Auf der Baustelle für das Verbandsgemeindehaus in Montabaur wird wieder gebohrt: Nach den großen Kellybohrern, die die Löcher für die dicken Bohrpfähle gebohrt haben, und den Geothermiebohrern, die die Erdsonden über 100 Meter tief ins Erdreich getrieben haben, ist nun ein dritter Bohrer am Werk, der die Erdanker setzt. Diese Anker sollen verhindern, dass die Bohrpfahlwand, wenn sie mal freigelegt ist, in die Baugrube gedrückt wird. Dazu wird von innen ein Loch durch die Bohrpfahlwand und dann weiter in das dahinterliegende Erdreich gebohrt – und zwar schräg nach hinten unten, 11 bis 13 Meter tief. In die so entstandene Röhre werden Drahtseile eingebracht und mit Zement verfüllt. Dann lässt man den Zement ein paar Tage aushärten, gerade so lange, dass sich die Drahtseile noch ein wenig bewegen lassen. Mit vorsichtigem Zug werden die Drahtseile unter Spannung gesetzt und an der Bohrpfahlwand von innen verkeilt. 22 dieser Erdanker wurde entlang bzw. unterhalb der Baustraße Gerberhof gesetzt. Die Arbeiten führt das Tiefbauunternehmen Gollwitzer zusammen mit der Firma Terra-Tec aus, die auf diese Art der Verankerungen spezialisiert ist. Sobald die Bohrpfahlwand abgesichert ist, kann die Baugrube ausgehoben werden.
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Diese Maschine arbeitet unterirdisch: Durch die Bohrpfahlwand werden die Erdanker ins das dahinterliegende Erdreich getrieben. So wird die Baugrube für das Verbandsgemeindehaus abgesichert. (Quelle Stadtverwaltung Montabaur)
Seit Anfang des Jahres hat die Corona-Pandemie Deutschland und den Westerwaldkreis fest im Griff. Zahlreiche Beschränkungen gelten. Es gibt strenge Auflagen, an die sich insbesondere Veranstalter halten müssen. Nicht wenige Unternehmen stehen möglicherweise vor dem Aus, wenn sich die Lage nicht entspannen sollte. Lockerungen für Veranstaltungen werden nur spärlich oder halbherzig umgesetzt, so die Kritik an die zuständigen Stellen. Im „Thema des Tages“ hat Radio Westerwald nachgefragt. Bei der CDU-Landtagsabgeordneten, Jenny Groß, aus dem Westerwald und beim Event- und Konzertveranstalter, Michael Schweiger, aus Köln.
Interview mit Michael Schweiger Teil 01:
Interview mit Jenny Groß Teil 01:
Interview mit Michael Schweiger Teil 02:
Interview mit Jenny Groß Teil 02:
Interview mit Michael Schweiger Teil 03:
Noch sind die Rollläden unten, doch das wird sich bald wieder ändern: Auf Antrag der SPD-Fraktion hat der Hillscheider Gemeinderat gestern Abend beschlossen, ein „Dorfcafe‘“ in der Alten Schule einzurichten. In den ehemaligen Vereinsräumen des MGV Eintracht soll ein Treffpunkt sowohl für Vereine als auch für private Gruppen entstehen. Keine gewerbliche Gastronomie, nur ehrenamtliche Angebote. Schön, dass schon jetzt so viele mitmachen wollen. (Quelle Foto: Andreas Rath Ortsbürgermeister Hillscheid)
Die Corona-Pandemie ist noch nicht komplett vorbei, doch die Zeit des Lockdowns und der Quarantäne liegt zum Glück hinter uns, Lockerungen machen vieles wieder möglich. So war es dann auch für das Team des Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“ an der Zeit, das Projekt „Quarantäne-Schal“ zu einem würdigen Abschluss zu bringen. Viele Meter Wolle wurden seit dem Aufruf, den längsten Quarantäne-Schal zu stricken, verarbeitet. Mal als abendliche Entspannung auf der Couch oder einfach weil man die Idee, getrennt und doch gemeinsam strickend ein Stückchen Zeitgeschichte zu dokumentieren, inspirierend fand. „Ich fand die Idee klasse. Und jetzt schaut mal, was wir zusammen geschafft haben!“ so das Resümée einer Teilnehmerin. Hinbekommen haben u.a. Gerlinde B., Marianne P., Doris H., Achim R., Sonja M., Ingrid S., Rita K. und viele andere über stolze 112 Meter „Corona-Masche“. Dabei gibt es Farben und Muster aller Art in wortwörtlich geballter Handarbeitskunst zu bewundern. Ein gemeinsames Werk geschaffen, zusammen etwas getan und diesen Gedanken unter dem Motto „Wir halten nicht nur zusammen, wir stricken auch zusammen“ in die Öffentlichkeit transportiert, das haben die engagierten StrickerInnen erfolgreich umgesetzt. Die „Zweite Heimat“ dankt noch einmal ganz herzlich allen, die mitgemacht haben.
