2020 ist für niemanden ein normales Jahr: Corona (be)trifft das private ebenso wie das öffentliche Leben und schädigt die Wirtschaft enorm. Auch die Kommunen meistern nie gekannte Herausforderungen. Dennoch ist die Zwischenbilanz, die Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland ein halbes Jahr nach dem Lockdown zieht, ermutigend: Sie zeigt, dass tatkräftige Unterstützung, kreative Konzepte und Gemeinsinn viel Positives bewirken können.
Wie können wir die wichtigsten Leistungen für die Bürger*innen aufrechterhalten? Das war wie in allen Betrieben und Verwaltungen auch im Montabaurer Rathaus die zentrale Frage, als der bundesweite Lockdown verhängt wurde. Mit den ersten Lockerungen sollte so schnell wie möglich wieder Aktivität und ein Stück Normalität einziehen, um den Geschäftsleuten Verdienstmöglichkeiten zu geben und den Bürger*innen Ablenkung in schwerer Zeit zu bieten „Ich habe in der Phase des Lockdown jeden Tag erlebt, wie furchtbar eine tote Innenstadt sein kann“, sagt Gabi Wieland. „Es ist eine zentrale Aufgabe von Stadtpolitik, für Leben in der Stadt zu sorgen.“
Siegen (ots)
Am Samstagabend (12.09.2020) wurde eine geistig nicht ihrem Alter entsprechend entwickelte junge Frau von einem zunächst unbekannten Mann im Siegener Stadtkern angesprochen und in ein leerstehendes Haus geführt. Dort vergewaltigte er sie. Ein couragierter Zeuge wurde auf die Tat aufmerksam und rief blitzschnell die Polizei, die so zeitnah eintraf und einen 38-jährigen Verdächtigen noch am Tatort festnahm. Die Ermittlungen erhärteten den Verdacht gegen den Mann, so dass am Sonntag ein Haftrichter gegen den Festgenommenen Untersuchungshaft anordnete. (Quelle Polizei Siegen)
Hygienekonzept beachten – feste Badezeiten einhalten – Tickets online buchen
Der Freibadsommer neigt sich dem Ende zu. Am 21. September startet im Mons-Tabor-Bad in Montabaur die Hallenbadsaison. Allerdings wird es ein eingeschränkter Badebetrieb sein, denn es müssen in Corona-Zeiten strenge Hygieneregeln beachtet werden. Es gibt an Werktagen und an den Wochenenden verschiedene Zeitblöcke für den öffentlichen Badebetrieb, zusätzlich sind werktags feste Zeiten für Schulschwimmen, Schwimmkurse und Aquajogging reserviert. Die Aufteilung des großen Hallenbeckens variiert je nach Badezeit. Es dürfen nur jeweils 25 Badegäste je Badezeit anwesend sein. Tickets müssen vorab online gebucht und bezahlt werden. Planschbecken, Riesenrutsche, Sprungtürme und Startblöcke bleiben geschlossen. Trotz all dieser Einschränkungen hat der Werkausschuss der Verbandsgemeinde Montabaur entschieden, das Bad auch für die Wintersaison zu öffnen und die finanziellen Mehrbelastungen in Kauf zu nehmen.
Badezeiten an Werktagen
Für den allgemeinen Publikumsverkehr stehen folgende Zeitblöcke zur Verfügung: Dienstag bis Donnerstag 5.30 – 7.30 Uhr, Montag bis Freitag 13 - 15 Uhr, Dienstag bis Freitag 19 – 21 Uhr. Diese Zeiten sind ausschließlich für das Bahnenschwimmen ausgelegt: Das Becken ist dann längs in zwei Zonen unterteilt, wo jeweils im Kreisverkehr geschwommen wird, der Hubboden wird auf 1,30 Meter Wassertiefe abgesenkt. Die übrigen Zeiten an den Werktagen sind für Schulschwimmen, Schwimmkurse, Bundeswehr und Behindertensportgruppe reserviert und werden über den jeweiligen Anbieter gesondert gebucht.
Aquajogging ist jetzt ein offenes Angebot, nicht mehr als Kurs. Dafür ist immer werktags die Badezeit von 18 - 19 Uhr vorgesehen für jeweils 20 Teilnehmer. Die Tickets sind über das Online-System frei buchbar und kosten acht Euro. Im Ticketpreis enthalten sind der Eintritt ins Bad, die Anleitung durch Fachpersonal und die Nutzung der Ausrüstung.

So wird das Hallenbecken in zwei Zonen mit je zwei 25-Meter-Bahnen aufgeteilt. Der Hubboden steht bei 1,30 Meter Wassertiefe. Geschwommen wird im Kreisverkehr. Diese Aufteilung ist ausschließlich auf Bahnenschwimmen ausgelegt und gilt für den öffentlichen Badebetrieb an Werktagen sowie an Wochenenden vor 11 Uhr und nach 17 Uhr.
Wie komfortabel sind die Fahrradwege? Welche Abstellmöglichkeiten gibt es für die Fahrräder und wie ist das Sicherheitsgefühl während des Fahrens? Diese und noch weitere Punkte können Radfahrerinnen und Radfahrer für ihre Stadt bei dem ADFC-Fahrradklima-Test noch bis 30. November bewerten. Ermittelt wird in diesem Jahr zusätzlich, wie sich die Corona-Pandemie auf das Radfahren ausgewirkt hat.
Bürgermeister Dr. Marius Hahn ruft alle Bürgerinnen und Bürger, die in Limburg mit dem Fahrrad unterwegs sind, mitzumachen. „Die Mobilität wird sich in Zukunft ändern und wir sind aufgerufen auf neuen Pfaden zu wandern“, sagt Hahn. Er ermutigt alle, raus zu gehen, sich aufs Rad zu setzen und sich anzuschauen, wie die Möglichkeiten für Radfahrer in Limburg sind und diese Erfahrungen dann beim Fahrradklima-Test zu hinterlegen.
Im Fokus der Fragen des Tests stehen unter anderem das Sicherheitsgefühl, der Komfort, die Infrastruktur, die Abstellmöglichkeiten und die Mitnahme des Fahrrads im öffentlichen Nahverkehr. Dabei gelten die Testergebnisse als Zufriedenheits-Index der Radfahrenden und zeigen Stärken und Schwächen. Sie sind eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Politik und Verwaltung vor Ort zur stadtspezifischen Förderstrategien für den Radverkehr. Umso wichtiger ist die zahlreiche Teilnahme an dem ADFC-Fahrradklima-Test, da die Ergebnisse bei steigender Teilnehmerzahl immer aussagekräftiger werden.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.