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05.05.2026 18°C

Die Corona-Krise bestimmt in vielen Bereichen unser Leben. Auch die Kommunalpolitik ist im Ausnahmezustand. Doch die demokratischen Strukturen dürfen auch nicht aufgehoben werden. Deshalb hat die Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN im Kreistag Westerwald bisher in zwei Videokonferenzen getagt. Am 15. Mai hat sie sich auch, nach Corona Regeln, zu einer Sitzung getroffen.

Der Anlass dieser Sitzung war die Notwendigkeit einer personellen Umstrukturierung in der Fraktion. Denn die Fraktionsvorsitzende Ina von Dreusche hat nach reiflichen Überlegungen aus gesundheitlichen Gründen ihr Mandat niedergelegt. Diese Entscheidung, so von Dreusche, sei ihr nicht leichtgefallen; auch im Hinblick auf den Wählerauftrag. Sie bedankt sich an dieser Stelle für das Vertrauen und die wenn auch kurze, aber gute, kollegiale interfraktionelle Zusammenarbeit im Kreistag zum Wohle unseres Landkreises. Zur Situation stellte der stellvertretende Fraktionsvorsitzender Christian Schimmel fest: „Ina von Dreusche hat die Fraktion nach einem erfolgreichen Wahlkampf kompetent, mit viel Engagement und persönlichem Einsatz geführt. Dafür sind wir ihr als Fraktion dankbar und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.“
Bei der anstehenden Neuwahl des Fraktionsvorsitzes wurde Christian Schimmel als Fraktionsvorsitzender und Manfred Calmano als stellvertretender Fraktionsvorsitzender gewählt. Für Ina von Dreusche rückt Martina Kapp aus Herschbach/OWW in den Kreistag und die Fraktion nach. Kapp ist Mitglied des Rats der VG Wallmerod, ihre Schwerpunkte liegen insbesondere bei den Themen Wirtschaft und Finanzen.
Diskutiert hat die Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN vor allen die Folgen der Corona-Krise für den Westerwald-Kreis. Wir sind der Meinung, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen in den Kommunen von großer Bedeutung sind, denn die Firmen im Westerwald schaffen Arbeitsplätze und tragen wesentlich zur guten wirtschaftlichen Entwicklung des Kreises bei. Gerade kleine Betriebe müssen in der aktuellen Debatte um staatliche Hilfen, zwingend berücksichtigt werden.
Die Fraktion findet aber, dass in die sozialen Folgen der Pandemie noch zu wenig Beachtung finden. Zum Beispiel steht jetzt die Schulsozialarbeit vor besonderen Herausforderungen. Zusammen mit den Lehrkräften sollen die Schulsozialarbeiter/innen den Kontakt zu den Schülern und Eltern mit den Corona-Regeln aufrechterhalten. In einer größeren Anzahl der Familien wird es auch ein erhöhtes Konfliktpotenzial geben. Ob hier weitere Hilfe nötig ist will die Fraktion durch eine Anfrage an den Westerwaldkreis erfahren.
Auch sozial schlechter gestellte Familien sind durch den eingeschränkten ÖPNV nur noch bedingt in der Lage mobil zu bleiben. Dies liegt konkret am Wegfall etlicher Schülerfahrten.
Ein weiteres Thema, war die Arbeit der Tafeln im Westerwald und die Frage, inwiefern die kommunale Politik noch mehr tun kann, um diese zu unterstützen. (Quelle Grüne Westerwald)

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Motorradunfälle bei Maxsain und Nentershausen

Maxsain (ots)

Am heutigen Freitag, den 01.05.2026 gegen 11:50 Uhr, kam es in der Hauptstraße in Maxsain zu einem Verkehrsunfall. Ein Kradfahrer verlor die Kontrolle über sein Krad und stürzte ohne Fremdeinwirkung. Er verletzte sich hierbei schwer und wurde nach der Erstversorgung vor Ort durch einen Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen.

Die L 304 war für die Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten für circa eine Stunde gesperrt.

Nentershausen (ots)

Am heutigen Freitag, den 01.05.2026 gegen 12:45 Uhr, kam es an der Einmündung L317/L318 zu einem Verkehrsunfall. Ein Kradfahrer befuhr die L 318 in Fahrtrichtung Montabaur und verlor beim Rechtsabbiegen auf die L 317 infolge nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Krad. Er kollidierte seitlich mit einem in der Einfahrt stehenden PKW und stürzte. Er verletzte sich am Arm und wurde durch den Rettungsdienst vor Ort versorgt. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musst abgeschleppt werden, das Motorrad wurde in Eigenregie von der Unfallstelle entfernt. (Polizei Montabaur) 

Gemeindeschwester plus bald in allen Verbandsgemeinden im Kreis?

