Ein aufwendiges Bauprojekt startet Mitte Oktober unter der Innenstadt von Montabaur: Der Stadtbach verläuft dort in einem unterirdischen Rohrsystem. Dieses ist marode und wird nun von innen her abschnittweise saniert und abgedichtet. Das Projekt teilt sich in zwei räumlich getrennte Bauabschnitte mit einer Gesamtlänge von 900 Metern. Die Spezialfirma Intec arbeitet praktisch im Verborgenen, nur einige Baugruben, die als Einstieg in die Röhre dienen, geben oben Hinweise auf die Bauarbeiten unten. Rund 1,9 Mio. Euro investiert die Stadt Montabaur in die Maßnahme.
Der erste Bauabschnitt beginnt an der Fröschpfortstraße, Ecke Rheinstraße, wo der Stadtbach in seine unterirdische Röhre eintritt. Die Strecke ist rund 300 Meter lang und führt unter dem Parkplatz Kalbswiese hindurch und dann parallel zur Wilhelm-Mangels-Straße bis zur Einmündung Steinweg. Die Arbeiten beginnen Mitte Oktober und sollen Ende 2020 / Anfang 2021 abgeschlossen werden. Der zweite Bauabschnitt beginnt im Frühjahr 2021 im Bereich obere Bahnhofstraße / Alleestraße. Von dort verläuft der Stadtbach unterirdisch in etwa parallel zur Alleestraße bis er hinter dem Discounter-Markt Penny in den Gelbach mündet. Dieser Abschnitt ist gut 600 Meter lang.
Knapp 3.5 Millionen Euro vom Land für Breitbandausbau im Westerwaldkreis
Land und Bund fördern insgesamt 90% der Gesamtkosten in Höhe von 8,6 Mio. Euro
Es ist soweit: Die Bescheide über 3,463 Millionen Euro Breitbandförderung durch Land Rheinland-Pfalz werden durch Innenminister Roger Lewentz übergeben. „Die Zusage über die 40-prozentige Förderung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum gigabitfähigen Ausbau der noch nicht erschlossenen Gebiete im Westerwaldkreis“, freut sich der SPD-Landtagsabgeordnete Hendrik Hering. Er erwarte, dass der Kreis baldmöglichst, nachdem die Angebote der Unternehmen auf dem Tisch liegen, im Kreistag eine Entscheidung herbeiführt, damit es schnell weitergeht und die weißen Flecken in unserer Heimat schnellstmöglich geschlossen werden können.
Die schmucken Fachwerkfassaden in der Altstadt von Montabaur und in den Ortsteilen werden von Einheimischen ebenso geliebt wie von Touristen. Die Stadt engagiert sich seit Jahren für den Erhalt der historischen Bausubstanz. Nun wurde sie als erste Stadt in Rheinland-Pfalz Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte und der Deutschen Fachwerkstraße, die als Dachmarke die Deutschen Fachwerkstädte touristisch verbindet und gemeinsam vermarktet. Montabaur wird dort der gelben Route „Vom Westerwald über Lahntal und Taunus zum Main“ zugeordnet, in Nachbarschaft von Limburg, Bad Camberg und Braunfels.
„Mit der Mitgliedschaft bei Deutsche Fachwerkstädte und bei Deutsche Fachwerkstraße dokumentieren wir nach innen und außen, dass Fachwerk in unserer Stadt als Ganzes einen hohen Stellenwert hat, und nicht nur eine Sammlung von lauter Einzelobjekten ist“, betonte Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland, als sich eine Arbeitsgruppe der Deutschen Fachwerkstraße erstmals in Montabaur traf. Dabei saßen die Touristikfachleute der einzelnen Kommunen zusammen, die die gelbe Route gemeinsam vermarkten als Radwanderstrecke, Wohnmobil- oder Autotour oder allgemein als Urlaubsregion. Insgesamt besteht die Deutsche Fachwerkstraße aus sieben Routen. Die Tourismusbeauftragte Karin Maas wird Montabaur in dem Gremium vertreten. „Die Fachwerkstraße ist eine starke Marke. Durch den Austausch erhalten wir viele Impulse, wie wir das Fachwerk als touristisches Highlight bei uns besser herausstellen können, sowohl in der Altstadt als auch im Gelbachtal“. Sie hat mit der Arbeit an einem neuen Flyer mit einem Fachwerkrundgang begonnen und will auch die Stadtführer entsprechend schulen.
