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14.09.2026 24°C

Nach Änderung der Impfempfehlung für Astrazeneca: 

Landrat Enders bittet das Land: Mehr Management, weniger Bürokratie beim Impfen – „Hausärzte stehen in den Startlöchern.“ 

Altenkirchen/Wissen. Der am Dienstag (30. März) erfolgte einstimmige Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz zu Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca, ab dem 31. März bevorzugt Personen im Alter zwischen 60 und 69 Jahren zu impfen und für Jüngere nicht mehr einzusetzen, wirkt sich auch auf die Arbeit des Landesimpfzentrums für den Kreis Altenkirchen in Wissen aus: Zwar sind für die laufende Woche keine Impfungen mit Astrazeneca geplant, so dass es zumindest kurzfristig nicht zu Verschiebungen kommen wird. Allerdings stehen ab Mitte April rund 2.500 Zweitimpfungen für Personen, die eine Erstimpfung mit Astrazeneca bekommen haben, an. Die Gesundheitsminister haben beschlossen, diesen Personen grundsätzlich die Zweitimpfung mit diesem Impfstoff anzubieten. Alternativ kann man auf eine Zweitimpfung warten, bis die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Empfehlung für einen anderen Impfstoff abgibt.

Darüber hinaus sind von Mitte April bis Anfang Juni für das Impfzentrum in Wissen derzeit rund 3.200 Erstimpfungen mit Astrazeneca vorgesehen. Diese werden durch die Impfdokumentation des Landes voraussichtlich an die Personengruppe der 60- bis 69-Jährigen verplant. „Wir erwarten entsprechende Informationen durch das Land“, sagt Landrat Dr. Peter Enders.

Er bittet das Land zudem, dafür zu sorgen, dass die Impfkampagne so schnell wie möglich in die Verantwortung der Hausärzte übergeht: „Die Impfzentren machten Sinn für den Start der Kampagne, insbesondere wegen der Priorisierungen. Die Kreise haben viel Arbeit in Aufbau und Betrieb der Impfzentren gesteckt und alle Beteiligten machen einen tollen Job. Aber die Impfzentren sind eben auch ein bürokratischer Moloch, in dem jeder Impfling schon mehr als ein halbes Dutzend Unterschriften leisten muss. Probleme bei der Terminvergabe durch die Impfdokumentation des Landes nehmen leider nicht ab. Wenn jetzt insgesamt mehr Impfstoff verfügbar ist, sind nicht Bürokratie und Dokumentation gefragt, sondern Management und Flexibilität. Die Hausärzte stehen in den Startlöchern.“ Sie könnten nicht nur in höherer Schlagzahl und zu geringeren Kosten impfen. „Sie genießen vor allem großes Vertrauen bei ihren Patienten, die sie schon Jahre betreuen. Das macht es viel einfacher.“ Enders schließt sich der Forderung der rheinland-pfälzischen Hausärzte an: Deren Verbandsvorsitzende Dr. Barbara Römer plädiert aktuell für einen Strategiewechsel weg von den Impfzentren und hin zu den Praxen. Die Impfzentren, so Enders, könnten dann noch vor dem Sommer ihre Arbeit einstellen. (Quelle VG Wissen)

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Selters füllte eine Manege aus

Zirkusprojekt stärkte Kinder, begeisterte Familien und bewegte eine ganze Stadt

Mutig kletterten die Kinder am Vertikaltuch in die Höhe, balancierten sicher auf Seilen und Kugeln, jonglierten, zauberten und bauten beeindruckende Menschenpyramiden. Andere ließen Feuer durch die Luft tanzen oder brachten das Publikum als Clowns zum Lachen. Bei zwei großen Aufführungen verwandelten 250 Kinder ein Zirkuszelt auf dem Selterser John-Peter-Altgeld-Platz in eine Manege voller magischer Momente und strahlender Augen. Im „Circus Seltissimo“ präsentierten die jungen Artistinnen und Artisten, was sie in nur wenigen Tagen gelernt und gemeinsam einstudiert hatten. Die beiden Aufführungen bildeten den emotionalen Höhepunkt einer außergewöhnlichen Woche.
„Im Mitmachzirkus entdeckten die Kinder ihre eigenen Stärken, unabhängig von Herkunft, Sprache oder individuellen Voraussetzungen“, sagte Sigrid Moritz aus Selters. Sie war eine der Ideengeberinnen. Die andere war Grundschulleiterin Petra Edel. Sie ergänzte zufrieden: „und genau das wollten wir erreichen.“ Für das Projekt war ein großes Zirkuszelt mit erfahrenen Zirkuspädagogen und-pädagoginnen nach Selters gekommen. Das eigentliche Training der Kinder übernahm das Team der Grundschule nachdem es zuvor selbst in einem Workshop auf seine Aufgaben vorbereitet worden war.

