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Bei Radio Westerwald lesen Sie täglich neue Meldungen, Polizeiberichte und Veranstaltungsnews aus dem gesamten Westerwaldkreis. Ob Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Hachenburg oder Bad Marienberg – wir berichten über alles, was die Region bewegt.

Montabaur (ots)

Am Sonntag, den 25.10.2026, entwickelte sich ab 20:30 Uhr eine Verfolgungsfahrt von Frankfurt am Main aus gehend auf die BAB 3 in Richtung Montabaur. Ein mit zwei Personen besetzter VW Polo mit WI-Kennzeichen sollte nach einem Verkehrsverstoß in Frankfurt angehalten und kontrolliert werden. Das Fahrzeug entzog sich der Kontrolle und flüchtete auf die BAB 3 in Richtung Köln. Auf der A 3 kam es zu mehreren rasanten und gefährlichen Fahrmanövern, wodurch Einsatzkräfte und andere Verkehrsteilnehmer potentiell einer erhöhten Gefährdung ausgesetzt wurden. Hinter der Landesgrenze Hessen - Rheinland-Pfalz konnten Einsatzkräfte zusammengezogen werden. Zudem wurde ein rheinlandpfälzischer Polizeihubschrauber zeitnah hinzugezogen.

BAB 3 (ots)

Am Sonntag, den 25.10.2026, im Zeitraum von 03:00 Uhr bis ca. 08:00 Uhr ereigneten sich im Dienstgebiet der Polizeiautobahnstation Montabaur drei Verkehrsunfälle aufgrund von Starkregen. Zunächst kam um ca. 03:00 Uhr, bei km 75,000 in Fahrtrichtung Frankfurt ein Sattelzug nach rechts von der Fahrbahn ab. Aufgrund der Nässe fuhr sich der Sattelzug im Grünstreifen fest und musste durch einen Abschleppdienst herausgezogen werden. Für die aufwendige Bergung mussten der rechte und mittlere Fahrstreifen bis ca. 11:30 Uhr gesperrt bleiben. Auch der linke Fahrstreifen musste zeitweise gesperrt werden, sodass ein Rückstau von mehr als fünf Kilometern entstanden war. Der Fahrzeugführer wurde bei diesem Unfall nicht verletzt. Aufgrund der Sperrung kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

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Betzdorf: Ex-Bürgermeister wegen Untreue angeklagt
Hübingen: Familienferiendorf nach Insolvenz gerettet
Waldernbach: Rund 158.000 Euro für neuen Spielplatz und Kirchenvorplatz

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage gegen den früheren Bürgermeister der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain und einen leitenden Beamten erhoben. Beiden wird Untreue im besonders schweren Fall vorgeworfen. Der Ex-Bürgermeister soll einem Beamten über mehrere Jahre keine Aufgaben zugewiesen haben, obwohl dieser weiterhin sein volles Gehalt erhielt. Insgesamt soll es um rund 350.000 Euro gehen. Dem leitenden Beamten werden zudem Unregelmäßigkeiten bei der Nutzung von vier Elektroautos und nicht abgeführte Nebentätigkeitsvergütungen vorgeworfen. Die möglichen finanziellen Nachteile durch die Fahrzeuge beziffern die Ermittler auf rund 58.000 Euro. Über die Zulassung der Anklagen müssen nun die zuständigen Gerichte entscheiden.

Das Familienferiendorf in Hübingen ist nach einem Jahr im Insolvenzverfahren gerettet. Die Gläubiger haben dem Sanierungsplan einstimmig zugestimmt, auch das Amtsgericht Montabaur hat ihn bereits bestätigt. Damit bleibt der Betrieb des Feriendorfs erhalten und alle rund 30 Arbeitsplätze sind gesichert. Möglich wurde die Rettung unter anderem durch Spenden in Höhe von 350.000 Euro, die für die Entschuldung und die Finanzierung des Betriebs eingesetzt werden. Der Verein kann nach Abschluss des Verfahrens wieder eigenständig wirtschaften.

Die Gemeinde Mengerskirchen erhält rund 158.000 Euro Fördermittel für die Neugestaltung des Spielplatzes an der Kirchstraße und des Kirchenvorplatzes in Waldernbach. Ziel des Projekts ist es, den Ortskern aufzuwerten, die Barrierefreiheit zu verbessern und einen attraktiven Spielbereich zu schaffen. Die Förderung deckt 85 Prozent der förderfähigen Kosten ab. Mengerskirchen gehört noch bis Ende 2028 zu den anerkannten Förderschwerpunkten des hessischen Dorfentwicklungsprogramms.

Altenkirchen (ots)

Am Donnerstag, 22.10.2026, gegen 10:45 Uhr, befuhr ein 54-jähriger Mann mit seinem Pkw Citroen die B 256 in der Gemarkung Altenkirchen, in Fahrtrichtung Flammersfeld. Als er die Fußgängerbrücke zwischen dem Kiefernweg und der Philipp-Reis-Straße durchfuhr, bemerkte er einen Schlag an seinem Fahrzeug und musste feststellen, dass der rechte Außenspiegel seines Pkw beschädigt wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde durch einen unbekannten Täter ein ca. 40 cm langer Ast von der Brücke in Richtung des Fahrzeuges des Geschädigten geworfen, wodurch es zu dem Sachschaden kam. Bei dem Beschuldigten soll es sich um eine männliche, schlanke Person, ca. 180 cm groß gehandelt haben. Bekleidet war sie mit einem grünen Oberteil, vermutlich Kapuzenpullover oder -jacke und einer blauen Jeanshose. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen) 

Montabaur (ots)

Am Abend des 22.10.2026 führten Beamte der Polizeiinspektion Montabaur intensive Verkehrskontrollen im gesamten Dienstgebiet durch. Dadurch konnten drei verkehrsrechtliche Verstöße festgestellt und geahndet werden.

Gegen 18:30 Uhr wurde in Welschneudorf ein 27-jähriger Fahrzeugführer aus der Verbandsgemeinde Bad Ems / Nassau kontrolliert, der sein Fahrzeug unter Drogeneinfluss führte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.

Gegen 23:10 Uhr wurde in Mogendorf ein 43-jähriger E-Scooter Fahrer aus der Verbandsgemeinde Wirges einer Verkehrskontrolle unterzogen, der unter Alkoholeinwirkung stand. Mit ihm wurde ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt.

Gegen 23:55 Uhr wurde in Höhr-Grenzhausen ein 39-jähriger Fahrzeugführer aus der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen kontrolliert, der seinen Pkw unter Drogeneinfluss führte. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Allen drei Verkehrsteilnehmern erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren mit empfindlichen Bußgeldern. (Polizei Montabaur) 

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage gegen den früheren Bürgermeister der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain und einen leitenden Beamten erhoben. Beiden wird Untreue im besonders schweren Fall vorgeworfen. Der Ex-Bürgermeister soll einem Beamten zwischen 2017 und 2022 keine Aufgaben zugewiesen haben, obwohl dieser sein volles Gehalt von insgesamt rund 350.000 Euro erhielt. Dem leitenden Beamten werden unter anderem Unregelmäßigkeiten bei der Nutzung von 4 Elektroautos und nicht abgeführte Nebentätigkeitsvergütungen vorgeworfen. Die Ermittler beziffern mögliche finanzielle Nachteile im Zusammenhang mit den Fahrzeugen auf rund 58.000 Euro. Weitere Vorwürfe, darunter ein Verdacht auf Subventionsbetrug, wurden mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt. Über die Anklagen müssen nun die zuständigen Gerichte entscheiden. (Staatsanwaltschaft Koblenz / RWW)