Die Corona-Pandemie ist noch nicht komplett vorbei, doch die Zeit des Lockdowns und der Quarantäne liegt zum Glück hinter uns, Lockerungen machen vieles wieder möglich. So war es dann auch für das Team des Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“ an der Zeit, das Projekt „Quarantäne-Schal“ zu einem würdigen Abschluss zu bringen. Viele Meter Wolle wurden seit dem Aufruf, den längsten Quarantäne-Schal zu stricken, verarbeitet. Mal als abendliche Entspannung auf der Couch oder einfach weil man die Idee, getrennt und doch gemeinsam strickend ein Stückchen Zeitgeschichte zu dokumentieren, inspirierend fand. „Ich fand die Idee klasse. Und jetzt schaut mal, was wir zusammen geschafft haben!“ so das Resümée einer Teilnehmerin. Hinbekommen haben u.a. Gerlinde B., Marianne P., Doris H., Achim R., Sonja M., Ingrid S., Rita K. und viele andere über stolze 112 Meter „Corona-Masche“. Dabei gibt es Farben und Muster aller Art in wortwörtlich geballter Handarbeitskunst zu bewundern. Ein gemeinsames Werk geschaffen, zusammen etwas getan und diesen Gedanken unter dem Motto „Wir halten nicht nur zusammen, wir stricken auch zusammen“ in die Öffentlichkeit transportiert, das haben die engagierten StrickerInnen erfolgreich umgesetzt. Die „Zweite Heimat“ dankt noch einmal ganz herzlich allen, die mitgemacht haben.
Damit das Schalmonstrum aber nicht in irgendeiner Vitrine verstaubt und genauso wie Corona präsent und sichtbar bleibt, geht es jetzt „on tour“ in Höhr-Grenzhausen. Einige Orte hat es schon – nicht nur mit seinem besonderen Charme – eingewickelt. Hier kommen einige Impressionen. Wer errät wo der Schal unterwegs war? (Quelle Zweite Heimat Höhr-Grenzhausen)
Mehr denn je sind die Unternehmen in der aktuellen Situation gefordert, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Es gilt Geschäftsmodelle zu prüfen, Prozesse kritisch zu hinterfragen, technische Ausstattung und Know-how der Mitarbeiter auf den neusten Stand zu bringen und zukunftsfähig zu machen. So beschreibt es die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis (wfg) auf ihrer Homepage. „Es freut mich sehr, dass wir unseren Unternehmen drei wirklich hilfreiche Zuschussprogramme im Bereich der Digitalisierung - zwei vom Bund und eins von uns - vorstellen können, die den Mittelstand mit Zuschüssen unterstützen“, ergänzt Geschäftsführerin Katharina Schlag.
Einsatz von Mitarbeiter unterstützt Sanierung eines Klettergerüsts in Integrativer Kindertagesstätte Sonnenblumental Höhn
HÖHN. Thomas Gooßens engagiert sich für seine Heimatregion und die Menschen, die dort leben. Er setzt sich im Rahmen des Projektes „Sanierung Klettergerüst Integrative Kindertagesstätte“, initiiert durch die Lebenshilfe Westerwald, für den Umbau und die Renovierung eines Klettergerüsts in der Kindertagesstätte Sonnenblumental in Höhn ein.
Von seinem Arbeitgeber, der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe), hat er dazu im Rahmen der Aktion „evm mit Herz“ 600 Euro erhalten. Damit konnte nun das notwendige Material für die Sanierung angeschafft werden. Durchgeführt wird das Projekt von Rolf Koch, Vorsitzender der Lebenshilfe Westerwald, mit Unterstützung durch Ehrenamtliche und Bewohner des Ortes. Bildunterschrift: Thomas Gooßens und Kita-Leiterin Britta Schmidt freuen sich über das sanierte Klettergerüst der Kindertagesstätte Sonnenblumental in Höhn.
Aufgrund der Corona-Pandemie öffnete das Limburger Parkbad in diesem Jahr später und mit speziellem Hygienekonzept. Über eine Online-Anmeldung konnten verschiedene Zeitfenster gebucht werden. Pro Zeitfenster durften zunächst 300, später 500 Besucher in das Bad.
Die verkürzte Freibad-Saison wirkte sich auch auf die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern aus, sagte der 1. Stadtrat Michael Stanke in der Stadtverordnetenversammlung auf Anfrage. In der gesamten Saison wurden rund 51.0000 Euro eingenommen, also deutlich weniger als in den Jahren zuvor. Im Jahr 2019 waren es rund 127.000 Euro, 2018 rund 149.000 Euro und 2017 rund 95.000 Euro.
Betrachtet man nur die Monate Juli und August, wurden im Corona-Jahr 2020 die zweithöchsten Einnahmen mit rund 47.000 Euro erzielt. Im Jahr 2017 wurden die geringsten Einnahmen mit rund 29.000 Euro erzielt und im Jahr 2018 die höchsten mit rund 80.000 Euro. 2019 in den Monaten Juli und August wurden rund 44.000 Euro an Eintrittsgelder eingenommen.
