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Chance für eine bessere Lösung
Rund 60 Menschen bei Kundgebung in Hachenburg - Line Bratenstein
begrüßt die Entscheidung und fordert eine Lösung, die Barrierefreiheit,
Radverkehr und den Erhalt des Burggartens zusammenbringt.
Hachenburg, 14. September 2026. Der geplante Kreisverkehr im Bereich des
Hachenburger Burggartens ist heute abgelehnt worden. Zuvor hatten sich bei einer
Kundgebung vor der Verbandsgemeindeverwaltung rund 60 Menschen für den Erhalt des
Burggartens, den Schutz der betroffenen alten Bäume und die ernsthafte Prüfung von
Alternativen ausgesprochen.


"Die Ablehnung des Kreisverkehrs ist eine Chance für eine bessere Lösung. Ein Projekt,
das mit Barrierefreiheit und Verbesserungen für Radfahrende begründet wird, muss
diese Ziele auch tatsächlich erfüllen. Genau das hat die vorgelegte Planung aus meiner
Sicht nicht ausreichend geleistet. Jetzt braucht es eine Lösung, die Menschen besser
durch Hachenburg bringt, ohne dafür den Burggarten und alte Bäume zu opfern."
Bratenstein betont, dass sich die Kritik nicht gegen Verkehrssicherheit oder eine bessere
Erreichbarkeit richte. Im Gegenteil: Ein barrierefreier Zugang zum Burggarten und gute
Bedingungen für den Radverkehr seien wichtige Ziele. Die nun abgelehnte Planung sei
dafür jedoch nicht die überzeugende Antwort gewesen. Statt eines Projekts, das Natur-
und Stadtbild belastet, sollten nun Varianten geprüft werden, die Barrierefreiheit,
sicheren Fuß- und Radverkehr sowie den Erhalt des historischen Burggartens gemeinsam
berücksichtigen.
Die Kundgebung habe außerdem gezeigt, dass das Thema weit über parteipolitische
Grenzen hinaus Menschen bewege. Bratenstein hatte in ihrer Rede ausdrücklich betont,
dass es ihr nicht um Wahlwerbung, sondern um die Sache gehe: um den Burggarten, die
Bäume und eine verantwortungsvolle Entscheidung für Hachenburg.
"Jetzt sollte die Diskussion nicht mit einem Nein enden. Sie sollte mit der Suche nach
einer besseren Lösung weitergehen: transparent, nachvollziehbar und gemeinsam mit
den Menschen vor Ort." (Die Linke WW)