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Symbol Linienbus Limburg1964 Fahrgäste nutzten im vergangenen Dezember das Angebot des Limburger Anruf-SammelTaxis (AST) und des Anschluss-LinienTaxis (ALT). Binnen eines Jahres hat sich die Zahl der Fahrgäste damit fast vervierfacht, im Januar waren es 503 Fahrgäste, die die beiden Angebote nutzten. „Das zusätzliche Angebot der Stadtlinie hat sich super entwickelt“, freut sich der 1. Stadtrat Michael Stanke als Betriebsleiter der Stadtlinie. Es gab auch andere Zeiten, in denen das AST so gar nicht ins Laufen kam.
„Unser Ziel muss es sein, die Fahrgastzahlen zu stabilisieren und vielleicht sogar noch auszubauen“, gibt er als Ziel vor. Im ersten Monat des neuen Jahres sind die Zahlen leicht zurückgegangen, 1851 Fahrgäste verzeichneten die beiden Angebote zusammen. Mit den inzwischen erreichten Fahrgastzahlen werden selbst die Prognosen übertroffen, die vor dem Start des Anruf-SammelTaxis im Jahr 2015 gemacht wurden. 1500 Fahrgäste waren dabei aufgrund einer Umfrage in Limburger Haushalten mit einer hohen Rücklaufquote vorhergesagt worden. Doch im ersten Anlauf wurden die Zahlen nicht erreicht, 116 Fahrgäste im Monat, mehr gab es nicht.

Und damit gab es natürlich auch Handlungsbedarf.
Mit den Fahrplanwechseln im Dezember 2017 präsentierte sich ein komplett überarbeitetes Angebot: Die Vorbestellzeit war von 60 auf 45 Minuten reduziert worden, der Zuschlag in Höhe von 1,50 Euro pro Fahrt wurde gestrichen, ein gültiger RMV-Fahrschein reicht seitdem aus, das AST war nicht mehr an feste Linien und ausgewählte Haltestellen gebunden, Ein- und Ausstiege sind seitdem an fast jeder Haltestelle in der Stadt und den Stadtteilen möglich. Und mit dem Anschluss-LinienTaxi wurde zu diesem Zeitpunkt noch ein zusätzliches Angebot geschaffen, das ohne Vorlaufzeit nutzbar ist und am Limburger Stadtbahnhof zu festen Ankunftszeiten von Zügen in den Abendstunden zur Verfügung steht.
„Damit sind ohne Zweifel erhebliche Verbesserungen im Angebot gemacht worden“, ist Stanke überzeugt. Allerdings „krankte“ das AST auch daran, als Angebot des Limburger Stadtverkehrs nicht bekannt zu sein. Deshalb startete die Stadtlinie mit professioneller Unterstützung eine Werbekampagne, um AST und ALT in der Stadt und den Bürgerinnen und Bürgern bekannter zu machen. Die Überlegungen sind aufgegangen, die Anstrengungen haben sich positiv auf die Entwicklung der Fahrgastzahlen ausgewirkt, insgesamt 13.384 Fahrgäste haben im vergangenen Jahr AST und ALT genutzt.
Inzwischen ist die Vorbestellzeit des Anruf-SammelTaxis von 45 auf 30 Minuten reduziert worden, das ist zum 1. Oktober vergangenen Jahres geschehen. Seit diesem Zeitpunkt weist das AST stark steigende Fahrgastzahlen auf, vor allem der Dezember legte dann noch einmal deutlich zu. Von Oktober bis Dezember stieg die Zahl der Fahrgäste von 1158 auf 1810 an, die Zahl der Fahrgäste beim ALT zeigte sich im gleichen Zeitraum deutlich wechselhafter (177/196/154). Zum ersten Mal war im Mai die Schwelle von 1000 Fahrgästen überschritten worden. Die Entwicklung mit steigenden Zahlen verlief keineswegs gleichförmig, der März verzeichnete zum Beispiel leicht höhere Zahlen als der April und auch im September ging die Zahl der beförderten Fahrgäste gegenüber dem Vormonat August zurück.
Der deutliche Anstieg der beförderten Fahrgäste ist nach Einschätzung von Stanke auch ein kleiner, gleichwohl wichtiger Baustein, um den Luftschadstoffen in der Stadt zu begegnen; AST und ALT sind daher auch Bestandteil des Luftreinhalteplans. An weiteren Verbesserungen wird noch gefeilt. Stanke schwebt zum Beispiel vor, das AST auch per App und/oder Smartphone vorbestellen zu können. Auch haben schon Gespräche mit Bürgermeistern aus Nachbarkommunen stattgefunden, um das Angebot eventuell auszudehnen.
„Die sehr erfreuliche Entwicklung zeigt uns für die weitere Diskussion zur Mobilität der Zukunft, dass es sich lohnt, neue Konzepte zu entwickeln. Die Bürger nehmen Alternativen auch gerne an! Aber die Lehre muss uns sein, dass wir die Alternativen auch anbieten müssen. Theoretische Diskussionen über den Umstieg auf den ÖPNV oder alternative Verkehrsmittel wie das Fahrrad bringen uns nicht weiter. Wir müssen das Angebot ausweiten, die Attraktivität sichtbar steigern und dies den aktuellen und künftigen Fahrgästen auch deutlich machen“, zieht der 1. Stadtrat Schlüsse für die weiteren Debatten in Limburg.
Der Stadtlinienverkehr kalkuliert mit einem jährlichen Zuschuss in Höhe von rund 200.000 Euro für die beiden Angebote, da sind die Werkemaßnahmen mit enthalten. Kosten entstehen dabei durch die Vermittlungszentrale das AST und durch die Verkehrsleistungen der beiden Angebote. Durch die gestiegenen Fahrgastzahlen steigen die Kosten, da die erbrachte Verkehrsleitung ebenfalls steigt.
Das Anruf-SammelTaxi ist ein Angebot der Stadtlinie für die Zeiten, in denen keine oder kaum Busse in der Stadt unterwegs sind. Das AST muss mindestens 30 Minuten vor Antritt der vorbestellt werden und ist in der gesamten Stadt unterwegs. Es kann in der Zeit von 15 bis 24 Uhr vorbestellt werden, Fahrten sind in der Zeit von 19 bis 1.15 Uhr oder an Wochenenden oder vor Feiertagen bis um 3.15 Uhr möglich. Das AST kann unter Tel. (06431) 203456 vorbestellt werden. Das ALT steht ab ZOB West zu den Zeiten 20.18, 20.48, 21.18 und 21.48 Uhr (nur Montag bis Freitag) zur Verfügung, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich; die Abfahrtzeiten orientieren sich an den Ankunftszeiten der Züge aus Frankfurt und Wiesbaden.
Auch die Busse der Stadtlinie werden für das Angebot in den Abend- und Nachtstunden, das inzwischen deutlich besser angenommen wird.
(Quelle: Pressemitteilung, Stadt Limburg)

