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20200702 Kinderparcour HGEvangelische „Kinderarche“: Parcours und Verkehrswoche helfen Kindern, sicher im Sattel zu sitzen
Höhr-Grenzhausen. In der Höhr-Grenzhäuser „Kinderarche“ macht Verkehrserziehung Spaß: Einmal im Jahr verwandelt sich die Straße an der evangelischen Kindertagesstätte in einen bunten Fahrradparcours – mit kleinen Verkehrsschildern, einer Slalomstrecke und einer „Waschanlage“ aus einem umfunktionierten Rasensprenkler. Auf der Strecke lernen die Jungen und Mädchen nicht nur den Drahtesel zu beherrschen, sondern auch sicher auf den Straßen unterwegs zu sein. Der Parcours ist das Highlight der Verkehrswoche, die die „Kinderarche“ einmal im Jahr veranstaltet.
Die Sicherheit auf dem Fahrrad liegt dem Team der Kita eben am Herzen – gerade in einer Stadt wie Höhr-Grenzhausen. Denn in der Töpferstadt gibt es einige Straßen, auf denen Radfahrer und Fußgänger besonders aufpassen müssen. Diese kniffligen Stellen lernen die Kinder während der Verkehrswoche kennen. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern spazieren sie durch den Ort; erfahren, was sie an Fußgängerüberwegen zu beachten haben und bekommen von einem Polizisten Tipps fürs richtige Verhalten an und auf der Straße.

Am meisten Laune macht aber der Fahrradparcours. Für den hat das Kita-Team einen Teil der Martin-Luther-Straße abgesperrt und mit Planken, Absperrbändern, kleinen Kreisverkehren und Hindernissen umgestaltet. Die älteren Kinder meistern die Strecke mit dem Drahtesel, die ganz kleinen fahren mit dem Laufrad oder rennen zu Fuß drüber; manche werden mit dem Kinderwagen geschoben. „Auf dem Parcours gibt’s nicht nur Verkehrsschilder, die die Kinder richtig benennen müssen, sondern auch ein paar anspruchsvolle Passagen. Die Idee ist, mit solchen Herausforderungen alle Kinder zu erreichen, sodass sie daran wachsen, Selbstbewusstsein tanken und stolz auf sich sind“, sagt die Kita-Leiterin Petra Menne-Gärtner. Einige der Radlerinnen und Radler müssen anfangs tatsächlich all ihren Mut zusammennehmen, um unter der Fontäne des Wassersprenklers durchzufahren oder die Reifentürme zu umkurven. „Einfach mal nass und dreckig zu werden und zu spüren, dass es Spaß macht, ist uns auch hierbei ein Anliegen und nicht für jedes Kind selbstverständlich“, sagt Petra Menne-Gärtner: „Der Parcours spricht sich rum. Wenn die Kindergartenkinder fertig sind, dürfen deren Geschwister oder die ehemaligen Kita-Gäste auch mal fahren.“ Und falls jemand kein Rad hat, springt die Kita ein und leiht eins aus.
Die Radstrecke hat inzwischen für einen kleine Boom in der Kita gesorgt: „Die Kinder sind total begeistert und nehmen das Thema mit in die Familien“, sagt die evangelische Pfarrerin Monika Christ. „Viele erklären ihren Eltern, wie gut das Radeln für die Umwelt ist und machen ihnen Mut, öfter mal das Auto stehen zu lassen und den Drahtesel zu nutzen. Außerdem nimmt Höhr-Grenzhausen in diesem Jahr am Stadtradeln teil: Eine Gruppe besteht fast nur aus Kita-Kindern und deren Eltern.“
Bewegung und die Kita gehören in Höhr-Grenzhausen eben eng zusammen. „Wer sein Kind in der ,Kinderarche‘ anmeldet, weiß das“, sagt Monika Christ lächelnd und hofft, dass der Fahrradboom über die Kita hinausgeht. „Es wäre toll, wenn solche Projekte helfen, Höhr-Grenzhausen noch fahrradfreundlicher zu machen.“ (bon) (Quelle Evangelisches Dekanat WW)

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Rollerfahrer in Meudt bei Unfall verletzt

Meudt (ots)

Am 11.07.2026 kam es gegen 19:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 8 in der Gemarkung Meudt. Ein 22-jähriger Autofahrer kollidierte mit einem vorausfahrenden 59-jährigen Kleinkraftradfahrer. Dieser wurde bei dem Verkehrsunfall verletzt und in ein Krankenhaus verbracht. Die Bundesstraße 8 musste während der Verkehrsunfallaufnahme kurzzeitig gesperrt werden. (Polizei Westerburg) 

