Erfahrener Pflegemanager aus der Region soll die Weiterentwicklung des Standorts mitgestalten.
Seit dem 01. Oktober übernimmt Pierre Epe die Pflegedirektion und verantwortet als Chief Operating Officer (COO) zugleich den operativen Ablauf innerhalb der Klinik. Mit ihm gewinnt die Fachklinik eine Führungskraft, die das Krankenhaus aus nahezu jeder Perspektive kennt: vom Bett auf der Intensivstation bis zur Betriebsleitung.
Epe arbeitet seit drei Jahrzehnten in der Pflege. Nach mehr als zehn Jahren am Universitätsklinikum Aachen leitete er am Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim die Intensivstation, die Zentrale Notaufnahme und das innerklinische Notfallmanagement. 2022 wechselte er als stellvertretender Pflegedirektor zu den GFO Kliniken Bonn. Zuletzt war er Pflegedirektor des Cellitinnen-Krankenhauses St. Franziskus in Köln-Ehrenfeld. Berufsbegleitend hat er ein Studium im Pflegemanagement mit dem Bachelor of Science abgeschlossen.
Für die Kamillus Klinik kommt diese Erfahrung zu einem passenden Zeitpunkt, während sich das Haus Schritt für Schritt weiterentwickelt. Mit der Stroke Unit und der Intensivmedizin gehört die Akutversorgung zu den Kernaufgaben der Klinik. Gleichzeitig leistet sie einen zentralen Beitrag zur Behandlung von Multiple-Sklerose-Betroffenen. Besonders in den Bereichen in der Intensivpflege, der Notaufnahme und dem Notfallmanagement, liegen die Wurzeln von Epes Laufbahn.
Dr. Andreas Jerschensky, kaufmännischer Geschäftsführer der Kamillus Klinik, zeigt sich
positiv gestimmt: „Mit Pierre Epe setzen wir ein klares Zeichen für den Standort Asbach. Wir haben die Klinik seit dem Trägerwechsel konsequent weiterentwickelt. Für diesen Weg brauchen wir eine Pflegedirektion, die Erfahrung aus großen Häusern mitbringt und zugleich versteht, was eine Klinik unserer Größe ausmacht. Herr Epe bringt beides mit“.
Die Pflege spielt für die Zukunft des Standorts eine zentrale Rolle. Gut ausgebildete
Pflegefachpersonen zu gewinnen und zu halten, ist für Kliniken im ländlichen Raum eine der wichtigsten Aufgaben der kommenden Jahre. Die Kamillus Klinik setzt dabei auf das, was sie von größeren Häusern unterscheidet: Teams, die sich kennen, kurze Wege und eine familiäre Atmosphäre, verbunden mit der universitären Anbindung an das Universitätsklinikum Bonn.
„Schon in den ersten Tagen spüre ich, was die Kamillus Klinik antreibt: Teams, die sich kennen und aufeinander verlassen. Darauf möchte ich aufbauen. Mein Ziel ist, dass Pflegefachpersonen hier gerne arbeiten und sich weiterentwickeln können. Auch davon hängt am Ende ab, wie gut wir unsere Patientinnen und Patienten versorgen”, fasst Pierre Epe sein Verständnis zusammen.
Über die Kamillus Klinik Asbach
Die Kamillus Klinik Asbach gGmbH wurde 1966 als eine der ersten europäischen Spezialkliniken für die Behandlung von Multipler Sklerose gegründet. Heute versorgt das Haus mit 159 Betten ca. 7500 stationäre und ca. 3000 ambulante Patientinnen und Patienten aus dem Westerwald, dem Kreis Neuwied, der Region Bonn/Rhein-Sieg und weit darüber hinaus. Insbesondere Patienten mit Multipler Sklerose nehmen für die Behandlung in Asbach auch weite Wege in Kauf.
Schwerpunkte sind Neurologie mit MS-Zentrum und Stroke Unit, Innere Medizin, Geriatrie und Intensivmedizin, ergänzt durch Schlaflabor, Neurourologie und Radiologie und Ambulanzen.
Ein besonderer Schwerpunk sind die sehr guten therapeutischen Möglichkeiten der Klinik, die insbesondere MS-Patienten, Parkinson-Patienten, Schlaganfall- und geriatrischen Patienten zugutekommen. Dank intensiver Krankengymnastik, Ergotherapie, Physiotherapie, Sprachtherapie, Musiktherapie sowie neuropsychologischen Therapien können oft schnelle und nachhaltige Verbesserungen erzielt werden.
Träger der Klinik ist seit 2025 die Deutsche Multiple Sklerose Stiftung Nordrhein-Westfalen, die Verbandsgemeinde Asbach ist mit 15,1% der Anteile Minderheitsgesellschafter. Über eine Kooperation mit dem Universitätsklinikum Bonn ist das Haus universitär vernetzt. (Kamillus Klinik Asbach)