Damit das Schalmonstrum aber nicht in irgendeiner Vitrine verstaubt und genauso wie Corona präsent und sichtbar bleibt, geht es jetzt „on tour“ in Höhr-Grenzhausen. Einige Orte hat es schon – nicht nur mit seinem besonderen Charme – eingewickelt. Hier kommen einige Impressionen. Wer errät wo der Schal unterwegs war? (Quelle Zweite Heimat Höhr-Grenzhausen)
Ein Gemeinschaftsprojekt begeistert die Region
Mit einer überwältigenden Resonanz wurde der neue Waldspielplatz am Flürchen in
Höhr-Grenzhausen offiziell eröffnet. Hunderte Besucherinnen und Besucher,
zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und
Vereinen sowie unzählige Familien mit Kindern wollten unbedingt die Ersten sein, die
Rutschen, Schaukelgelegenheiten und Klettermöglichkeiten ausprobieren.
Kreis Altenkirchen. Das Förderprogramm für private Balkonkraftwerke im Landkreis Altenkirchen ist abgeschlossen. Die hierfür bereitgestellten Fördermittel in Höhe von insgesamt 120.000 Euro wurden vollständig ausgeschöpft. Eine Antragstellung ist daher nicht mehr möglich.
Das Programm war Ende 2024 gestartet und wurde vollständig aus Landesmitteln im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) finanziert. Ziel war es, Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Energiewende zu beteiligen, den Ausbau erneuerbarer Energien im privaten Bereich zu fördern und den Strombezug aus fossilen Energiequellen zu reduzieren.
Vom 29. Juni bis voraussichtlich 6. August wird zur Verkehrssicherung im Rahmen anstehender Arbeiten die K 84 am Bahnübergang Meudt voll gesperrt. Die Umleitung verläuft über die L 300, Bahnhofstraße (unter Eisenbahnviadukt), bis zum Knoten K 84 und umgekehrt.
Vom 9. bis 29. Mai waren die Bürgerinnen und Bürger des Westerwaldkreises erneut dazu aufgerufen, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen und dabei Kilometer für ihr Team sowie ihre Kommune zu sammeln.
Die Aktion STADTRADELN erfreute sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit. Im Vergleich zu 2025 konnten sogar noch mehr Menschen für die Teilnahme gewonnen werden. Insgesamt legten 1.965 aktive Radfahrende in den Verbandsgemeinden und im Westerwaldkreis in 19.916 Fahrten 354.341 Kilometer zurück. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Plus von fast 59.000 Kilometern. Durch die zurückgelegten Strecken konnten rechnerisch rund 58 Tonnen CO₂ eingespart werden (Vorjahr: 48 Tonnen).
Die gemischte U10-Mannschaft des TC SW Montabaur hat eine herausragende Medenrunde gespielt und sich souverän den Meistertitel in der A-Klasse gesichert. Mit vier Siegen aus vier Begegnungen und einem beeindruckenden Matchverhältnis von 23:1 blieb das Team während der gesamten Saison ungeschlagen und ließ der Konkurrenz keine Chance.
Weiterlesen ...Heiligenroth, BAB 3 (ots)
Am Mittwoch, den 24.06.2026, gegen 16:10 Uhr ereignete sich auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt, auf Höhe des Kilometers 87,500, Gemarkung Heiligenroth ein Verkehrsunfall unter Beteiligung mehrerer Fahrzeuge. Aufgrund eines Fehlers beim Fahrstreifenwechsel kam es zwischen drei Pkw und einem Lkw zu einer Kollision. Ein Fahrzeuginsasse wurden dabei verletzt und musste in ein Krankenhaus verbracht werden. Bei dem Zusammenstoß wurde der Tank des LKW beschädigt, sodass Kraftstoff über die komplette Fahrbahn verteilt wurde. Momentan befinden sich Kräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr, der Autobahnmeisterei Heiligenroth und der Polizeiautobahnstation Montabaur im Einsatz. Die Richtungsfahrbahn Frankfurt musste für die Landung und den Abflug eines Rettungshubschraubers, die Reinigung der Fahrbahn und die Unfallaufnahme bis ca. 18:10 Uhr komplett gesperrt werden. Momentan ist der linke Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben. (Polizei Montabaur)