Landesmittel stärken Ortsgemeinden, Ehrenamt und zentrale Infrastruktur
Die Verbandsgemeinde Bad Marienberg kann sich über eine Förderung in Höhe von 3.100.000 Euro aus dem regionalen Zukunftsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz freuen. Wie das Innenministerium gegenüber der Verbandsgemeinde mitteilte, werden Gelder für 112 Maßnahmen bereitgestellt.
Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verbandsgemeinderat auf Vorschlag des damaligen Bürgermeisters Andreas Heidrich beschlossen, rund 2.000.000 Euro an die Stadt Bad Marienberg sowie an die verbandsangehörigen Ortsgemeinden weiterzuleiten. Die Mittel für die Ortsgemeinden werden anteilig nach der Einwohnerzahl verteilt. Über die Projektanmeldungen hatten die Stadt- und Gemeinderäte in eigener Zuständigkeit beschlossen.
Auf Initiative der CDU-Fraktion werden darüber hinaus mehr als 100.000 Euro gezielt für Vereine und ehrenamtliche Bürgerprojekte bereitgestellt. Pro Maßnahme konnten hierbei bis zu 5.000 Euro beantragt werden.
Im Rahmen der jüngsten Bürgermeisterdienstbesprechung wurde der symbolische Scheck über die Mittel aus dem RZN überreicht.
Knapp 1.000.000 Euro verbleiben bei der Verbandsgemeinde und werden in die zentrale Infrastruktur investiert. Geplant sind unter anderem eine Anschubfinanzierung für das MakerSpace „TalentWerk“ sowie die Entsiegelung des Schulhofes der Marie-Curie-Realschule Plus. So möchte der Schulträger das herausragende Sport- und Schulzentrum nachhaltig stärken. Zudem werden die Feuerwehren der Verbandsgemeinde mit rund 250.000 Euro gezielt im Bereich des Waldbrandschutzes unterstützt. Darüber hinaus soll die Anschaffung des neuen E-Bürgerbusses über das Programm finanziert werden.
Bürgermeister Marvin Kraus zeigte sich erfreut über die Förderzusage: „Ob bei der Infrastruktur, der Lebensqualität in der Stadt und unseren Ortsgemeinden oder im Ehrenamt: Mit diesem Geld werden gute Ideen vorangebracht und das Zusammenleben in unserer Heimat weiter gestärkt.“
Gleichzeitig machte der Bürgermeister aber auch deutlich: „Mit dem Förderbescheid geht die Arbeit jetzt erst richtig los. Einige Aspekte des Programms sind mit bürokratischen Auflagen und Dokumentationspflichten verbunden, die deutliche Personalressourcen in unserem Haus binden werden“. Sein Dank gilt deshalb insbesondere Klimaschutzmanagerin Stella Zöllig sowie dem Team der Verbandsgemeindeverwaltung, die das Programm und die zahlreichen Förderanträge erfolgreich auf den Weg gebracht haben. In Summe hatte die Verbandsgemeinde gegenüber dem Land mehr als 120 Projekte angemeldet. (VG Bad Marienberg)