Voraussichtlich ab Ende Februar 2026 wird die Fahrbahn der B 42 zwischen Urbar und Koblenz-Ehrenbreitstein saniert.
Die Bauarbeiten auf dem genannten Streckenabschnitt erfolgen unter Sperrung jeweils eines Fahrstreifens bzw. der Busspur. Während der gesamten Maßnahme bleibt der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen aufrechterhalten.
Aktuelle Informationen hierzu, insbesondere zur Verkehrsführung, können kurz vor Beginn der Arbeiten dem Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de entnommen werden.
Die Arbeiten sollen im Laufe des Frühjahrs 2026 abgeschlossen sein.
Die Maßnahme wird in drei Bauabschnitte unterteilt.
Der Baubereich erstreckt sich von der Ampelanlage in Urbar bis zur Ampelanlage in Koblenz-Ehrenbreitstein über eine Länge von rund 1.700 Metern. In diesem Abschnitt werden die obersten beiden Asphaltschichten (Deck- und Binderschicht) vollständig erneuert. In Teilbereichen wird zudem die beschädigte Asphalttragschicht partiell abgefräst und neu eingebaut.
Vor Beginn des ersten Bauabschnitts werden die vorhandenen Fahrbahnmarkierungen abgefräst, die mobile Mittelinsel zurückgebaut sowie eine temporäre Gelbmarkierung aufgebracht.
Innerhalb der einzelnen Bauabschnitte wird sichergestellt, dass etwaige Anlieger ihre Grundstücke jederzeit erreichen können.
Der Baubeginn sowie die Verkehrsführung wurden im Vorfeld im Rahmen einer Verkehrskoordinierung festgelegt. An den Abstimmungen beteiligt waren u. a. die Polizei, die Feuerwehr, die Integrierte Leitstelle Koblenz, Vertreter des Öffentlichen Personennahverkehrs, die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, die Stadt Koblenz, die Verbandsgemeinde Vallendar und die Ortsgemeinde Urbar.
Der Fahrbahnbelag der B 42 zwischen Urbar und Koblenz-Ehrenbreitstein weist erhebliche Schäden auf. Diese zeigen sich insbesondere in tiefen Längsrissen mit Asphaltausbrüchen. Darüber hinaus ist der gesamte Fahrbahnaufbau von zahlreichen Netzrissen, Absackungen sowie Spurrillen betroffen.
Die B 42 hat hier ein Verkehrsaufkommen von rund 17.500 Kraftfahrzeugen pro 24 Stunden bei einem Schwerverkehrsanteil von etwa 4 %.
Die Auftragssumme beläuft sich auf rd. 1,2 Mio. Euro. Die Finanzierung erfolgt durch den Bund. (LBM)