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Bad Marienberg: Mann bei Angriff im Parkhaus verletzt Neuwied: Keine weitere Klage gegen FOC-Erweiterung geplant Westerwaldkreis: Weitere Kandidatur für Landratswahl angekündigt
In Bad Marienberg ist ein Pärchen bei einer Auseinandersetzung im Parkhaus an der Albrechtstraße verletzt worden. Nach Angaben der Polizei soll eine Gruppe von mehreren jungen Männern das Paar angegriffen haben. Im Verlauf des Vorfalls wurde der Mann durch Tritte verletzt. Die Täter flüchteten anschließend unerkannt vom Tatort. Die Polizei in Hachenburg hat Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen um Hinweise.
Die Stadt Neuwied lehnt die geplante Erweiterung des Factory Outlet Centers in Montabaur weiterhin ab. Nach einer rechtlichen Prüfung empfiehlt die Verwaltung jedoch, keine weitere Klage gegen das Vorhaben einzureichen. Die Erfolgsaussichten werden als sehr gering eingeschätzt. Hintergrund sind aktuelle gerichtliche Entscheidungen, die hohe Hürden für solche Verfahren setzen. Auch andere betroffene Kommunen verzichten nach bisherigen Erkenntnissen auf weitere juristische Schritte gegen das FOC in Montabaur.
Bei der Landratswahl im Westerwaldkreis könnte es einen weiteren Bewerber geben. Die Partei Die Linke will Ende Juni über eine Kandidatur entscheiden. Als Bewerberin hat sich die Trans-Frau und Förderschullehrerin Line Bratenstein angekündigt. Bereits fest steht die Kandidatur von Klaus Lütkefedder für die CDU. Die Wahl des neuen Landrats findet Mitte August statt. Der bisherige Amtsinhaber Achim Schwickert wechselt als Innenminister in die Landesregierung nach Mainz.
Tatort: Bad Marienberg, Parkhaus Albrechtstraße Tatzeit: 13.06.2026, 22:31 Uhr Hergang: Eine bisher unbekannte Personengruppe mit mehreren, vermutlich acht jungen männlichen Personen griff ein Pärchen im Bereich des Parkhauses an. Im Verlaufe der Auseinandersetzung wurde die männliche Person durch Tritte verletzt. Die bisher unbekannten Täter entfernten sich anschließend unerkannt.
Sollten sich zeugen des Vorfalls finden, so werden diese gebeten sich mit der Polizei in Hachenburg in Verbindung zu setzen. (Polizei Bad Marienberg)
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Bad Marienberg: Förderprogramm löst Investitionsschub in Ortskernen aus
Nentershausen: Seniorenwohnen mit neuer Hausarztpraxis geplant
Kreis Altenkirchen: Bürokratiemelder soll Verwaltung einfacher machen
Die Verbandsgemeinde Bad Marienberg fördert die Entwicklung der Ortskerne mit mehr als 200.000 Euro. Das Programm zur Ortskernvitalisierung, Klimaanpassung und Nutzung erneuerbarer Energien stößt auf deutlich größere Nachfrage als in den Vorjahren. Bereits jetzt konnten Fördermittel von über 100.000 Euro zugesagt werden, die Investitionen von fast einer Million Euro auslösen. Insgesamt wurden mehr als 140 Anträge bewilligt, vor allem für energetische Sanierungen und Klimaschutzmaßnahmen. Die Verwaltung sieht darin einen wichtigen Impuls für Wirtschaft und Lebensqualität in der Region.
In Nentershausen rückt ein großes Bauprojekt für seniorengerechtes Wohnen deutlich näher. Auf einem rund 2.500 Quadratmeter großen Grundstück an der Heilberscheider Straße sollen 19 barrierefreie Wohnungen entstehen. Ergänzt wird das Vorhaben durch eine Hausarztpraxis im Erdgeschoss, die ebenfalls neu gebaut wird. Zusätzlich sind Gemeinschaftsflächen sowie ein erweitertes Parkplatzangebot geplant. Der Baubeginn steht noch nicht fest, der Vertrag mit dem Investor soll aber in Kürze unterzeichnet werden.
Die Kreisverwaltung Altenkirchen hat einen digitalen Bürokratiemelder gestartet. Über ein Online-Portal können Bürgerinnen und Bürger Vorschläge einreichen, wie Verwaltungsabläufe einfacher gestaltet werden können. Ziel ist es, unnötige Hürden zu identifizieren und Verfahren zu vereinfachen. Der Kreis will die Anregungen prüfen und regelmäßig über mögliche Umsetzungen informieren. Individuelle Antworten auf einzelne Eingaben sind jedoch nicht vorgesehen.
