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Wissen: 83-jähriger Helfer bei Unfall mit entlaufenen Kühen schwer verletzt
Girod: Bauarbeiten an A3-Unterführung dauern länger als geplant
Westerwaldkreis: Landkreis sucht ehrenamtliche Digital-Botschafter
Ein 83-jähriger ist bei einem Verkehrsunfall nahe Birken-Honigsessen schwer verletzt worden. Eine Herde Kühe war von einer Weide entkommen und sollte mit Unterstützung mehrerer Helfer zurückgetrieben werden. Dabei erfasste ein Auto aus Richtung Stockshöhe den Helfer und eines der Tiere auf der Kreisstraße. Der 83-Jährige musste nach der Erstversorgung durch einen Notarzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 78-jährige Autofahrer blieb unverletzt. An seinem Wagen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ordnete an, das beschädigte Fahrzeug für die weiteren Ermittlungen sicherzustellen.
Die Instandsetzungsarbeiten an einer Unterführung der A3 zwischen Girod und Großholbach dauern länger als zunächst geplant. Grund dafür sind größere Schäden am Betonbauwerk, deren Beseitigung mehr Zeit in Anspruch nimmt. Der Wirtschaftsweg zwischen den beiden Ortsgemeinden bleibt deshalb voraussichtlich bis zum 20. November vollständig gesperrt. Der Verkehr auf der Autobahn ist von den Arbeiten nicht betroffen. Mit der Sanierung sollen die Sicherheit und die Lebensdauer der Unterführung verbessert werden. Die Autobahn GmbH investiert rund 150.000 Euro in die Maßnahme, die vom Bund finanziert wird.
Der Westerwaldkreis sucht weitere ehrenamtliche Helfer, die ältere Menschen beim Umgang mit digitalen Medien unterstützen möchten. Diese Digital-Botschafter erklären beispielsweise die Nutzung von Smartphones, Online-Banking und digitalen Behördendiensten. Besondere technische Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Wer sich engagieren möchte, kann im November an einer kostenlosen Online-Schulung teilnehmen. Diese umfasst fünf Termine und vermittelt grundlegende Kenntnisse für die spätere Unterstützung. Interessierte aus den Verbandsgemeinden des Westerwaldkreises können sich noch bis zum 8. November über die Projektseite digitalbotschafter-rlp.de bewerben. In Montabaur wird derzeit kein zusätzlicher Bedarf gesehen, da dort bereits ein Netzwerk besteht.
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Westerburg: Polizei registriert zahlreiche Verstöße bei Verkehrskontrollen
Koblenz: Nachwuchshandwerker aus der Region holen 20 Landessiege
Westerburg: Evangelische Kirche sucht neue Wege für die Zukunft
Bei Verkehrskontrollen im Raum Westerburg hat die Polizei zahlreiche Verstöße festgestellt. Bei Geschwindigkeitsmessungen wurden innerhalb geschlossener Ortschaften bis zu 83 Kilometer pro Stunde bei erlaubten 50 gemessen. Insgesamt registrierten die Beamten bei einer Messung 96 Geschwindigkeitsverstöße. Außerdem wurden 17 Fahrer erwischt, die während der Fahrt verbotenerweise ein Mobiltelefon nutzten. Auch fehlende Sicherheitsgurte und Fahrten unter dem Einfluss berauschender Mittel beschäftigten die Polizei. Insgesamt wurden sechs Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrten unter Drogeneinfluss eingeleitet. Die Polizei kündigt weitere Kontrollen an, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.
Junge Handwerker aus der Region haben bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk zahlreiche Erfolge erzielt. Im Kammerbezirk Koblenz gab es insgesamt 31 Podiumsplatzierungen, darunter 20 Landessiege. Zu den erfolgreichen Nachwuchskräften gehören ein Dachdecker aus Dornburg, eine Fliesenlegerin aus Wallmenroth und eine Kauffrau für Büromanagement aus Klotten. Mehrere Landessieger dürfen im November beim Bundesentscheid in Koblenz antreten. Dort messen sie sich mit den besten Nachwuchskräften aus ganz Deutschland.