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Hofflohmarkt mit über 100 Höfen lockt am Samstag nach Nentershausen

Nentershausen. Ein bisschen durch die frische Luft Bummeln und dabei noch das ein oder andere Schnäppchen machen? Dazu besteht am Samstag, 13. Juni, von 11 bis 16 Uhr in Nentershausen die Gelegenheit. Erstmals findet in der Westerwaldgemeinde ein großer Hofflohmarkt unter dem Motto „Nentershausen trödelt“ statt. In über 100 Höfen suchen über den Ort verteilt alte Schätzchen eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer.

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Verbandsgemeinde Bad Marienberg fördert über 200.000 Euro in den Ortskernen

Programm zieht bereits heute Investitionen von knapp einer Million Euro nach sich

Der Verbandsgemeinderat hat im Januar dieses Jahres den Startschuss für das „Förderprogramm zur Ortskernvitalisierung, Klimaanpassung und Nutzung erneuerbarer Energien 2026“ erteilt und Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 200.000 € bereitgestellt. Damit investiert die Verbandsgemeinde Bad Marienberg als freiwillige Leistung weit über das normale Maß hinaus in die Ortskerne der Dörfer und der Stadt.

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Neubesetzung der stellvertretenden Wehrführung bei der Freiwilligen Feuerwehr Norken

Im Führungsteam der Freiwilligen Feuerwehr Norken gab es einen personellen Wechsel: Für den auf eigenen Wunsch aus der Wehrführung ausscheidenden bisherigen Stellvertretenden Wehrführer Maximilian Giehl wurden Philipp Schäfer und Janik Schütz jeweils kommissarisch zu Stellvertretenden Wehrführern ernannt.

Bürgermeister Marvin Kraus überreichte die entsprechenden Urkunden und dankte Maximilian Giehl, der der Nörker Wehr als Aktiver erhalten bleibt, für die geleisteten Dienste. Dessen Nachfolgern wünschte er für ihre neuen Ämter alles Gute und viel Erfolg. Den Glückwünschen schlossen sich Wehrleiter Frank Schiffmann und Wehrführer Tobias Schüler, der gleichzeitig als Stellvertretender Wehrleiter fungiert, an. (VG Bad Marienberg) 

