Vier Monate in Folge war die regionale Arbeitslosenquote in kleinen, aber gleichmäßigen Schritten zurückgegangen. Diese Entwicklung wird im Sommermonat Juni gebremst: Die Quote bleibt auf dem Mai-Wert von 2,7 Prozent. Auch der Abstand zum Vorjahresmonat – eine Verbesserung um 0,3 Punkte - wird gehalten. Derzeit sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur (Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis) 4.881 Menschen ohne Job gemeldet. Gegenüber dem Mai ist ihre Zahl um 9 Personen gestiegen, gegenüber dem Juni 2018 jedoch um 498 Personen gesunken.
Trotz konstanter Quote kann von Stillstand keine Rede sein. Am Arbeitsmarkt herrscht immer eine hohe Fluktuation. So gab es während des zu Ende gehenden Monats knapp 700 Zugänge aus Erwerbstätigkeit und ebenso viele Abgänge in Arbeit oder Ausbildung.
Der Riesenbärenklau – auch Herkulesstaude genannt – wird in der Verbandsgemeinde Montabaur kontinuierlich bekämpft. Deshalb hat die Verwaltung jetzt wieder konzentrierte Bekämpfungsmaßnahmen in ortsnahen Lagen gestartet und erste Erfolge in Horressen erreicht.
Einer der Schwerpunkte der Bekämpfungsaktion ist in Montabaur-Horressen. Rechts neben der Zubringerstraße L327 (aus Richtung Montabaur) befindet sich ein Hochwasserrückhaltebecken für den Stadtbach, der dort von der Montabaurer Höhe kommend in Richtung Innenstadt fließt. In den sumpfigen Wiesen, die sich entlang dem Neubaugebiet Meisenstraße erstrecken, haben sich ganze „Wälder“ der bis zu drei Meter hohen Staude gebildet. Das Gebiet liegt nahe am Ort und wird viel von Spaziergängern und Freizeitsportlern genutzt, außerdem befinden sich dort einige Pferdekoppeln.
Im Bereich der Gemarkung Dreikirchen, im Gemeindewald Dreikirchen, wurden illegal vier asbesthaltige Nachtspeicheröfen abgelagert.
Ein Verursacher konnte bisher noch nicht ermittelt werden, so dass die Entsorgungskosten wohl von der Allgemeinheit zu tragen sind.
Die Kreisverwaltung bittet um Mithilfe bei der Aufklärung. Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, nehmen das Umweltreferat, Stefan Eckelt sowie Marco Metternich unter der Tel-Nr. 02602 124-372 oder -568 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung, Kreisverwaltung des Westerwaldkreises)
„Rheinland-Pfalz übernimmt Verantwortung in einer europapolitisch wichtigen und spannenden Zeit: Das Europäische Parlament wird sich in der zweiten Jahreshälfte konstituieren, auch die EU-Kommission wird neu gebildet. Die deutschen Länder möchten beiden gleich zu Beginn der Wahlperiode ihre Anliegen auf den Weg geben und auf neue Ideen frühzeitig reagieren. Dazu müssen wir mit einer Stimme sprechen. Ich freue mich darauf, als Vorsitzende der Europaministerkonferenz die Interessen der Länder koordinieren und zusammenführen zu dürfen. Unsere Sicht wollen wir auch in die deutsche Ratspräsidentschaft einbringen, die im Sommer 2020 beginnt. Die weitere Intensivierung der deutsch-französischen Freundschaft, neue Impulse für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und mehr und bessere Informations-Angebote rund um Europa gerade für junge Menschen sind für die Europaministerkonferenz nur drei Themen, die wir in den Blick nehmen werden.“ Das hat die Bevollmächtigte des Landes für Europa, Staatssekretärin Heike Raab, heute in Berlin betont.