Auf den TTC Zugbrücke Grenzau wartet die nächste schwere Aufgabe in der Tischtennis-Bundesliga: Das Tabellenschlusslicht reist zum starken Play-off-Kandidaten TTC Schwalbe Bergneustadt. Die Partie steigt am Sonntag (25. Januar) um 17 Uhr.
„Wir sind nach den jüngsten Ergebnissen klarer Außenseiter“, sagt TTC-Manager Markus Ströher vor der Partie. „Aber wenn wir ehrlich sind: das sind wir meistens. Und dennoch haben wir auch schon in solchen Spielen überrascht. Wir gehen immer mit dem Glauben an uns selbst an den Tisch und werden auch immer alles geben für den Erfolg.“
So wie im Hinspiel, als dem Außenseiter aus dem Westerwald in heimischer Halle ein 3:2-Sieg gegen Bergneustadt gelang – gegen den damaligen Tabellenzweiten. Maciej Kubik und Feng Yi-Hsin fuhren zwei Einzelsiege ein, Feng und Martin Allegro setzten sich zudem im Schlussdoppel durch. Natürlich hat der TTC die Hoffnung mit im Gepäck, dass auch im Rückspiel etwas drin ist.
Bergneustadt hat mit dem deutschen Nationalspieler Benedikt Duda (13:6-Siege) den drittbesten Spieler der Liga in seinen Reihen – nur Darko Jorgic und Shunsuke Togami spielen bisher eine bessere Bilanz. Aber auch Roman Ruiz trägt mit einer klar positiven Bilanz (9:5) zur bisher erfolgreichen Saison bei. Komplettiert wird der Kader von Leo de Nodrest (4:5) und Adrien Rassenfosse (2:5).
Der Tabellenfünfte hat derzeit zwei Punkte Rückstand auf einen Play-off-Platz und benötigt daher dringend die Punkte gegen den TTC. Die Grenzauer sind nach der jüngsten Niederlage in Bad Königshofen auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht, könnten sich aber möglicherweise schon mit einem Sieg wieder von den Abstiegsplätzen befreien. Kurzum: Die Liga ist derzeit sehr eng zusammen, am Ende wird jeder Punkt immens wichtig sein im Kampf um die Play-offs und gegen den Abstieg.
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