Die K 59 in der Ortslage Großseifen muss aufgrund von Wartungsarbeiten an Kanalschachtabdeckungen für einen Tag im Zeitraum vom 15. bis 19. Juni gesperrt werden. Umleitungsstrecken über Stockhausen-Illfurth und Langenbach sind entsprechend ausgeschildert. (Kreisverwaltung Westerwald)
Das Programm:
Donnerstag, 18. Juni 17:30Uhr Zeltaufbau und Herrichten des Festplatzes
Freitag, 19. Juni 18:00 Uhr Kranzwickeln der Kirmesjugend
Samstag, 20. Juni 15:00 Uhr Kirmesbaumstellen
20:00 Uhr Musik und Tanz mit „DJ Julian“
von VTP-Veranstaltungstechnik
Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod lädt zum „Plattschwätzen“ ein. Am Freitag, den 07. August um 19 Uhr, findet in „Eidtsfritze Schauer“, Kirchstr. 4 in Hundsangen wieder ein Abend mit Vorträgen „uff Platt“ statt. Wer Interesse hat, etwas vorzutragen oder zu singen, kann sich gerne bei Brinja Marschall Tel. 06435 508-338 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Dieter Ehinger Tel. 06435 508-221 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Gerne kann auch spontan etwas vorgetragen werden. Die musikalische Unterhaltung ist, wie immer, von „Eidtsfritze Hubert“ und „Onnergässer Otto“ gesichert. Für die Verpflegung steht die Freiwillige Feuerwehr Hundsangen hinter der Theke und am Grill. Die Gäste können gerne mit einstimmen, wenn Volkslieder und Schlager gesungen werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
( Simone Kappes )
Gemeinschaftsveranstaltung mit der NABU-Gruppe Guckheim
Sonntag, 21. Juni, 10:00 - ca. 13:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Klaus Fischer, Koblenz, Institut für Integrierte Naturwissenschaften Abteilung Biologie der Universität Koblenz
Treffpunkt: 56457 Westerburg, Wäller Park, Rheinhold-Ferger-Straße, am Eingangstor der
ehem. Wäller Kaserne
Mitzubringen: Fernglas, evtl. Spektiv und Bestimmungsbuch/App
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
„Sonntagsausklang“ – so nennt sich eine Andachtsreihe, die Ehrenamtliche der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald Ende April ins Leben gerufen haben. Etwa drei Mal pro Monat lädt das Team um 18 Uhr in die Evangelische Kirche Rückeroth ein – zum Innehalten, Zuhören, Beten, Singen. Ein Herzenssache für die Engagierten: Alle Helfenden wirken unentgeltlich am „Sonntagsausklang“ mit.
Hanne Michel ist seit Jahrzehnten in der Kirchengemeinde Rückeroth aktiv und erklärt die Idee hinter dem Projekt: „Seit unsere Region zur Gesamtkirchengemeinde zusammengewachsen ist, findet hier in Rückeroth nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst statt. Uns war es aber ein Anliegen, jede Woche eine Art Gottesdienst im Ort zu feiern.“
Mit „uns“ meint sie einen Kreis engagierter MitarbeiterInnen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Seit April finden in den Wochen ohne regulären Sonntagsgottesdienst die Feiern statt: mit viel Musik, Predigten, gemeinsamen Gebet und Zeit, zur Ruhe zu kommen. „Wir haben etliche UnterstützerInnen gefunden“, freut sich Hanne Michel: „Menschen, die ehrenamtlich Musik machen oder predigen und den Gottesdienst zu etwas Besonderem machen: Eine klassische Liturgie gibt’s abgesehen vom Vaterunser und dem Segen nicht; die Abende sind recht frei und lassen Raum.“
Das kommt offenbar an, denn die Abende waren bislang immer gut besucht. Nach dem nächsten am 21. Juni gibt es dann erst einmal eine Sommerpause, danach geht die Reihe weiter: Am 16. August sind wieder alle eingeladen, in der Evangelischen Kirchen Rückeroth mitzufeiern und den Sonntag in Ruhe ausklingen zu lassen.
(Peter Bongard)
Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St.-Martin-Grundschule in Elkenroth wurde der Besuch bei der Feuerwehr zu einem spannenden Erlebnis. Das Gemeinschaftsprojekt der Löscheinheiten Elkenroth und Kausen fand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Nur gemeinsam geht’s voran“ statt.
Zu Unterrichtsbeginn wanderten die Abgangsklassen zum Elkenrother Feuerwehrhaus. Dort empfingen sie Florian Hüsch (FF Elkenroth) und Stefan Schwan (FF Kausen) sowie viele weitere Betreuer und Helfer der beiden Wehren.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die rund 50 Kinder in fünf gemischte Gruppen eingeteilt. Anschließend durchliefen sie abwechslungsreiche Stationen: Sie lernten die persönliche Schutzausrüstung einer Einsatzkraft kennen, erhielten Einblicke in ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und übten den praktischen Umgang mit Feuerlöschern und Strahlrohren. Weitere Experimente verdeutlichten den sicheren Umgang mit Feuer. Zudem erfuhren die Kinder, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und weshalb Rauchmelder lebenswichtig sind. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Schulklassenbetreuerset der Verbandsgemeinde-Feuerwehr mit Brandhaus, Notrufkoffer samt Telefonanlage und einem Experimentierkoffer.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden mit einem eindrucksvollen „Knall“, indem sie eine Fettexplosion demonstrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Kinder für den gelungenen Vormittag. (Sarah Brühl)