Im neuen Jahresfahrplan von DB Fernverkehr, gültig ab dem 13. Dezember 2020, bleiben sowohl die Anzahl der Zughalte als auch die zeitliche Verteilung weitgehend auf dem bekannten Niveau. Es werden also weiterhin über 200 wöchentlichen ICE- Fahrten in Montabaur verkehren.
Das ist das erfreuliche Ergebnis des jährlich stattfindenden Fahrplangespräches zu dem Vertreter des Angebotsmanagements der DB Fernverkehr AG, des Westerwaldkreises sowie der Verbandsgemeinde und der Stadt Montabaur zusammenkommen. Die Verantwortlichen sind sich einig darin, dass der ICE-Bahnhof ein wichtiger Standortfaktor für die gesamte Region darstellt. Daher setzen sich Landrat Achim Schwickert, VG Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich und Stadtbürgermeisterin Gabriele Wieland gemeinsam für ein stabiles Fahrplanangebot in Montabaur ein.
Auch wenn es auf Grund längerfristiger Baumaßnahmen in Köln-Deutz zu Verschiebungen und teilweise Verzögerungen kommt, bleibt das Angebot insgesamt auch für Pendler stabil. „Im Gespräch, das dieses Jahr als Videokonferenz stattgefunden hat, haben wir erfahren, dass mit der Neuanschaffung und Modernisierung von Zügen mittelfristig auch die Sitzplatzkapazitäten auf der Schnellfahrstrecke weiter ausgebaut werden sollen. Da die Rahmenbedingungen der Pendler sich durch die Pandemie verändert haben, Stichwort Homeoffice, möchte die Bahn den Veränderungen Rechnung tragen“, berichtet Achim Schwickert.
Ganz konkret hat die Deutsche Bahn dazu ihr Angebot jüngst um ein flexibleres Monatsticket erweitert: Mit dem 20-Fahrten-Ticket können Kunden 20 Einzelfahrten für eine festgelegte Strecke mit Fernverkehrsanteil erwerben und diese innerhalb eines Monats für die Hin- oder Rückfahrt ohne Zugbindung einlösen.
„Diese Monatskarte gilt, wie die normale Bahnmonatskarte, gleichzeitig als Berechtigung für den Kauf eines vergünstigten Monatsparkticket (Preis: 20 Euro) auf dem ICE-Parkplatz in Montabaur“, ergänzt Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland.
Weitere Informationen unter https://www.bahn.de/p/view/angebot/pendler/mehrfahrten-tickets/index.shtml (Quelle Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis)
Corona-Pandemie im Kreis Altenkirchen: Task-Force von Land und Kreis tagte erstmals – Vorerst keine zusätzlichen Einschränkungen für die Bevölkerung – Quarantäne wird konsequent kontrolliert Altenkirchen/Mainz. Nach der ersten telefonischen Konferenz der Corona-Task-Force für den Kreis Altenkirchen, seit der Landkreis mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von aktuell 75 im Corona-Warn- und Aktionsplan Rheinland-Pfalz in der Alarmstufe rot geführt wird, wird es zunächst keine allgemeinen Einschränkung für den gesamten Landkreis geben, die über die Vorgaben der geltenden 11. Corona-Bekämpfungsverordnung hinaus gehen. Die Task-Force unter Leitung von Detlef Placzek, Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung, kam am Sonntagnachmittag in einer ersten Lage-Analyse für den Kreis zum Ergebnis, dass das Infektionsgeschehen im Nachgang zu einer Hochzeit bei den Altenkirchener Baptisten, die als Hotspot ausgemacht wurde, gut eingrenzbar ist: Es handele sich um eine geschlossene Glaubensgemeinschaft, die zwar sehr stark untereinander verbunden sei, aber nur wenige Kontakte darüber hinaus pflege, so die Analyse der Runde. Heinz-Uwe Fuchs, Leiter des Altenkirchener Gesundheitsamtes, hatte zunächst das Ausbruchsgeschehen im Rahmen der dreitägigen Hochzeitsfeiern am zweiten Oktober-Wochenende dargestellt.
