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Bei Radio Westerwald lesen Sie täglich neue Meldungen, Polizeiberichte und Veranstaltungsnews aus dem gesamten Westerwaldkreis. Ob Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Hachenburg oder Bad Marienberg – wir berichten über alles, was die Region bewegt.
Bad Marienberg (ots)
Im Rahmen von umfangreichen polizeilichen Ermittlungen zum Raub vom 13.06.2026 in Bad Marienberg konnte der Tatverdacht auf drei jugendliche Täter und eine erwachsene Frau eingegrenzt werden. Am 25.08.2026 wurden auf richterliche Anordnung Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Hierbei wurden Beweismittel und die persönlichen Mobiltelefone sichergestellt. Aufgrund der hierdurch gewonnen Erkenntnisse konnte der Tatverdacht gegen die vier Beschuldigten weiter verdichtet werden. Hinsichtlich des jeweiligen Tatbeitrags sind jedoch weitere Ermittlungen erforderlich. Hinweise auf bislang unbekannt gebliebene Täter liegen nicht vor.
Aus den bisher gewonnenen Erkenntnissen kann sicher abgeleitet werden, dass es sich um eine Einzeltat handelt. Hinweise auf bandenmäßige Strukturen liegen nicht vor. (Polizei Hachenburg)
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Dürrholz: Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Jagdunfall
Montabaur: Vorwürfe gegen Wäller-Helfen-Chef laut eigener Darstellung unbegründet
Heuzert: Streit um gesperrte Brücke wird vor Gericht geklärt
Bei einem Jagdunfall nahe Dürrholz ist ein 50 Jahre alter Jäger tödlich verletzt worden. Der Mann wurde auf einem rund 3 Meter hohen Hochsitz von einem Schuss getroffen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 58-jähriger Jagdpächter aus dem Kreis Neuwied den Schuss aus einem Maisfeld abgegeben haben. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt deshalb wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung. Eine Wärmebildkamera soll vorhanden gewesen sein, ob sie bei der Schussabgabe eingesetzt wurde, ist bislang unklar. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Unfalls dauern an.
Der Vorsitzende und Geschäftsführer von Wäller Helfen, Björn Flick, sieht sich nach eigenen Angaben erneut mit Vorwürfen und persönlichen Anfeindungen konfrontiert. Auslöser war ein Schreiben der Steuerfahndungs- und Strafsachenstelle des Finanzamts Koblenz. Nach rund einem halben Jahr liegt Flick nach eigenen Angaben nun eine offizielle Mitteilung vor, wonach die gegen ihn erhobenen Vorwürfe unbegründet seien. Ein Gespräch mit Björn Flick dazu ist auch in der Radio Westerwald HörBar über die Webseite abrufbar.
Eine Brücke über den Mühlengraben, die den Ort mit dem Gemeindewald verbindet, bleibt vorerst gesperrt. Ein Anlieger beansprucht das Bauwerk nach Angaben der Ortsgemeinde als sein Privateigentum und verhindert damit die Nutzung durch Fußgänger, Radfahrer und Waldarbeiter. Die Gemeinde und der Anwohner konnten sich bei einem ersten Termin vor dem Landgericht nicht auf eine Vereinbarung zur Klärung der Grundstücksgrenze einigen. Damit konnte der Streit zunächst nicht außergerichtlich gelöst werden. Nun muss das Gericht über die Eigentumsverhältnisse und die weitere Nutzung der Brücke entscheiden.
Hachenburg (ots)
Hiesiger Dienststelle wurde mitgeteilt, dass es am 02.09.2026 / ca. 17:00 Uhr zu einer Nötigung im Straßenverkehr von zwei PKW gekommen sei. Demnach habe ein männlicher Fahrzeugführer mit einem weißen Ford auf der L 281 von der Schneidtmühle aus kommend in Fahrtrichtung Hachenburg, kurz vor dem Ortseingang Hachenburg ein Überholvorgang durchgeführt. Hierdurch mussten zwei PKW, welche in entgegengesetzter Fahrtrichtung fuhren, stark abbremsen und etwas nach rechts ausweichen, um möglicherweise einen Zusammenstoß mit dem Überholer zu verhindern.
