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Wie die Kreisverwaltung Altenkirchen mitteilt, befinden sich manche Wanderwege wegen umfangreicher Waldarbeiten derzeit in keinem guten Zustand oder sind teilweise sogar gesperrt. Die Arbeiten sind notwendig, da in den letzten Jahren die große Trockenheit und der Befall des Borkenkäfers zu einem massiven Absterben vieler Bäume geführt haben.

Landrat Dr. Peter Enders betont, dass er Verständnis dafür habe, wenn die Waldbesitzer aktuell andere Sorgen hätten als touristische Wege wieder herzustellen: „Die Waldbesitzer sind von der Trockenheit der letzten Jahre und dem Borkenkäferbefall wirtschaftlich massiv betroffen. Dass hier der Abtransport des Holzes für die Waldbesitzer Vorrang vor der touristischen Nutzung der Wege hat, ist durchaus nachvollziehbar. Leider wird sich dieser Zustand voraussichtlich noch einige weitere Monate hinziehen, wir sind aber guten Mutes, dass unsere Waldbesitzer nach getaner Arbeit die Wege wieder in einen ansprechenden Zustand versetzen werden.“

Michael Weber, Leiter des Altenkirchener Forstamtes, macht noch auf einen weiteren Punkt aufmerksam: „Bei vielen der abgestorbenen Bäume besteht Gefahr im Verzug. Von abgestorbenen Bäumen können völlig unerwartet größere Äste abbrechen oder es besteht Umsturzgefahr. Wanderer und Radfahrer begeben sich auf eigene Gefahr in den Wald, können die tatsächlichen Gefahren häufig aber gar nicht abschätzen.“ 

Die Kreisverwaltung Altenkirchen bittet um Verständnis für die aktuelle Lage in den Wäldern und ruft zu besonderer Vorsicht im Wald auf. (Quelle Kreis Altenkirchen)