WW / Höhr-Grenzhausen. Nach mehr als 10 Jahren Erfahrung hat sich die Gemeindeschwester plus landesweit und auch bei uns im Westerwald als Frühwarnsystem für eine schnell alternde Gesellschaft bewährt. Sie trägt immer mehr dazu bei, dass die älteren Menschen weniger einsam und später pflegbedürftig werden. Mit der Folge, dass Land, Kommunen und Sozialversicherungen Geld sparen können. Dies war das erfreuliche Ergebnis des 4. WW-Seniorentalks zum Thema „10 Jahre Gemeindeschwester plus – Erfahrungen und Perspektiven im Westerwaldkreis“.

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Schwerverletzter Motorradfahrer bei Betzdorf

Elkenroth (ots)

Am Mittwoch, 29.04.2026, ereignete sich gegen 17:10 Uhr auf der L 286 zwischen Elkenroth und Rosenheim ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorroller, bei welchem der 40-jährige Fahrer des Leichtkraftrads schwer verletzt wurde.

Ein 67-jähriger Skoda-Fahrer bog zuvor von der L 288 kommend nach links in Richtung Elkenroth ab, und missachtete dabei die Vorfahrt des in Richtung Rosenheim fahrenden Rollerfahrers, sodass es zur Kollision zwischen den Fahrzeugen kam. Der 40-jährige fuhr gegen die Fahrerseite des Skodas, wodurch er über den PKW geschleudert wurde, jedoch hierbei mit dem Kopf noch gegen die Windschutzscheibe prallte.

Durch den Verkehrsunfall wurde der Zweiradfahrer mit wahrscheinlich mehreren Knochenbrühen schwer verletzt. Er wurde nach rettungsdienstlicher Erstversorgung mittels eines Rettungshubschraubers in eine Universitätsklink geflogen.

An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. (Polizei Betzdorf) 

Mehrere betrunkene Autofahrer bein Kontrollen in Westerburg aufgefallen

Westerburg (ots)

Am Mittwoch, 29.04.26, tagsüber, wurden durch Polizeibeamte der PI Westerburg mehrere fahruntüchtige Verkehrsteilnehmer bei Verkehrskontrollen festgestellt. In den Ortschaften Langenhahn, Westerburg und Rennerod wurden jeweils bei der Kontrolle junger männlicher Fahrzeugführer Anzeichen für Drogenkonsum festgestellt. Ihnen wurden Blutproben entnommen und die Weiterfahrten wurden jeweils untersagt. In Höhn wurde gegen 20:25 Uhr bei der Kontrolle eines 58jährigen Fahrzeugführers Atemalkoholgeruch festgestellt, der Vortest ergab einen Wert von 1,36 Promille. Hier wurde ebenfalls eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde sichergestellt. (Polizei Westerburg) 

Pestizid in Kichererbsenmehl aus Indien

Die Global Foods Trading GmbH ruft das Kichererbsenmehl “Schani Gram Flour” aus dem Handel zurück. In dem Produkt wurde das in der Europäischen Union nicht zugelassene Pflanzenschutzmittel Chlorpyrifos nachgewiesen. Vom Rückruf betroffen ist Mehl mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04/2027 und der Chargennummer LOT Nr. KIE028. (LUA) 

ADAC sucht den Camper des Jahres

Am Freitag, 8. Mai, dreht sich am Nürburgring alles um Fahrkönnen, Geschick und Camping-Leidenschaft: Der ADAC Mittelrhein lädt zur Vorrunde des bundesweiten Wettbewerbs „ADAC Camper des Jahres“ ein.

Auf dem Gelände des ADAC Fahrsicherheitszentrums am Nürburgring Müllenbacher Str. 2, 53520 Nürburg treten zwischen 10 und 17 Uhr insgesamt zehn Wohnmobilfahrerinnen und -fahrer gegeneinander an. Mit ihren eigenen Wohnmobilen stellen sie sich abwechslungsreichen Herausforderungen und zeigen, wie souverän sie ihr Fahrzeug auch in anspruchsvollen Situationen beherrschen.

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