Schülerin gewinnt Schreibwettbewerb

„Der große Kampf der Steine“
Pia Schuster gewinnt Schreibwettbewerb des Kreis-Bergbaumuseums
Kreis Altenkirchen/Sassenroth. Da wächst offenkundig in Hamm (Sieg) eine sehr talentierte junge Schriftstellerin heran: Pia Schuster von der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Grundschule hat jedenfalls auf beeindruckende Weise den diesjährigen Schreibwettbewerb „Meine schönste Steingeschichte“ des Kreis-Bergbaumuseums in Herdorf-Sassenroth gewonnen. „Wir mussten in der Jury überhaupt nicht diskutieren und waren uns sofort einig“, berichtete Museumsleiter Achim Heinz bei der Siegerehrung. Zusammen mit Linde Brühl (ehemalige Lehrerin) und Christine Lück von der VHS Herdorf hatte er wieder rund 100 Geschichten ausgewertet, die Viertklässler aus dem gesamten Kreis Altenkirchen eingereicht hatten.
„Der große Kampf der Steine“ – unter diesem Titel erzählt Pia eine wunderbare, vor allem aber auch tiefgründige und facettenreiche Story, die klassische Märchen- und Fantasy-Elemente mit einer Prise „Romeo und Julia“ verbindet. Es geht um einen 1000 Jahre alten Konflikt zwischen Wasser- und Feuersteinen und einen dunklen Drachenlord sowie eine verbotene Beziehung zwischen den Steinen „Aqua“ und „Fire“. Der Fluch endet erst dann, als sich Wasser- und Feuerstein küssen und so wieder Frieden einkehrt. Und da Pia nicht nur super schreiben kann, trug sie als Gewinnerin eines Lesewettbewerbs den „Kampf der Steine“ auch direkt selbst vor.
Der Schreibwettbewerb zeigt seit nunmehr 13 Jahren, wie kreativ und phantasievoll Grundschülerinnen und Grundschüler sein können. Als Belohnung erhielt die Nachwuchs-Autorin aus Hamm (Sieg) nicht nur eine Urkunde, sondern auch eine schöne Mineralienstufe. Ihre Geschichte wird nun ein Jahr lang im Bergbaumuseum präsentiert, genau wie die von zwei weiteren Viertklässlerinnen. Denn auch die Geschichten von Helmi Ottweiler (Erich-Kästner-Grundschule Altenkirchen, „Der Lebensstein“) und Klara Werder (Maria-Homscheid-Grundschule Herdorf, „Ein Leben als Stein“) überzeugten die Jury und wurden mit einer Urkunde belohnt.
Zur Siegerehrung war die gesamte Klasse 4b mit Klassenlehrerin Halina Pogoda nach Sassenroth gekommen. Und natürlich durfte dabei ein Besuch im Schaubergwerk nicht fehlen. So erfuhren die Kinder auf anschauliche Weise, warum Steine einst nicht nur in Geschichten, sondern auch im „echten“ Leben eine große Rolle gespielt haben. ( Thorsten Stahl )


Arbeiten am Stromnetz

Heiligenroth, Holler und Wirzenborgn am 28. Juni zeitweise ohne elektrische Energie
HAHN AM SEE. Am Sonntag, 28. Juni, wartet die Energienetze Mittelrhein (enm) das Stromnetz in Heiligenroth (ohne das Industriegebiet), Holler und Wirzenborn. Für diese Arbeiten schaltet die enm, die Netzgesellschaft in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) – zur Sicherheit der Monteure – die Stromversorgung in der Zeit von 6.00 Uhr bis etwa 9.00 Uhr ab. Dadurch kann es im Umkreis des Gebiets auch zu Beeinträchtigungen im Telekommunikationsnetz kommen, die sowohl Festnetztelefone, als auch Internetzugang und Mobilfunk betreffen. „Dafür bitten wir um Verständnis“, so Christian Kurz, Leiter Netzservice bei der enm. „Wir arbeiten so zügig wie möglich, um die stromlose Zeit möglichst kurz zu halten.“ Durch die regelmäßige Wartung des 7.000 Kilometer langen Freileitungs- und Kabelverteilnetzes gewährleistet die enm langfristig die gewohnt hohe Versorgungsqualität von über 99,9 Prozent. Die Versorgungsqualität der enm liegt in allen Sparten deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Dazu investiert die evm-Gruppe kontinuierlich in Wartung, Modernisierung und Ausbau ihrer Strom- und Erdgasnetze. Für eine dauerhaft sichere Versorgung mit Wärme und Energie. (evm)

Das erste Smartphone fürs Kind: Zwischen KI, Algorithmen und digitaler Sicherheit

Das erste eigene Smartphone gehört für viele Kinder spätestens mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule dazu. Es eröffnet neue Möglichkeiten zur Kommunikation, Information und Unterhaltung - ist heute aber zugleich der Zugang zu sozialen Netzwerken, Künstlicher Intelligenz (KI) und algorithmisch gesteuerten Inhalten. Damit steigen auch die Anforderungen an einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang.

Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz empfehlen Eltern, den Einstieg ihres Kindes in die mobile Welt aktiv zu begleiten. Ob ein Kind bereit für ein eigenes Smartphone ist, hängt dabei weniger vom Alter als vom individuellen Reifegrad ab.

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