Mehrere Verstöße bei Verkehrskontrollen in Wied

Hachenburg (ots)

Am 10.07.2026 wurde durch die PI Hachenburg eine Geschwindigkeitsmessstelle, in Wied eingerichtet. Dabei wurde der Verkehr der B 413 aus Höchstenbach kommend innerhalb geschlossener Ortschaften gemessen. Bei hohem Verkehrsaufkommen konnten mehrere Verstöße festgestellt und geahndet werden. Tagesschnellste waren die Fahrer zweier weißer VW mit 73 km/h. Anschließend wurde eine Geschwindigkeitsmessstelle in Mündersbach eingerichtet. Hier wurde der Verkehr der B 413 aus Dierdorf kommend innerhalb geschlossener Ortschaften gemessen. Tagesschnellster war der Fahrer eines Fiat mit 91 km/h. Durch die Polizeibeamten wurden Ordnungswidrigkeitsanzeigen eingeleitet. (Polizei Hachenburg) 

Volt stellt Johannes Eidt als Landrats-Kandidaten auf

– Mit Johannes Eidt stellt Volt einen Kandidaten für die
Landratswahl am 16. August 2026 im Westerwaldkreis auf, der von Anfang an auf Dialog und
Zusammenarbeit gesetzt hat.

Nachdem sich die Grünen entschieden haben, den CDU-Kandidaten zu unterstützen, und die SPD
eine eigene Bewerberin ins Rennen schickt, ist für Eidt eines klar:
„Ich trete nicht an, um Parteipolitik zu machen, sondern weil der Westerwaldkreis eine Führung
braucht, die die Herausforderungen der nächsten Jahre konsequent angeht."

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Stadtarchiv Montabaur ist jetzt im Quartier Süd

Geschwister-Scholl-Straße 11 lautet die neue Adresse des Montabaurer Stadtarchivs. Mitten im Quartier Süd hat die Einrichtung eine der alten Werkhallen und die dazugehörigen Büro- und Lagerräume bezogen. Nun befindet sich der gesamte Bestand an einem Ort. Außerdem sind die Lagermöglichkeiten für viele alte Dokumente und die Arbeitsbedingungen für Stadtarchivar Dennis Röhrig und sein Team in den ebenerdigen Räumen besser als am alten Standort im Rathaus unterm Dach. Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher besuchte das Archiv nach dem Umzug.

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Breitbandkoordinator begleitet Westerwaldkreis auf dem Weg in die digitale Zukunft

Im Westerwaldkreis starten in den kommenden Wochen die Vorbereitungen für den geförderten Ausbau der Glasfaserinfrastruktur im Rahmen des sogenannten Graue-Flecken-Förderprogramms von Bund und Land. Ziel ist es, die Breitbandversorgung in bislang unterversorgten Bereichen nachhaltig zu verbessern und den Ausbau einer zukunftssicheren digitalen Infrastruktur voranzutreiben.
Seit Anfang März ist Matthias Preußner als Breitbandkoordinator des Westerwaldkreises im Referat „Wirtschaft und Kreisentwicklung“ angesiedelt und für die Verbands- und Ortsgemeinden sowie für Bürgerinnen und Bürger der zentrale Ansprechpartner. Von der Planung bis zur Fertigstellung begleitet er die Umsetzung des Förderprojektes im Bereich Glasfaserausbau.

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Dorfverein Glockscheid-Wüscheid bedankt sich

Helferinnen und Helfer wurden zum Essen eingeladen

Wüscheid/Glockscheid/Waldbreitbach – „Ohne unsere Vereinsmitglieder, Helfer und Unterstützer hätten wir in diesem Jahr nicht wieder ein erfolgreiches Dorffest in Glockscheid auf die Beine stellen können – für euren Einsatz danken wir euch recht herzlich“, so hat sich der 1. Vorsitzende des Dorfvereins Glockscheid-Wüscheid, Pierre Fischer, im Rahmen des „Helfer-Essens“ in Waldbreitbach im Namen des gesamten Vorstands bedankt. „Ohne ehrenamtliches Engagement sähe das Dorfleben ganz anders aus“, pflichtete ihm auch Manuel Hardt als 2. Vorsitzender bei.

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