Siegen (ots)
In der vergangenen Nacht (22.07.2021) sind Einsatzkräfte der Polizei gegen 01:20 Uhr zu einem Familienstreit in die Straße "In der Winchenbach" in Siegen gerufen worden.
Nach ersten Ermittlungen sind dabei ein 39-Jähriger und ein 43-Jähriger schwerstverletzt worden. Beide sind mittlerweile außer Lebensgefahr. Im weiteren Verlauf konnten die Einsatzkräfte ein flüchtiges Fahrzeug auf der Sandstraße stoppen. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Zwei Männer wurden vorläufig festgenommen. Zudem stellte die Polizei zwei Messer sicher. Die Mordkommission in Hagen hat die Ermittlungen zu den Hintergründen übernommen. (Quelle Polizei Siegen)
Von Donnerstag bis Montagabend ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung mehr als 70 Rettungseinsätze in den Krisengebieten in RLP und vereinzelt auch in NRW geflogen, darunter waren 65 Spezial-Windeneinsätze der beiden eigens aus München und Landshut an die Luftrettungsstation in Koblenz am Bundeswehrzentralkrankenhaus verlegten Windenhubschrauber. Bei diesen Einsätzen wurden per Seilwinde sowohl verletzte Personen gerettet und medizinisch versorgt, als auch rund 40 Menschen aus Zwangslagen befreit – also von Dächern oder aus von Wasser eingeschlossen Häusern oder Plätzen gerettet. "Christoph 23 Bravo" fliegt nach wie vor Einsätze im Katastrophengebiet, direkt vom Flugplatz in Neuenahr Ahrweiler aus.
Insgesamt hatte die ADAC Luftrettung sechs Rettungshubschrauber in den Hochwassergebieten im Einsatz, um bei den Notrettungsaktionen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen – je nach aktueller Anforderung – zu unterstützen: Die Rettungshubschrauber der Regelvorhaltung „Christoph Europa 1“ Würselen, „Christoph 10“ Wittlich, „Christoph 23“ Koblenz, „Christoph Rheinland“ Köln sowie zwei weitere Rettungshubschrauber mit Winde. So wirkte die Besatzung des Hubschraubers „Christoph Europa 1“ aus Würselen bei Aachen an der Evakuierung einer Klinik in Eschweiler mit. Der Rettungshubschrauber „Christoph 1“ wurde vorübergehend von München aus ins nördliche Rheinland-Pfalz verlegt. Dank seiner Spezialwinde ist dieser Hubschrauber dazu in der Lage, Menschen aus von den Fluten eingeschlossenen Häusern zu bergen. (Quelle ADAC Mittelrhein) Symbolfoto
Der Verkehr durch die Parkstraße und die Tilemannstraße in der Limburger Innenstadt hat schlagartig zugenommen, denn beide Straßen sind Umleitungsstrecke für die in Richtung Diez gesperrte Diezer Straße. Allerdings sind dort mit Beginn der Umleitung aufgrund der Baustelle in der Diezer Straße auch Lastwagen unterwegs. Das ist nicht vorgesehen, für Lastwagen steht eine andere Umleitungsstrecke zur Verfügung.
Die Telefone im Ordnungsamt der Stadt standen am Dienstag nicht still, Beschwerden kamen zuhauf. Zwar hatte die Stadt über die Medien wie auch über Anschreiben die Anwohner in der Parkstraße darüber informiert, dass bei ihnen ab Dienstag der in Richtung Diez fahrende Pkw-Verkehr vorbei geht, doch von Lastwagen von über 3,5 Tonnen war dabei nicht die Rede. Die waren dennoch reichlich auf dieser Umleitungsstrecke unterwegs. Nach einem Behördentermin am Dienstagnachmittag wurde eine Mängelliste aufgestellt, um die Beschilderung der Umleitungsstrecke zu verbessern und deutlich sichtbarer im Straßenraum zu positionieren.
Bereits vergangenen Freitag hat die Landesregierung 50 Millionen für die Katastrophenhilfe bereitgestellt, um Straßen Brücken, Schulen und Kitas schnellstmöglich wieder instand zu setzen. Heute hat die Landesregierung im Krisenkabinett Soforthilfen bis zu maximal 3500 Euro pro Haushalt beschlossen. Diese sollen ohne Bedürftigkeitsprüfung schnellstmöglich über die Kreisverwaltungen ausgezahlt werden. Dafür werden die Landkreise unmittelbar Abschlagszahlungen vom Land erhalten. Am Mittwoch werde auch die Bundesregierung über Finanzhilfen für die Hochwassergeschädigten entscheiden. Rheinland-Pfalz werde den Hilfsbeitrag verdoppeln. Der nächste Ministerrat werde über weitere Hilfen beraten. Auch in der Bevölkerung ist die Hilfsbereitschaft unbeschreiblich, daher hat die Landesregierung ein Spendenkonto eingerichtet, auf dem bereits mehr als 6,2 Millionen Euro eingegangen sind. Das erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach der Kabinettsitzung.
MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
Weiterlesen ...Isselbach.
Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 10. Juni, und Montag, 15. Juni, beschädigten Unbekannte insgesamt 40 Leitpfosten an der Kreisstraße 19 zwischen Hirschberg und Isselbach. Die Leitpfosten wurden augenscheinlich sinnlos aus den Verankerungen getreten, wodurch ein nicht unerheblicher Sachschaden entstand. Personen, die Hinweise zur Tat bzw. dem oder den Tätern geben können, werden gebeten, die Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, zu kontaktieren. (Polizei Diez)
Hirschberg.
Am Donnerstag, 18. Juni, geriet gegen 11:40 Uhr der Container eines Müllfahrzeugs in der Hauptstraße in Hirschberg in Brand. Der Fahrer des Lkw entlud den Container geistesgegenwärtig auf die Fahrbahn, um ein Übergreifen des Feuers auf das Fahrzeug zu verhindern. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Als vermutliche Ursache für den Brand konnten in dem Müll mehrere illegal entsorgte Akkupacks festgestellt werden, die sich aufgrund der hohen Temperatur entzündet haben dürften. Die Bundesstraße 417 war in dem Bereich für mehr als zwei Stunden voll gesperrt. (Polizei Diez)
Musik, Begegnung und Sommerstimmung auf dem Marktplatz
Wenn die Temperaturen steigen, wird der Marktplatz in Bad Marienberg zur Open-Air-Bühne: Das Bad Marienberger Sommerfestival 2026 lädt im Juli und August zu vier musikalischen Dienstagabenden ein. Jeweils von 19:00 bis 22:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Rock, Pop und Rock’n’Roll – kombiniert mit entspannter Atmosphäre und geselligem Miteinander.
Das Festival hat sich als fester Bestandteil des sommerlichen Veranstaltungskalenders etabliert und bietet neben Live-Musik auch vielfältige Möglichkeiten zum Treffen, Verweilen und Genießen mitten in der Stadt.