Die Ortsgemeinde Hof erhält 487.709,43 Euro aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten". Die Bewilligung erfolgte am heutigen Tag durch Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages." Diese gute Nachricht kann die Bundestagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet heute aus Berlin in ihre Westerwälder Heimat senden.
"Die Unterstützung des Bundes ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der kommunalen Infrastruktur im ländlichen Raum. Die Sportanlage in Hof erfüllt eine zentrale Funktion für Vereine, Schulen und die Dorfgemeinschaft insgesamt."
Dem Förderantrag war ein umfassender kommunaler Abstimmungsprozess vorausgegangen. Neben einem Ratsbeschluss waren unter anderem die Sicherstellung der Gesamtfinanzierung sowie die Erstellung einer Projektskizze erforderlich. Grundlage der Förderung ist ein Maßnahmenpaket, das die Ortsgemeinde im Rat beschlossen hat.
Im Mittelpunkt steht die Sanierung des Sportplatzes, insbesondere die Erneuerung der Drainage. Ergänzend sind Investitionen in die Nebenanlagen vorgesehen. Dazu zählen unter anderem Pflasterarbeiten, die Zuwegung zur Sportanlage, die Modernisierung der Flutlichtanlage sowie Verbesserungen an der Laufbahn inklusive Sprunggrube für die Grundschule. Ziel ist eine nachhaltige Aufwertung der Sportstätte für den Vereins- und Schulsport.
Das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" richtet sich an Städte und Gemeinden und fördert investive Maßnahmen mit besonderer Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Bund übernimmt dabei bis zu 45 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, bei einer Mindestförderung von 250.000 Euro. Voraussetzung sind unter anderem ein kommunaler Eigenanteil sowie eine gesicherte Gesamtfinanzierung.
Dr. Tanja Machalet betont abschließend:
"Die Förderung zeigt, dass gut vorbereitete Projekte vor Ort die notwendige Unterstützung erhalten. Damit wird die Grundlage geschaffen, die Sportinfrastruktur in Hof zukunftsfähig weiterzuentwickeln."
Mit der Bewilligung ist der nächste Schritt für die Umsetzung des Projekts erreicht. Die weiteren Entscheidungen zur konkreten Realisierung erfolgen in den kommunalen Gremien. (Thomas Mockienhaupt)