Laut Stanke wurde das Hygienekonzept im Parkbad von den Badegästen begrüßt und auch eingehalten. (Quelle Stadt Limburg)
Heistenbach (ots)
Am Freitag, den 25. September, wurde eine 17-jährige Jugendliche gegen Mitternacht auf der Kirmes in Heistenbach nach dem Verlassen des Festgebäudes in der Unterdorfstraße durch einen bislang unbekannten Mann sexuell belästigt. Nach Angaben der Geschädigten soll der Mann sie gegen ihren Willen von hinten umarmt und hierbei über mehrere Minuten unsittlich berührt haben. Es gelang ihr nicht, sich selbständig aus der Situation zu befreien. Eine Gruppe von fünf bis sechs Männern zwischen 25 und 30 Jahren soll auf die Situation aufmerksam geworden sein und den unbekannten Täter von der jungen Frau gelöst haben, woraufhin dieser geflohen sei. Zu den Helfern liegen keinerlei Personendaten vor. Die Polizeiinspektion Diez bittet diese Personen oder Personen, die Angaben zur Identität der Zeugen machen können, dringend, sich telefonisch (Tel. 06432-6010)oder persönlich zu melden! Ebenso werden auch andere Zeugen, die Angaben zur Tat oder zur Identität des Täters machen können, gebeten, sich zu melden. Der unbekannte Täter soll etwa 35 Jahre alt, zwischen 180 und 185 cm groß und von kräftiger Statur gewesen sein. (Polizei Diez)
Kommunikationswege wurden erprobt
Zum zweiten Mal wurde am vergangenen Samstag ein Landesübungstag für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Dabei erfasste eine fiktive Kaltfront mit hoher Geschwindigkeit das ganze Bundesland. Die geplanten Folgen waren massiver Starkregen und heftige Sturmböen mit bis zu 120 km/h Windgeschwindigkeit in exponierten Lagen, begleitet von starken Gewittern mit erhöhtem Blitzaufkommen.
Kreis Altenkirchen. Ein selbstverständliches „Günaydin“ oder „Ma’a salama“, oder auch ein fröhliches „Hola“ oder „Arrividerci“: Kurze Begrüßungs- oder Abschiedsworte aus anderen Ländern, doch längst auch im deutschen Alltag angekommen. Da stellt der Kreis Altenkirchen keine Ausnahme dar. Und zu diesem Alltag gehören auch und gerade die Kindertagesstätten. Vorbei die Zeiten, als Kinder ausschließlich die deutsche Sprache und maximal noch das Platt ihres Heimatdorfes beherrschten. Immer mehr Kinder wachsen mehrsprachig auf, was auf der einen Seite enorme Chancen bietet, auf der anderen Seite aber auch die pädagogischen Fachkräfte in den Kitas vor neue Herausforderungen stellt.
Weiterlesen ...Müschenbach. Zerstörte Scheiben, beschädigtes Wetterschutzhäuschen und seit Monaten keine sichtbare Verbesserung: Der Zustand des Haltepunkts Hattert in Müschenbach sorgt seit Längerem für Unmut. Nach Beschwerden aus der Bürgerschaft und Hinweisen der Kommune schaltete sich der heimische Bundestagsabgeordnete Harald Orthey ein. Nun hat die Deutsche Bahn reagiert und eine Instandsetzung angekündigt.
Orthey hatte sich bereits im Sommer an die Deutschen Bahn gewandt. Zuvor hatte sich der Abgeordnete selbst vor Ort ein Bild gemacht und die Schäden fotografisch dokumentiert. Insbesondere die zerstörten Glasscheiben des Wartebereichs seien aus seiner Sicht mit einem attraktiven und verlässlichen öffentlichen Nahverkehr nicht vereinbar.
Die Gemeinde Müschenbach mit Ortsbürgermeisterin Birgitta Käckermann konnte nach Angaben Ortheys bereits eine Verbesserung der Beleuchtung im Umfeld des Haltepunkts erreichen. Bei den beschädigten Anlagen selbst sind die Möglichkeiten der Kommune jedoch begrenzt.
„friday on my mind“ – Livemusik, die ankommt!
Was im Mai 2024 begann, hat sich längst zu einer festen Größe in Höhr-Grenzhausen entwickelt: „friday on my mind“ bringt regelmäßig außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker ins Musikcasino – hautnah am Publikum, bei freiem Eintritt und in entspannter Kneipenatmosphäre.
Am Freitag, 9. Oktober, steht der nächste musikalische Leckerbissen auf dem Programm: Mit Red Apple kommt ein Akustik-Duo aus dem Rhein-Nahe-Gebiet ins Casino.
Red Apple
Sascha Frank an Gesang und Rhythmusgitarre und Jakob Huf an Gitarre und Mandoline servieren eine mitreißende Mischung aus Roots, Americana, Blues und Folk.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Lahn. Der Westerwald-Verein Buchfinkenland bietet etwas ganz Neues für alle Interessierten – also auch Nichtmitglieder – an: eine Wanderweinprobe am Sonntag, 11.10.2026 ab 11.00 Uhr. Ein sicher einzigartiges Erlebnis: wandernd die reizvolle Natur rund um die traditionsreichen Weinorte Obernhof und Weinähr zwischen Gelbach und Lahn erleben und dabei die dort angebauten Weine probieren. Und dazu in Kooperation mit dem örtlichen Verein „geweinschaft e.V.“ vieles rund um den lokalen Weinanbau erfahren - der regional sogar noch zum Westerwald gehört.
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