Eine entsprechende Strafanzeige wurde aufgenommen. Etwaige Geschädigte werden gebeten, sich bei der hiesigen Dienststelle zu melden. (Polizei Hachenburg)
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Nastätten: BMW kommt von der Fahrbahn ab
Westerwald: Wäller Helfen sammelt Kronkorken für den guten Zweck
Rheinland-Pfalz: Hilfsorganisationen feiern 20 Jahre Katastrophenschutz
In Nastätten ist ein BMW an einem Kreisverkehr von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto überfuhr eine Grünanlage entlang eines Gehwegs und kam an einem Strauch zum Stillstand. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Die Ursache für das Abkommen von der Fahrbahn ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, Hinweise zum Unfallhergang zu melden.
Wäller Helfen sammelt Kronkorken für soziale Projekte in der Region. Die Verschlüsse werden verwertet, wobei der Erlös der Arbeit des Vereins zugutekommt. Unterstützt wird die Aktion von REMONDIS und DECO-GLAS, die Sammelcontainer und Abgabemöglichkeiten bereitstellen. Veranstalter können für Kirmes, Dorffeste oder Vereinsfeiern kostenlos eine Sammeltonne erhalten. Zahlreiche Abgabestellen gibt es unter anderem in Montabaur, Hachenburg, Wirges, Rennerod und Wissen. Weitere Vereine und Unternehmen können sich an Wäller Helfen wenden.
Die Arbeitsgemeinschaft Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz feiert ihr 20-jähriges Bestehen. In der AG HiK arbeiten der Arbeiter-Samariter-Bund, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst zusammen. Die Organisationen bündeln ihre Erfahrungen und entwickeln den Katastrophenschutz im Land gemeinsam weiter. Die Zusammenarbeit gilt in dieser Form als deutschlandweit einzigartig. Zum Jubiläum stehen auch aktuelle Entwicklungen und politische Forderungen im Mittelpunkt. Die Feier bringt Vertreter der Hilfsorganisationen und des Landes Rheinland-Pfalz zusammen.
Der Vorsitzende und Geschäftsführer des Vereins Wäller Helfen, Björn Flick, sieht sich nach eigenen Angaben erneut mit Vorwürfen und persönlichen Anfeindungen konfrontiert. Anlass ist ein Schreiben der Steuerfahndungs- und Strafsachenstelle des Finanzamts Koblenz vom 2. Februar 2026. Nach Angaben von Flick zog sich die Angelegenheit anschließend über rund ein halbes Jahr hin. Inzwischen liege ihm eine offizielle Mitteilung vor, wonach die gegen ihn erhobenen Vorwürfe unbegründet seien.
Flick berichtet, dass er bereits seit längerer Zeit insbesondere in sozialen Netzwerken mit Anschuldigungen und persönlichen Angriffen konfrontiert werde. Der Vorgang rund um das Schreiben des Finanzamts habe für ihn eine neue Dimension erreicht. Nach seiner Darstellung habe er von Beginn an darauf hingewiesen, dass die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen nicht zuträfen. Nach rund sechs Monaten habe sich dies nun auch offiziell bestätigt.
Fluterschen/Neitersen (ots)
Am Dienstag, 01.09.2026, führten Beamte der Bereitschaftspolizei Koblenz in den Vormittagsstunden Geschwindigkeitskontrollen in Fluterschen, Koblenzer Straße, und Neitersen, Rheinstraße, durch. Hierbei konnten insgesamt 8 Fahrzeugführer festgestellt werden, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatten. Gegen die Betroffenen wurden die entsprechenden Verwarnungs- bzw. Bußgeldverfahren eingeleitet. (Polizei Altenkirchen)