öffentlichen Teil des Schlossgartens ist bereits in der Mauer eine Öffnung gebrochen worden. Nach Abschluss der Arbeiten wird diese Öffnung mit einem Tor versehen. Die Kosten für die Arbeiten belaufen sich auf rund 710.000 Euro. (Stadt Limburg) 

Kategorie: Bunte Meldungen
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