Die Zukunft der evangelischen Kirche stand im Mittelpunkt der Herbstsynode des Dekanats Westerwald in Westerburg. Pröpstin Henriette Crüwell warb dafür, sinkende Mitgliederzahlen nicht nur als Problem zu betrachten, sondern neue Chancen für die kirchliche Arbeit zu erkennen. Sie verwies auf Gemeinden, die sich stärker an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und neue Angebote schaffen. Auch unkomplizierte Trauungen, Tauffeste und soziales Engagement können neue Begegnungen ermöglichen. Bei der Tagung ging es außerdem um Klimaschutz, Jugendarbeit und die Zusammenarbeit mit den Kommunen. Die nächste Frühjahrssynode ist für März 2027 in Bad Marienberg geplant.
Westerburg (ots)
In dem Zeitraum vom 18.10.2026 - 25.10.2026 führte die Polizeiinspektion Westerburg verstärkt Verkehrskontrollen zur Sicherheit im Straßenverkehr durch. Hier wurden unter anderem Geschwindigkeitskontrollen aber auch Kontrollen hinsichtlich der Ablenkung im Straßenverkehr durchgeführt.
Im Rahmen von Kontrollstellen am 19.10.2026 konnten erhebliche Geschwindigkeitsverstöße innerhalb geschlossener Ortschaften festgestellt werden. In der Spitze konnten Geschwindigkeiten von bis zu 78km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen werden.
Bei einer am 19.10.2026 in Westerburg durchgeführten Geschwindigkeitsmessung durch die Verkehrsdirektion Koblenz konnten insgesamt 96 Verstöße festgestellt werden. Auch hier konnte das schnellste Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 83 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen werden.
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Montabaur: Polizei stoppt gefährliche Verfolgungsfahrt auf der A3
Westerwaldkreis: Naspa spendet 3.000 Euro an Kreisfeuerwehrverband
Limburg-Linter: Polizei nimmt mutmaßliche Schockanruf-Betrügerin fest
Eine gefährliche Verfolgungsfahrt von Frankfurt in Richtung Montabaur hat auf der A3 mit mehreren beschädigten Autos geendet. Ein VW Polo mit zwei Jugendlichen an Bord hatte sich einer Polizeikontrolle entzogen und war mit riskanten Fahrmanövern über die Autobahn geflüchtet. Bei Montabaur gelang es den Einsatzkräften, den Verkehr vor einer Baustelle zu verlangsamen und das Fahrzeug zum Anhalten zu bringen. Beim anschließenden Versuch, sich der Kontrolle zu entziehen, touchierte der Fahrer zwei unbeteiligte Autos. Die Polizei nahm beide Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren fest. Der Fahrer besitzt keine Fahrerlaubnis. Verletzt wurde niemand, die Ermittlungen zu den Hintergründen und weiteren Verkehrsdelikten dauern an.
Die Nassauische Sparkasse unterstützt den Kreisfeuerwehrverband Westerwald mit einer Spende von 3.000 Euro. Mit dem Geld würdigt das Unternehmen den Einsatz der Feuerwehr bei Waldbränden, Unwettern und anderen Notlagen. Viele Feuerwehrleute investieren neben ihrem Beruf Zeit in Einsätze und Lehrgänge. Die Sparkasse unterstützt dieses Engagement nach eigenen Angaben auch, indem sie Mitarbeiter für solche Aufgaben freistellt.
Bei einem Schockanruf in Limburg-Linter hat die Polizei eine mutmaßliche Abholerin festgenommen. Ein unbekannter Täter hatte sich telefonisch bei einem Ehepaar als Staatsanwalt ausgegeben und eine erfundene Notlage geschildert. Während die Frau das Gespräch weiterführte, alarmierte ihr Mann die Polizei. Als wenig später eine 40-jährige Frau an der Haustür erschien, um mutmaßlich Geld oder Wertgegenstände abzuholen, griffen die Einsatzkräfte zu. Die Verdächtige sollte einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittler suchen nun nach den Hintermännern des Betrugsversuchs. Die Polizei weist darauf hin, bei verdächtigen Anrufen keine Wertsachen zu übergeben und im Zweifel sofort den Notruf zu wählen.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.