Arzbach/ Rhein-Lahn-Kreis (ots)
Heute Morgen kam es gegen 10:10 Uhr zu einem Brand mit einer Explosion eines Wohnhauses in der Hauptstraße 34. Das Haus ist stark beschädigt. Nach ersten Ermittlungen der Polizei befand sich im Haus der 54-jährige Bewohner, der durch den Brand/ Explosion schwer verletzt wurde und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen wurde. Die Feuerwehren sind immer noch mit den Löscharbeiten beschäftigt. Das sich der Tatort unmittelbar an der Hauptdurchgangsstraße von Arzbach befindet wurden die Zufahrtsstraßen nach Arzbach großräumig gesperrt. Die Brand-/ Explosionsermittlungen werden durch die Kriminalinspektion Montabaur übernommen.
Umfrage zur Katastrophenvorsorge
Wie gut sind Familien und Privathaushalte in Deutschland auf Krisen und Katastrophen vorbereitet? Dieser Frage geht eine aktuell laufende bundesweite Umfrage zur individuellen Krisen- und Katastrophenvorsorge nach. Die Teilnahme ist noch bis 30. April online möglich und dauert nur wenige Minuten.
Ziel der Erhebung ist es, den aktuellen Stand der Vorsorge in der Bevölkerung systematisch zu erfassen und belastbare Erkenntnisse für Wissenschaft, Verwaltung und Bevölkerungsschutz zu gewinnen. Ein besonderer Fokus der Auswertung liegt auf der Frage, ob sich das Vorsorgeverhalten von Menschen unterscheidet, die in den vergangenen Jahren von schweren Schadensereignissen betroffen waren oder diese in ihrem näheren Umfeld erlebt haben.
Ein bewegender Hilferuf aus dem Westerwald hat in den vergangenen Tagen gezeigt, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann. Eine alleinerziehende Mutter, die sich mit großer Hingabe um ihren Sohn mit Pflegegrad 3 kümmert, stand plötzlich vor einer existenziellen Herausforderung: Ihr Auto war nicht mehr verkehrssicher, eine Reparatur wirtschaftlich nicht sinnvoll. Ohne Fahrzeug drohten wichtige Arzttermine, Therapien und ein anstehendes Gutachten zu scheitern.
Weiterlesen ...Förderung privater Balkonkraftwerke: Kreis-Programm läuft weiter Altenkirchen. Der Landkreis Altenkirchen setzt sein Förderprogramm für private Photovoltaik-Balkonkraftwerke fort. Die Maßnahme wird vollständig aus Landesmitteln im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) finanziert. Von den insgesamt bereitgestellten 120.000 Euro stehen derzeit noch knapp 30.000 Euro zur Verfügung. Aufgrund einer Anpassung der Förderrichtlinie können weiterhin Anträge gestellt werden. Die Förderung beträgt 40 Prozent der Bruttoinvestitionskosten, maximal jedoch 200 Euro pro Anlage.
Weiterlesen ...Die Berief Food GmbH ruft "REWE Bio+vegan Sojaghurt Natur" auch aus den rheinland-pfälzischen Märkten. Grund: Wegen eines technischen Defekts an der Abfüllanlage können sich cremefarbene Hartplastik-Fremdkörper darin befinden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 500-Gramm-Becher mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 02.04.2026, 03.04.2026, 09.04.2026, 10.04.2026, 16.04.2026, 23.04.2026 und 04.05.2026.
Die Berief Food GmbH ruft "BIOLADEN Vegani Soja NATUR" auch aus den rheinland-pfälzischen Märkten. Grund: Es können sich cremefarbene Hartplastik-Fremdkörper darin befinden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 400-Gramm-Becher mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 10.04.2026, 24.04.2026, 01.05.2026 und 08.05.2026.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Gackenbach. Hätte das Buchfinkenland nicht bereits einen gefiederten Namensgeber, so wäre der Rotmilan sicherlich ein geeigneter Kandidat. Der imposante Greifvogel kommt fast ausschließlich in Europa, insbesondere in Deutschland vor. Daraus erwächst uns eine besondere Verantwortung für diesen „König der Lüfte“, der sich in strukturreichen Kulturlandschaften, wie man sie im Westerwald und bei uns im Buchfinkenland noch findet, besonders wohl fühlt.
Weiterlesen ...Saisonauftakt in der UNESCO Creative City
Keramikwerkstätten und Keramikmuseum Westerwald geöffnet
Kostenloser Pendelbus
Als einzige Kleinstadt im Netzwerk der UNESCO Creative Cities gehört Höhr-Grenzhausen zu einem
internationalen Kreis kreativer Metropolen. Zum Start der touristischen Saison lädt die UNESCO Creative
City am Ostermontag, 6. April 2026, von 11 bis 18 Uhr zum Keramikfestival „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“
ein. Die Veranstaltung verwandelt das Zentrum Europäischer Keramik in einen lebendigen Treffpunkt für
Kunst, Innovation und Tradition.