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Mit Katharina Heißenhuber am 29. Oktober 2026
„There will be no blood“ ist ein Solo-Theaterstück, das zwischen autobiografischen
Erfahrungen, Infotainment sowie gesellschaftlichen Aspekten von Menstruation,
Menopause und Alter changiert.
Der Abend gestaltet sich als bunter, humorvoller Ritt durch vielfältige Erzählweisen. Er
beginnt mit dem Schrecken über die erste Monatsblutung und der damit
einhergehenden distanzierten Haltung zum eigenen Körper.

Anschließend richtet sich
der Blick auf das durch die Kirche geprägte Frauenbild und weitet sich zu einem
spielerisch angelegten Info-Dance über das Thema Menstruation. Auch die Frage „Will
ich einmal Mutter sein?“ wird aufgegriffen und in unterschiedlichen Facetten
durchgespielt.
Doch was geschieht, wenn sich mitten im alltäglichen Wahnsinn das Thema
Menopause einschleicht und das Gefühl, im eigenen Leben angekommen zu sein, ins
Wanken bringt?
Mit einer Flut an Informationen versucht die Protagonistin, dieser neuen Situation Herr
zu werden und der kommenden Lebensphase eigenverantwortlich auf ihre Weise zu
begegnen.
Katharina Heißenhuber ist klassische Sängerin und Schauspielerin, hat in Zürich
studiert und arbeitet seit ihrem ersten Engagement freischaffend, unter anderem am
Schauspielhaus Zürich, am Theater der Altmark, am Theater an der Rott sowie am
Staatstheater Wiesbaden, wo diese Performance ihre Vorpremiere hatte. In „There will
be no blood“ bringt sie all ihre Talente zum Einsatz. So entsteht ein Abend, der für
Zuschauer:innen aller Geschlechter kurzweilig und informativ ist und dazu anregt, über eigene Erfahrungen und mögliche Spielräume nachzudenken. Auch wenn vor allem
weibliche Körpervorgänge im Mittelpunkt stehen, schlägt die Performance eine Brücke
zu Themen von allgemeiner Relevanz, wie Gesundheitsversorgung, Wirtschaft und
gesellschaftliches Miteinander.
Die Crew hinter der Darstellerin besteht aus Jessica Schultheis (Regie) und Nora
Bussenius (Dramaturgie), die als erfahrene Theatermacherinnen im gesamten
deutschsprachigen Raum auf und hinter der Bühne tätig sind. Die Ausstattung
verantwortet Dea Bejleri (Staatstheater Wiesbaden), die Musik stammt in Teilen vom
Schweizer Komponisten Stefan Kägi.
Am Donnerstag, 29. Oktober 2026 um 19.30 Uhr im Jugend-, Kultur- und
Bürgerzentrum “Zweite Heimat”, Mittelstraße 7 in 56203 Höhr-Grenzhausen. Eine
Ticketreservierung ist nur online unter www.juz-zweiteheimat.de möglich. Die Tickets
kosten im VVK: 18,- Euro, an der AK: 20,- Euro. (Jugendhaus Zweite Heimat) 

Kategorie: Veranstaltungen, Kunst und Kultur
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