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Weltnachrichten

  1. + Berlin: Keine Feier zur BER-Eröffnung
    + Berlin: Kritik an Corona-Maßnahmen hält an
    + Der Wochenrückblick: 26.10.2020 - 30.10.2020

    Berlin - mikeXmedia -
    Am Wochenende geht mit neunjähriger Verspätung der neue Flughafen BER in Berlin-Schönefeld an den Start. Die ersten Starts und Landungen werden für Flughafenchef Lütke-Daldrup jedoch nur ein kurzer Lichtblick bleiben. BER braucht wegen der Corona-Krise Hilfsgelder. In der Pandemie hat der weltweite Flugverkehr deutlich abgenommen. Zudem wurden auch wieder viele Länder zu Risikogebieten. In den ersten Betriebstagen und -wochen werden daher in Berlin nur wenige Fluggäste erwartet.

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    Berlin - mikeXmedia -
    Am Montag treten bundesweit wieder verschärfte Corona-Regeln in Kraft. Wenige Tage vor dem Beginn wachsen die Zweifel, dass die neuen Maßnahmen auch juristisch wasserdicht sind. FDP-Vize Wolfgang Kubicki schreib etwa, dass die Beschlüsse von einer solch bemerkenswerten Widersprüchlichkeit seien, dass es nur fraglich erscheint, wann das erste Gericht sie kippt. Es sei nicht zu erklären, warum Nagelstudios, aber keine Friseure schließen müssen. Ebenso, dass Restaurants dort schließen müssen, wo man noch weit von den selbst definierten Schwellenwerten entfernt sei.

  2. + Berlin: Aktueller Stand der Wölfe mitgeteilt
    + Weitere Meldungen des Tages

    Berlin - mikeXmedia -
    In Deutschland ist der aktuelle Stand der Wolfsrudel erfasst worden. Demnach gibt es 128 Rudel und davon 35 Paare und 10 sesshafte Einzel-Wölfe. Das sind deutlich mehr als noch vor einem Jahr, wie aus dem aktuellen Wolfs-Monitoring für 2020 vom Bundesamt für Naturschutz hervogeht. Die Wölfe leben vor allem im Osten der Republik. Einige gibt es aber auch in Bayern, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein.

  3. + Istanbul: Schweres Erdbeben fordert Verletzte
    + Hamm: Appell an Patienten und Bürger
    + Kiel: Urlauber müssen Schleswig-Holstein verlassen
    + Weitere Meldungen des Tages

    Istanbul - mikeXmedia -
    Ein schweres Erdbeben in der Ägäis hat in der Türkei und Griechenland zu schweren Schäden und mehreren Verletzten geführt. In der Westtürkei stürzten Gebäude ein, Menschen wurden verschüttet. Auch auf der griechischen Insel Samos kam es zu Schäden. Bislang konnten mehrere Personen aus den Trümmern gerettet werden. Helfer und Rettungsteams sind weiter im Einsatz.

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    Hamm - mikeXmedia -
    Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe und der Verband medizinischer Fachberufe hat sich in der zuspitzenden Corona-Krise mit einem Appell an die Öffentlichkeit gewendet. Die Praxisteams fordern deutschlandweit Respekt und Rücksichtnahme. Sie sind tagtäglich der Kritik und den Vorwürfen von unzufriedenen Patienten ausgesetzt. Aufgrund der aktuellen Lage arbeiten viele Angestellte jedoch inzwischen am Limit. Man appelliert an Bürger und Politik mehr Verständnis, Umsicht und Rücksichtnahme walten zu lassen.

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    Kiel - mikeXmedia -
    Schleswig-Holstein macht dicht. Bis Montag müssen Touristen das Bundesland verlassen haben. Die Urlauber auf den Nordseeinseln erhalten eine verlängerte Frist bis Donnerstag. Um Verkehrschaos zu verhindern, wurde bereits angekündigt, mehr Fähren und Autozüge einzusetzen. Die Abriegelung ist Teil des Lockdowns, der auf die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern zurückgeht. Schleswig-Holstein wird sich strikt an die Vereinbarungen halten, hieß es aus Kiel dazu.

  4. Wien - mikeXmedia
    Beim Tennis-Turnier in Wien hat der deutsche Davis-Cup-Profi Jan-Lennard Struff eine Überraschung nur knapp verpasst. In seiner Auftaktpartie unterlag der 30-Jährige nach hartem Kampf gegen den Weltranglisten-Fünften Stefanos Tsitsipas aus Griechenland mit 7:6, 3:6, 4:6. Bei der mit 1,55 Millionen Euro dotierten Hartplatz-Veranstaltung nutzte Tsitsipas nach knapp 2 Stunden seinen ersten Matchball. In der österreichischen Hauptstadt sind damit keine deutschen Einzelspieler mehr vertreten.

