Dreimal jährlich erfolgt ein Probealarm mit dem Katastrophenwarnsystem KATWARN. Am kommenden Montag, dem 01. August ist es wieder soweit: In den Landkreisen und kreisfreien Städten, die bereits KATWARN nutzen, erhalten die dort angemeldeten Personen kurz nach 9:00 Uhr eine Probewarnung auf ihrem Smartphone oder Handy. Die Anmeldung und Nutzung des Systems ist kostenlos und freiwillig.
Am Montagvormittag schrillen in vielen Regionen in Rheinland-Pfalz gegen 9.00 Uhr die Mobiltelefone: „KATWARN Probealarm – gültig ab sofort“!
Die Verbandsgemeinde Montabaur wird ein neues Verwaltungsgebäude im Stadtzentrum von Montabaur errichten. Sie hat dazu Grundstücke im Bereich zwischen Wallstraße und Steinweg erworben. In einem breiten Konsens hatte der Verbandsgemeinderat (VGR) dem Kauf und den damit verbundenen Planungen zugestimmt. Auch der Stadtrat bestätigte den neuen Standort und leitete die städtebauliche Vorbereitung für das Bauprojekt ein.
Der neue Standort
Die neu erworbenen Grundstücke haben zusammen eine Fläche von rund 3.500 Quadratmetern und sind derzeit mit Gebäuden besetzt, die noch abgerissen werden müssen. Es handelt sich um ein ehemaliges Möbelhaus und ein Richtung Steinweg liegendes Wohnhaus, das seit einigen Jahren leer steht. Das neue Rathaus soll ein funktionaler, kompakter Bau werden, im dem die aktuell rund 150 Mitarbeiter der Verwaltung unter einem Dach zusammen arbeiten. Für Planung und Entwurf wird es in 2017 einen Architektenwettbewerb geben; Detailplanung und Bauvorbereitung fallen dann ins Jahr 2018, so dass frühestens Ende 2018 mit dem Baubeginn zu rechnen ist – so aktuell der grobe Zeitplan. Im Zuge der Bauplanung für das neue Rathaus wird auch die städtebauliche und verkehrstechnische Planung für das Viertel zwischen Wallstraße, Wilhelm-Mangels-Straße, Steinweg und Bahnhofstraße überarbeitet. In seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien hat der Stadtrat ein Verfahren zur Änderung des Bebauungsplans für den Bereich beschlossen. „Ich bin mir sicher, dass der Neubau eine Aufwertung des Viertels mit sich bringt und wichtige Impulse für die Einzelhandels- und Dienstleistungsbetriebe in der Umgebung geben wird“, so Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland.
Nachdem dieser Tage der Freizeitflyer „Region erleben“ und der Flyer zum „Brexbachschluchtweg“ erschienen sind gibt es ein weiteres touristisches Produkt.
Der Flyer „Wandern rund um den Köppel“ ist ein Gemeinschaftsprojekt auf Initiative der Tourist-Information Montabaur mit den Verbandsgemeinden Wirges, Montabaur, Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach. Hierbei sind nun im Wald drei Wege „sternförmig“ zum Köppel ausgeschildert. Die Wege verlaufen überwiegend auf schon vorhandenen Strecken. Z.B. die bekannten Einstiege „Parkplatz Flürchen“ oder „Elgendorfer Straße“ sind hierbei selbstverständlich berücksichtigt. Von Hillscheid ist die Anbindung über den HG 6 umgesetzt.
Online findet man die Wegebeschreibungen –aber auch alle anderen Strecken im Kannenbäckerland- unter www.kannenbaeckerland.de (Menüpunkt „Aktiv/Wandern”) oder auch auf den Internetseiten der anderen Verbandsgemeinden (www.suedlicher-westerwald.de oder www.wirges.de).
Zur „Halbzeit“ des Jahres zeigt sich der regionale Arbeitsmarkt weiterhin entspannt: Im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur – das sind der Westerwald- und der Rhein-Lahn-Kreis – ist die Zahl der Menschen ohne Job während des vergangenen Monats um 142 auf aktuell 6.237 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote ging wiederum leicht zurück; sie verbesserte sich gegenüber Mai um 0,1 Punkte und liegt nun bei 3,5 Prozent. Noch ausgeprägter ist der Unterschied zum Vorjahr. Im Vergleich zum Juni 2015 gibt es 741 Arbeitslose weniger, und die Quote ist 0,5 Prozent niedriger.