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„Weltklassik am Klavier“: Mozart ist Programm

Nicht mehr und nicht weniger als ein musikalisches Portrait über Wolfgang Amadeus Mozart verspricht die nächste Ausgabe von „Weltklassik am Klavier“ im Altenkirchener Kreishaus. Am Sonntag, dem 20. September, gastiert Andrey Denisenko in der Kreisstadt. Er bestreitet das komplette Programm mit Werken des vor 270 Jahren geborenen Musikgenies, darunter die Fantasie c-Moll (KV 475) und die Sonate Nr. 13 B-Dur (KV 333). 

Für Denisenko ist die Musik Mozarts nach eigenen Angaben eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration.

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Besserer Informationsfluss bei Zugausfällen vereinbart



 Wie können Zugausfälle künftig frühzeitiger kommuniziert und ihre Auswirkungen auf die Schülerbeförderung möglichst gering gehalten werden? Diese Frage war unter anderem Gegenstand eines Gesprächs zur Situation der Schülerinnen und Schüler aus Mudersbach und Niederschelderhütte, die den Schulstandort Betzdorf besuchen. Zu Beginn des laufenden Schuljahres hatte es etliche Zugausfälle gegeben. 

Auf Einladung von Bürgermeister Andreas Hundhausen kamen dazu Vertreter der Kreisverwaltung, der Ortsgemeinden Mudersbach, des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) sowie der Hessischen Landesbahn (HLB) zusammen. 



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20 Jahre Arbeitsgemeinschaft Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz

Im Jahr 2006 hat sich durch das herausragende Engagement einer
Handvoll Menschen im rheinland-pfälzischen Katastrophenschutz ein
außergewöhnlicher Zusammenschluss gebildet: Die
„Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz in
Rheinland-Pfalz“ bündelt die gesamte Stärke der fünf
Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebens-
Rettungs-Gesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe
und Malteser Hilfsdienst. Am heutigen Donnerstag hat die
Arbeitsgemeinschaft ihr 20-jähriges Bestehen in Mainz gefeiert.

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Naturerlebnisse im Wildpark Westerwald

BRUNFTNACHT, FLUGVORFÜHRUNG UND WILDE KIDS

Gackenbach/Buchfinkenland. Im Wildpark Westerwald in Gackenbach erwartet die Gäste in den kommenden Wochen interessante Naturerlebnisse. So hallt bald wieder das Röhren der Rothirsche durch den abendlichen Park und es beginnt eine der eindrucksvollsten Zeiten des Jahres. Aus diesem Anlass lädt der Wildpark am Samstag, 26.9. ab 17.30 Uhr zu einer spannenden „Brunftnacht“ ein. Unter fachlicher Leitung erfahren die Gäste Spannendes über die Brunft und das Verhalten der Hirsche in diesen besonderen Wochen. Kosten hierfür: 15 € für Erwachsene und 10 € für Kinder. Eine Anmeldung per Mail ist aufgrund begrenzter Plätze notwendig.

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Erstmals Wanderweinprobe im goldenen Oktober

Buchfinkenland/Lahn. Der Westerwald-Verein Buchfinkenland bietet etwas ganz Neues für Mitglieder und weitere Interessierte an: eine Wanderweinprobe am Sonntag, 11.10.2026 ab 11.00 Uhr. Ein sicher einzigartiges Erlebnis: wandernd die reizvolle Natur rund um die traditionsreichen Weinorte Obernhof und Weinähr zwischen Gelbach und Lahn erleben und dabei die dort angebauten Weine probieren. Und dazu in Kooperation mit dem örtlichen Verein „geweinschaft e.V.“ vieles rund um den lokalen Weinanbau erfahren - der regional sogar noch zum Westerwald gehört.

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