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Montabaur. Ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und regionales Engagement setzten am Montag Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Montabaur: Gemeinsam mit ihren Fachlehrern pflanzten sie am Köppel in der Verbandsgemeinde Montabaur insgesamt 500 Bäume. Unterstützt wurden sie dabei von Förster Sandro Heubes, der die Aktion fachlich begleitete.

Treffpunkt war unterhalb des Köppelturms, von wo aus die Pflanzaktion startete. Mit großem Einsatz und sichtbarer Motivation brachten die Jugendlichen die jungen Bäume in die Erde – ein praktischer Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz direkt vor der eigenen Haustür.

Die Pflanzung fand auf Flächen der Ortsgemeinde Moschheim statt, die das Projekt unterstützend zur Verfügung gestellt hatte. Als Zeichen der Wertschätzung bedankte sich die Ortsgemeinde Moschheim im Anschluss bei allen Beteiligten mit einem kleinen Imbiss.

Die Pflanzaktion ist Teil des regionalen Projekts „100.000 Bäume für den Westerwald“, das sich zum Ziel gesetzt hat, die heimischen Wälder nachhaltig zu stärken und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Durch die Beteiligung der Berufsschule Montabaur gewinnt das Projekt weiter an Dynamik und zeigt, wie wichtig die Einbindung junger Menschen für eine nachhaltige Zukunft ist.

„Mit solchen Aktionen zeigen junge Menschen, wie Zukunft geht. Gemeinsam machen wir den Westerwald Stück für Stück grüner – das ist in dieser Form bisher einmalig in unserer Region“, betont Björn Flick, Vorsitzender von Wäller Helfen e. V.

Die Organisatoren zeigen sich dankbar für die Unterstützung und das Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte. Gleichzeitig hoffen sie, dass die Aktion weitere Nachahmer findet und noch mehr Menschen dazu motiviert, sich aktiv für Umwelt- und Naturschutz im Westerwald einzusetzen.

Mit den neu gepflanzten 500 Bäumen wächst nicht nur der Wald, sondern auch das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln in der Region. (Wäller helfen) 

Kategorie: Bunte Meldungen
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