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Bei Radio Westerwald lesen Sie täglich neue Meldungen, Polizeiberichte und Veranstaltungsnews aus dem gesamten Westerwaldkreis. Ob Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Hachenburg oder Bad Marienberg – wir berichten über alles, was die Region bewegt.

Am 12.07.2026 wurde in einem Seniorenheim in Neuwied eine 75-jährige Frau, die nach einer Krankenhausbehandlung vorübergehend in dem Heim untergebracht war, auf der Toilette ihres Zimmers leblos aufgefunden. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen ist von einem Tötungsdelikt auszugehen.

Der Tat dringend verdächtig ist ihr 80-jähriger Ehemann, der sie am Tattag nachmittags besuchte und offenbar zunächst einen Spaziergang mit seiner im Rollstuhl sitzenden Ehefrau unternahm. Es besteht der dringende Verdacht, dass er im Anschluss daran die Frau auf der Toilette des Pflegezimmers erwürgte oder erdrosselte.

Der Beschuldigte wurde noch am Tattag an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen und am 13.07.2026 der Haftrichterin des Amtsgerichts Koblenz vorgeführt, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags (§ 212 Abs. 1 StGB) erließ. Seitdem befindet sich der Beschuldigte in Untersuchungshaft.

Die Obduktion des Leichnams des Opfers wurde angeordnet. Nach dem vorläufigen Ergebnis der durch das Institut für Rechtsmedizin der Universität in Mainz durchgeführten Obduktion dürfte der Tod infolge einer massiven Strangulation eingetreten sein.

Der dringende Tatverdacht gegen den Beschuldigten ergibt sich unter anderem daraus, dass er in einem Telefonat mit einer Ärztin die Tat zugegeben hat. Gegenüber den Strafverfolgungsbehörden hat der Beschuldigte sich bislang nicht eingelassen und von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Zu weiteren Einzelheiten des Ermittlungsstandes können derzeit mit Blick auf die laufenden Ermittlungen keine Angaben gemacht werden. (Staatsanwaltschaft Koblenz) 

Nach dem Wechsel von Achim Schwickert ins Amt des Innenministers steht die Landratswahl im Westerwaldkreis bevor. Sechs Kandidierende treten am 16. August 2026 an, um die Nachfolge zu übernehmen. Auf dem Stimmzettel stehen Bewerber von AfD, CDU, Die Linke, Freien Wählern, SPD und Volt. Die Parteien und Kandidierenden stellen ihre Ziele und Schwerpunkte für den Kreis vor. Sollte niemand die absolute Mehrheit erreichen, kommt es am 30. August zu einer Stichwahl. (RWW) 

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Holzbachstraße ist der Unglücksort weiterhin abgesperrt. Ein 39-jähriger Mann wurde bei dem Vorfall schwer verletzt, die Druckwelle zerstörte Teile der Fassade. Trümmerteile erinnern noch immer an die Wucht der Explosion und liegen teilweise auf der Straße. Viele Schaulustige kommen zum Ort des Geschehens, was Anwohner zunehmend kritisieren. Die Polizei hat bislang keine neuen Erkenntnisse zur Ursache der Explosion. (RWW)

Steinebach/Sieg (ots)

Am Donnerstagabend, 16.07., wurde der Führungszentrale der Polizei ein grauer Skoda SUV gemeldet, der in der Ortslage Steinebach mehrere Schäden verursacht haben soll und anschließend in Richtung Bindweide geflüchtet sei.

Die entsandten Funkstreifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektionen Betzdorf und Hachenburg stellten im Rahmen der ersten Ermittlungen fest, dass ein zunächst unbekannter Fahrzeugführer aus Richtung Elkenroth mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in die Ortslage Biesenstück eingefahren war. Dort verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte zunächst auf der linken Fahrbahnseite mit einer Straßenlaterne. Anschließend beschädigte er ein Blumenbeet sowie einen angrenzenden Zaun.

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Mudersbach: Polizei sucht Zeugen nach Angriff auf Jugendlichen
Hübingen: Familienferiendorf erreicht Spendenziel
Siershahn: Erste Wäller Seniorenkonferenz geplant

In Mudersbach bittet die Polizei Betzdorf um Hinweise nach einer Körperverletzung an einem 17-Jährigen. Der Jugendliche wurde an einer Treppe nahe eines Einkaufsmarktes angegriffen und erlitt Kopfverletzungen sowie Abschürfungen. Zwei unbekannte Männer sollen nach der Tat mit einem schwarzen Auto weggefahren sein. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls.

In Hübingen kann das Familienferiendorf aufatmen. Das Spendenziel von 350.000 Euro wurde erreicht, damit kann ein Insolvenzplan zur Rückkehr in die Eigenständigkeit vorbereitet werden. Insolvenzverwalter und Stiftung informieren in der kommenden Woche über die weiteren Schritte. Das Team bedankt sich bei allen Unterstützern.

In Siershahn findet Ende August die erste Wäller Seniorenkonferenz statt. Dabei geht es um die Herausforderungen des demografischen Wandels und die Zukunft der Seniorenpolitik im Westerwald. Experten, Politiker und Interessierte sollen über neue Lösungen und Möglichkeiten zum Austausch sprechen. Die Veranstaltung beginnt am 26. August im Bürgerhaus.

Das Team des Familienferiendorfs und die Gäste können aufatmen: am Stichtag 15. Juli hat
das Familienferiendorf das Spendenziel von 350.000 € erreicht. Dies konnte der Vorsitzende
der Stiftung Familienferiendorf Hübingen, Dr. Hanno Heil, dem Insolvenzverwalter Philipp
Konen am Mittwoch mitteilen. Damit ist der Weg frei, über einen Insolvenzplan das
Familienferiendorf wieder in die Eigenständigkeit zurückzuführen.