Koblenz (ots)
In den frühen Morgenstunden des 17.10.20 wurde der Polizei Koblenz eine Auseinandersetzung von zwei Personengruppen im Bereich der Liebfrauenkirche gemeldet. Im Zuge des Einsatzes wurde ein Beamter von einem 21- jährigen Mann tätlich angegriffen. Der Beamte blieb unverletzt, der Täter wurde vorrübergehend in polizeilichen Gewahrsam genommen. (Quelle Polizei Koblenz)
KOBLENZ. Am Freitag, 16. Oktober, kam es um 13.45 Uhr zu einem Stromausfall in Teilen der Verbandsgemeinde Montabaur. Betroffen waren die Orte Welschneudorf, Oberelbert, Niederelbert, Hübingen und Gackenbach. Grund waren Baggerarbeiten zwischen Welschneudorf und Hübingen, bei denen ein Kabel beschädigt wurde. Die Experten der Energienetze Mittelrhein, der Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein, konnten die Fehlerstelle vom Netz trennen, sodass um 16.15 Uhr wieder alle Orte versorgt waren. Das beschädigte Mittelspannungskabel wird aktuell repariert. (Quelle evm)
Umfrage zur Katastrophenvorsorge
Wie gut sind Familien und Privathaushalte in Deutschland auf Krisen und Katastrophen vorbereitet? Dieser Frage geht eine aktuell laufende bundesweite Umfrage zur individuellen Krisen- und Katastrophenvorsorge nach. Die Teilnahme ist noch bis 30. April online möglich und dauert nur wenige Minuten.
Ziel der Erhebung ist es, den aktuellen Stand der Vorsorge in der Bevölkerung systematisch zu erfassen und belastbare Erkenntnisse für Wissenschaft, Verwaltung und Bevölkerungsschutz zu gewinnen. Ein besonderer Fokus der Auswertung liegt auf der Frage, ob sich das Vorsorgeverhalten von Menschen unterscheidet, die in den vergangenen Jahren von schweren Schadensereignissen betroffen waren oder diese in ihrem näheren Umfeld erlebt haben.
Ein bewegender Hilferuf aus dem Westerwald hat in den vergangenen Tagen gezeigt, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann. Eine alleinerziehende Mutter, die sich mit großer Hingabe um ihren Sohn mit Pflegegrad 3 kümmert, stand plötzlich vor einer existenziellen Herausforderung: Ihr Auto war nicht mehr verkehrssicher, eine Reparatur wirtschaftlich nicht sinnvoll. Ohne Fahrzeug drohten wichtige Arzttermine, Therapien und ein anstehendes Gutachten zu scheitern.
Weiterlesen ...Förderung privater Balkonkraftwerke: Kreis-Programm läuft weiter Altenkirchen. Der Landkreis Altenkirchen setzt sein Förderprogramm für private Photovoltaik-Balkonkraftwerke fort. Die Maßnahme wird vollständig aus Landesmitteln im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) finanziert. Von den insgesamt bereitgestellten 120.000 Euro stehen derzeit noch knapp 30.000 Euro zur Verfügung. Aufgrund einer Anpassung der Förderrichtlinie können weiterhin Anträge gestellt werden. Die Förderung beträgt 40 Prozent der Bruttoinvestitionskosten, maximal jedoch 200 Euro pro Anlage.
Weiterlesen ...Die Berief Food GmbH ruft "REWE Bio+vegan Sojaghurt Natur" auch aus den rheinland-pfälzischen Märkten. Grund: Wegen eines technischen Defekts an der Abfüllanlage können sich cremefarbene Hartplastik-Fremdkörper darin befinden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 500-Gramm-Becher mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 02.04.2026, 03.04.2026, 09.04.2026, 10.04.2026, 16.04.2026, 23.04.2026 und 04.05.2026.
Die Berief Food GmbH ruft "BIOLADEN Vegani Soja NATUR" auch aus den rheinland-pfälzischen Märkten. Grund: Es können sich cremefarbene Hartplastik-Fremdkörper darin befinden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 400-Gramm-Becher mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 10.04.2026, 24.04.2026, 01.05.2026 und 08.05.2026.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Gackenbach. Hätte das Buchfinkenland nicht bereits einen gefiederten Namensgeber, so wäre der Rotmilan sicherlich ein geeigneter Kandidat. Der imposante Greifvogel kommt fast ausschließlich in Europa, insbesondere in Deutschland vor. Daraus erwächst uns eine besondere Verantwortung für diesen „König der Lüfte“, der sich in strukturreichen Kulturlandschaften, wie man sie im Westerwald und bei uns im Buchfinkenland noch findet, besonders wohl fühlt.
Weiterlesen ...Saisonauftakt in der UNESCO Creative City
Keramikwerkstätten und Keramikmuseum Westerwald geöffnet
Kostenloser Pendelbus
Als einzige Kleinstadt im Netzwerk der UNESCO Creative Cities gehört Höhr-Grenzhausen zu einem
internationalen Kreis kreativer Metropolen. Zum Start der touristischen Saison lädt die UNESCO Creative
City am Ostermontag, 6. April 2026, von 11 bis 18 Uhr zum Keramikfestival „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“
ein. Die Veranstaltung verwandelt das Zentrum Europäischer Keramik in einen lebendigen Treffpunkt für
Kunst, Innovation und Tradition.