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Generationenbeauftragte Magdalena Marjanovic und Gemeindeschwester plus Barbara Spiegelhoff arbeiten Hand in Hand für die Menschen in der Verbandsgemeinde Montabaur.

Mit der neuen Generationenbeauftragten Magdalena Marjanovic und der etablierten Gemeindeschwester plus Barbara Spiegelhoff setzt die Verbandsgemeinde Montabaur (VG) weiter auf das bewährte Zusammenspiel aus Koordination und direkter Unterstützung vor Ort. Damit das auch weiterhin gut gelingt, steht mit Magdalena Marjanovic eine neue Ansprechpartnerin im Generationenbüro der VG Montabaur zur Verfügung. Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn ist als Partner mit im Boot, denn Barbara Spiegelhoff ist dort angestellt.

Magdalena Marjanovic ist Sportwissenschaftlerin und Sporttherapeutin. Berufserfahrung hat sie hier vor allem in der Klinik Bad Ems gesammelt. Mit 45 Jahren schloss sie zudem ein Masterstudium der Sozialen Arbeit ab. „Das sind optimale Voraussetzungen für meine neue Aufgabe im Generationenbüro“, freut sie sich. Denn neben sozialem Engagement sei vor allem Bewegung in jedem Alter wichtig.

Das Generationenbüro ist die zentrale Anlaufstelle für Information, Beratung und Koordination von Angeboten für junge und alte Menschen in der Verbandsgemeinde Montabaur. „Ich bin Ansprechpartnerin für alle ehrenamtlich engagierten Bürger“, berichtet Marjanovic. Projekte zu unterstützen, Ideen zu vernetzen und Initiativen weiter auszubauen, ist ihre wichtigste Aufgabe. „Zunächst möchte ich mir einen Überblick verschaffen und dann darauf aufbauen. Ich lasse mich von den Projektkümmerern inspirieren, höre mir ihre Einschätzung und ihre Ideen an.“ Das Ehrenamt zu stärken und neue Akteure zu finden, steht oben auf ihrer Agenda. Vor allem möchte sie Projekte entwickeln, die die Generationen verbinden.

Während das Generationenbüro für Vernetzung und Koordination zuständig ist, ist die Gemeindeschwester plus direkte und persönliche Ansprechpartnerin für ältere Menschen. „Schwester Barbara“ (Spiegelhoff) feiert am 1. Juni bereits ihr 5-jähriges Jubiläum in dieser Aufgabe. Das Angebot richtet sich an Senioren im Rentenalter, die (noch) nicht pflegebedürftig sind, aber Unterstützung und Beratung in ihrer aktuellen Lebenssituation benötigen. Schwester Barbara, selbst Pflegefachkraft, berät die Senioren telefonisch, digital oder besucht sie auf Wunsch zu Hause. Dabei ermittelt sie den Bedarf und vermittelt passende Kontakte und Angebote. „So nah am Menschen sein zu dürfen, ganz unmittelbar, das ist jeden Tag etwas Neues“, berichtet sie. Ihre größte Herausforderung: „Viele Menschen rufen mich erst an, wenn es schon fast zu spät ist. Sich rechtzeitig zu überlegen, wie man im Alter leben möchte, ist überhaupt nichts Schlimmes. Dann hat man die Möglichkeit, selbst zu bestimmen und nicht nur noch reagieren zu müssen“, betont sie. „Ich möchte das auf positive Art in das Bewusstsein der Menschen bringen und bemühe mich, für jede Situation die passende Lösung zu finden.“

Diese Beratung ist für die Senioren kostenlos. Themen sind beispielsweise die hauswirtschaftliche Versorgung, die Wohnsituation, Mobilität oder Einsamkeit. Lösungen können Alltagshelfer sein, aber auch Begegnungsangebote wie Seniorentreffen, die Vermittlung von Digitalbotschaftern oder präventive Beratung zu Seniorensicherheit und Kriminalprävention. Darüber hinaus bietet Schwester Barbara selbst alle drei bis vier Wochen ein Bewegungsangebot für Senioren im Forum St. Peter in Montabaur an.

Eine weitere Aufgabe ist es, Initiativen in den jeweiligen Regionen anzuregen bzw. zu initiieren. „Der Bedarf ist da und wird in den nächsten Jahren weiter steigen“, sagt Spiegelhoff. Und hier ist die enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeindeschwester plus und der Generationenbeauftragten wichtig. Beide Bereiche greifen eng ineinander, etwa wenn Unterstützung vermittelt, neue Projekte angestoßen oder Kontakte zu Ehrenamtlichen und Beratungsstellen hergestellt werden. „Netzwerken ist das A und O“, sagt Schwester Barbara. „Nur so weiß ich, was in der Verbandsgemeinde los ist.“ Und Marjanovic ergänzt: „Wir haben schon ein paar Ideen zusammen entwickelt, welche Angebote wir für Senioren ergänzen können.“ Die Voraussetzungen dafür sind gut: Während Schwester Barbara die Menschen direkt vor Ort begleitet, bringt Magdalena Marjanovic neue Ideen und Impulse in das Netzwerk ein – zum Nutzen aller Generationen.

Beide trafen sich zum Kennenlerngespräch mit dem neuen Ersten Beigeordneten der VG, Tobias Panne. „Die Arbeit der Gemeindeschwester und der Generationenbeauftragten ist ganz nah an den Menschen. Sie tragen dazu bei, dass sich ältere Menschen nicht allein gelassen fühlen und stützen damit unser soziales Gefüge. Ich bin froh, sie im Team unserer Verwaltung zu haben“, so sein Lob an die beiden engagierten Frauen. (Generationenbüro)

Kategorie: Bunte Meldungen
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