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Das deutsche Nationalteam sichert sich bei der Weltmeisterschaft im Schneepflugfahren im französischen Chambéry den 6. Platz.

Chambéry. Bei der Weltmeisterschaft im Schneepflugfahren belegt das Deutsche Nationalteam den 6. Platz. Michael Wilhelmi und Lukas Kiesner von der Straßenmeisterei Oberweyer traten gegen Fahrer-Teams aus zwölf Nationen an fuhren für das deutsche Nationalteam bis in die Finalrunde. Wir gratulieren den Kollegen von Hessen Mobil herzlich zu dieser hervorragenden Leistung.



Auch Mark Bell und Ron Hammer vom Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz legten in der Vorrunde eine beeindruckende Leistung hin und sicherten sich den 18. Platz.

Das diesjährige deutsche Nationalteam setzt sich aus den drei bestplatzierten Teams der letzten Deutschen Meisterschaft zusammen, die im vergangenen September im oberfränkischen Marktretwitz ausgetragen wurden. Es besteht aus Mark Bell und Ron Hammer von der Straßenmeisterei Bingen des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz, Michael Wilhelmi und Lukas Kiesner von der Straßenmeisterei Oberweyer (Hessen Mobil) sowie Matthias Rudolph und Luca Assenmacher von der Autobahnmeisterei Emmelshausen (Autobahn GmbH).
Zudem ging mit Carin Kuhne und Petra Iffland von der Straßenmeisterei Friedberg (Hessen Mobil) erstmals ein Frauen-Team an den Start.

In diesem Jahr stellten 36 Teams aus zwölf Ländern im französischen Chambéry ihr Können in zwei anspruchsvollen Geschicklichkeitsparcours unter Beweis. Diesen mussten die Fahrerinnen und Fahrer jeweils mit einem Unimog und einem LKW mit montiertem Schneepflug und Streuautomaten absolvieren. Hier galt es sowohl in den insgesamt 25 Wertungsprüfungen möglichst viele Punkte zu sammeln als auch möglichst schnell durch den Parcours zu kommen.

Der Parcours spiegelte typische Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag im Winterdienst wider. So galt es etwa mit dem montierten Schneepflug durch einen Schrankenzaun zu manövrieren ohne diesen dabei zu berühren. Eine Aufgabe, die den Straßenwärterinnen und Straßenwärtern im Winterdienst beim Durchfahren enger Passagen ebenfalls begegnet. Weiter erinnerte das Verschieben eines Reifenstapels in ein vorgegebenes Zielfeld an das präzise Verschieben von Schnee.

Nach mehreren offenen Trainingseinheiten traten zunächst alle Teams in einer Vorrunde gegeneinander an, in der sich jeweils ein Team jedes Landes für das Finale qualifizieren konnte. Hier setzte sich schließlich das Team aus Slowenien durch und sicherte sich den Weltmeistertitel. (LBM) 

Kategorie: Bunte Meldungen
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