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    Urdiales - mikeXmedia -
    Bei der 9. Vuelta-Etappe über knapp 160 km nach Aguilar de Campoo wurde Pascal Ackermann nachträglich zum Sieger erklärt. Der Ire Sam Bennett hatte den Massensprint zwar überlegen gewonnen, aber auf dem letzten Kilometer mit zu viel Körpereinsatz um seine Position gekämpft. Als nächster Deutscher kam Max Kanter vom Sunweb-Rennstall auf Rang drei. Rund 100 km vor dem Ziel gab es einen Schreckmoment für Ackermann, als er in einen Sturz mit dem Spanier Hector Saez verwickelt war, konnte aber schnell weiterfahren und blieb ohne sichtbare Verletzungen. Im Zielsprint musste er den endschnelleren Bennett kurz vor dem Zielstrich noch passieren lassen, bis dieser dann nachträglich deklassiert wurde.

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    Frankfurt - mikeXmedia -
    Im DFB-Pokal sollten eigentlich schon 32 Teams für die 2. Runde feststehen, aber noch fehlt eine Mannschaft. Diese wird erst am 3. November zwischen dem 1. FC Schweinfurt und Schalke 04 ermittelt, denn erst eine Woche vor dieser Partie konnte geklärt werden, ob der Gegner Schweinfurt oder Türkgücü München heißt. Die Verzögerungen haben auch Auswirkungen auf die Auslosung der 2. Runde, weil der Sieger entweder dem Profi- oder dem Amateurtopf zugewiesen werden muss. Entsprechend verschiebt sich das Prozedere damit deutlich nach hinten. Inzwischen steht nach zweimaliger Verlegung nun ein neuer Termin fest. Am 8.November findet im Rahmen der ARD-Sportschau die Auslosung statt, die aufgrund der derzeitigen Corona-Situation im Studio in Köln und nicht im Deutschen Fußballmuseum durchgeführt wird. Die Begegnungen der 2. Runde werden am 22. und 23. Dezember ausgetragen.

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    Frankfurt - mikeXmedia -
    Der Kniestoß gegen Trainer Jeff Saibene vom 1. FC Kaiserslautern kommt Sportdirektor Michael Henke vom Drittligisten FC Ingolstadt teuer zu stehen. Henke wurde durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wegen unsportlichen Verhaltens mit einem Innenraumverbot für die nächsten beiden Ligaspiele und einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro belegt. Nach Ende des hitzigen Drittligaspiels auf dem Betzenberg in Kaiserslautern am 21. Oktober hatte Henke von hinten den früheren Ingolstadt-Coach Jeff Saibene mit dem Knie Richtung Gesäß gestoßen. Auf Nachfrage hatte Schiedsrichter Asmir Osmanagic erklärt, diese Szene nicht gesehen zu haben. Dadurch konnte der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln.

  5. + Philadelphia: Ausschreitungen gehen weiter
    + Berlin: Debatte um Corona-Maßnahmen gehen weiter
    + Wiesbaden: Viele sind durch Mieten und Wohnkosten überlastet
    + Weitere Meldungen des Tages

    Philadelphia - mikeXmedia -
    Der Tod eines Afroamerikaners sorgt in den USA weiterhin für Unruhen. Der Mann war bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Seit über zwei Tagen kommt es im US-Bundesstaat Pennsylvania zu Ausschreitungen. Hunderte Menschen hatten zunächst friedlich demonstriert und sich gegen Polizeigewalt und Rassismus gewandt. Später kam es jedoch zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und den Demonstranten. Flaschen und Steine flogen, Reizgas wurde eingesetzt. Es gab auch Berichte über Plünderungen.

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    Berlin - mikeXmedia -
    Die Debatte um die Verhältnismäßigkeit der jüngsten Corona-Maßnahmen geht weiter. Vor allem die Hotel- und Gastronomie-Branche hat deutlich ihr Unverständnis geäußert. Viele in der Branche schwanken zwischen Wut und Verzweiflung. Vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband wurde davor gewarnt, dass Zehntausenden Unternehmen ohne umfassende Hilfen die Pleite drohe. Wegen der weiter steigenden Infektionszahlen kommen unterdessen besorgte Meldungen von Deutschlands Intensivstationen. Die zweite Corona-Welle schlage auch in die Kliniken durch, hieß es. Aktuell befinden sich rund 1600 Corona-Patienten auf Intensiv, rund die Hälfte von ihnen wird beatmet. Zu gestern wurden von der zuständigen Stelle noch rund 5800 freie Intensivbetten gemeldet.

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    Wiesbaden - mikeXmedia -
    Hohe Wohnungspreise und teure Mieten machen den Deutschen weiterhin teils schwer zu schaffen. Das geht aus aktuellen Untersuchungen des Statistischen Bundesamtes hervor. Demnach lebten im vergangenen Jahr rund 11,4 Millionen Personen in Haushalten, die von hohen Wohnkosten finanziell überlastet waren. Das entspricht knapp 14 Prozent der Bevölkerung. Wenn mehr als 40 Prozent des verfügbaren Einkommens für das Wohnen ausgegeben werden, gilt ein Haushalt als Überbelastet.