Ein bewegender Hilferuf aus dem Westerwald hat in den vergangenen Tagen gezeigt, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann. Eine alleinerziehende Mutter, die sich mit großer Hingabe um ihren Sohn mit Pflegegrad 3 kümmert, stand plötzlich vor einer existenziellen Herausforderung: Ihr Auto war nicht mehr verkehrssicher, eine Reparatur wirtschaftlich nicht sinnvoll. Ohne Fahrzeug drohten wichtige Arzttermine, Therapien und ein anstehendes Gutachten zu scheitern.
Weiterlesen ...Förderung privater Balkonkraftwerke: Kreis-Programm läuft weiter Altenkirchen. Der Landkreis Altenkirchen setzt sein Förderprogramm für private Photovoltaik-Balkonkraftwerke fort. Die Maßnahme wird vollständig aus Landesmitteln im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) finanziert. Von den insgesamt bereitgestellten 120.000 Euro stehen derzeit noch knapp 30.000 Euro zur Verfügung. Aufgrund einer Anpassung der Förderrichtlinie können weiterhin Anträge gestellt werden. Die Förderung beträgt 40 Prozent der Bruttoinvestitionskosten, maximal jedoch 200 Euro pro Anlage.
Weiterlesen ...Die Berief Food GmbH ruft "REWE Bio+vegan Sojaghurt Natur" auch aus den rheinland-pfälzischen Märkten. Grund: Wegen eines technischen Defekts an der Abfüllanlage können sich cremefarbene Hartplastik-Fremdkörper darin befinden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 500-Gramm-Becher mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 02.04.2026, 03.04.2026, 09.04.2026, 10.04.2026, 16.04.2026, 23.04.2026 und 04.05.2026.
Die Berief Food GmbH ruft "BIOLADEN Vegani Soja NATUR" auch aus den rheinland-pfälzischen Märkten. Grund: Es können sich cremefarbene Hartplastik-Fremdkörper darin befinden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 400-Gramm-Becher mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 10.04.2026, 24.04.2026, 01.05.2026 und 08.05.2026.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Gackenbach. Hätte das Buchfinkenland nicht bereits einen gefiederten Namensgeber, so wäre der Rotmilan sicherlich ein geeigneter Kandidat. Der imposante Greifvogel kommt fast ausschließlich in Europa, insbesondere in Deutschland vor. Daraus erwächst uns eine besondere Verantwortung für diesen „König der Lüfte“, der sich in strukturreichen Kulturlandschaften, wie man sie im Westerwald und bei uns im Buchfinkenland noch findet, besonders wohl fühlt.
Weiterlesen ...Saisonauftakt in der UNESCO Creative City
Keramikwerkstätten und Keramikmuseum Westerwald geöffnet
Kostenloser Pendelbus
Als einzige Kleinstadt im Netzwerk der UNESCO Creative Cities gehört Höhr-Grenzhausen zu einem
internationalen Kreis kreativer Metropolen. Zum Start der touristischen Saison lädt die UNESCO Creative
City am Ostermontag, 6. April 2026, von 11 bis 18 Uhr zum Keramikfestival „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik“
ein. Die Veranstaltung verwandelt das Zentrum Europäischer Keramik in einen lebendigen Treffpunkt für
Kunst, Innovation und Tradition.
Kurz vor den Osterferien ist der Verbandsgemeinderat (VGR) Montabaur zu seiner Frühjahrssitzung zusammengekommen. Themenschwerpunkte waren die Verwendung des Sondervermögens Bund und die Verwendung des Vermögens der ehemaligen Deutsch-Texanischen Gesellschaft sowie der Flächennutzungsplan.
Ein neues Gesicht
Zu Beginn der Sitzung wurde Daniela Klaus aus Nentershausen als neues Ratsmitglied begrüßt. Sie war für Tobias Panne nachgerückt. Er ist seit Jahresbeginn hauptamtlicher Erster Beigeordneter der VG und deshalb sein Ratsmandat niedergelegt. Auf Vorschlag der CDU-Fraktion rückte nun Daniela Klaus nach. Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich verpflichtete sie per Handschlag.