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07.06.2026 21°C

Ministerpräsidentin Malu Dreyer/Umweltministerin Katrin Eder/Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt: Rheinland-Pfalz trifft Vorsorge – Energie sparen für öffentliche und private Haushalte

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat gestern die Alarmstufe im Gas-Notfallplan ausgerufen. Hintergrund sind die auf 40 Prozent reduzierten Gaslieferungen durch die Nord Stream 1 seit rund einer Woche. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat daraufhin sofort die Ministerien zusammengerufen, die in Rheinland-Pfalz für das wichtige Thema Energiesicherheit zuständig sind. „Wir befassen uns bereits seit Monaten sehr intensiv mit der Thematik der Energiesicherheit und Substitution von Gas. Sollten sich die russischen Gaslieferungen weiterhin reduzieren, steuern wir auf eine Gasmangellage im Winter zu. Eine Strommangellage besteht nicht. Wir haben mit den energieintensiven Unternehmen und dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) intensive Gespräche geführt. Die Landesregierung steht im engen Austausch mit der Bundesregierung und der Bundesnetzagentur, die die Lage sehr genau beobachtet, und der Krisenstab der Landesregierung befasst sich damit, wie wir im Land eine drohende Gasmangellage bewältigen können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Wir überprüfen, wie wir den Energieverbrauch in unseren landeseigenen Gebäuden reduzieren können. Und auch die privaten Haushalte sollten alles tun, um Energie zu sparen. Auch wenn die Versorgungssicherheit jetzt noch gewährleistet ist, muss jedem klar sein: Alles, was wir tun können, um Gas einzusparen und die Speicher weiter zu füllen, ist gut für die Versorgungssicherheit im Winter. Leider müssen wir davon ausgehen, dass die Preise weiter drastisch steigen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer weiter. Eine Alternative zu Erdgas sei Flüssiggas, sogenanntes LNG. Dies wird aber teuer am Weltmarkt eingekauft und die Preise weiter in die Höhe treiben. Es gibt viele Möglichkeiten, den Verbrauch von Gas und Strom zu reduzieren. Die Energieberatungen vor Ort können hier mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wenn vier Millionen Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen sparten, machten auch kleine Schritte einen großen Unterschied.

Das Klimaschutzministerium befindet sich in intensivem Austausch mit dem Bundeswirtschafts- (BMWK) und dem Bundesumweltministerium (BMUV), damit rheinland-pfälzische Unternehmen rechtssicher ihre Energieträger umstellen können. „Gas ist ein knappes Gut, es wird absehbar knapper und noch teurer. Einsparung ist das Gebot der Stunde. Wir befinden uns im engen Austausch mit den Energieversorgern im Land. Unser Hauptaugenmerk liegt besonders auf den kommunalen Versorgern. Gemeinsam müssen wir Maßnahmen in Abstimmung mit der Bundesnetzagentur entwickeln, um die Preisentwicklung sowie die wirtschaftlichen Herausforderungen für Endverbraucher und Versorger abzudämpfen“, betonte Umweltministerin Katrin Eder. „Für die Endverbraucher führen wir seit einigen Wochen Gespräche mit den Verbraucherzentralen, damit die privaten Haushalte in Bezug auf die aktuelle Situation nicht alleine gelassen werden und die Beratung intensiviert werden kann. Für die Versorger richtet das Bundeswirtschaftsministerium derzeit eine Plattform für einen Kapazitätsausgleich ein, auf der Unternehmen in Kürze mögliche Einsparungen im Gasverbrauch vermarkten und anderen Verbrauchern zur Verfügung stellen können“, beschrieb Eder das gemeinsame Vorgehen.

„Unsere heimische Wirtschaft und Industrie sind die Basis unseres Wohlstandes. Sie bieten vielen Menschen sichere und gut bezahlte Arbeit. Deshalb müssen wir verhindern, dass es zu Strukturbrüchen kommt, denn letztendlich geht es um die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt. „Der Industrie ist es bisher gelungen, die Produktion trotz hoher Energiepreise konkurrenzfähig zu halten. Das ist möglich, weil unsere energieintensiven Branchen große Anstrengungen unternommen haben, mit weniger Strom oder Gas zu arbeiten. Mit ihrer Innovationskraft gehen unsere Betriebe bis an die Grenzen des technisch und physikalisch Machbaren. Die neuerliche Reduzierung der Gas-Lieferungen durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin ist ein bewusster Angriff auf uns als Gesellschaft, besonders auf unsere Industrie und unsere Wirtschaft.“

Man stehe nun gemeinsam vor einer großen Herausforderung. Schmitt sucht den regelmäßigen Austausch mit Vertretern von Unternehmen, Kammern und Verbänden. Am Freitagnachmittag tagt erneut die „Spitzenrunde Energiesicherheit der Wirtschaft“.

Schmitt verwies auf die vielfältigen Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen, die helfen können, Härten der Energiepreisentwicklung abzufedern. Zinsgünstige KfW-Kredite sowie Bürgschaften für Unternehmen und der Energiekostenzuschuss seien für Wirtschaft und Industrie praktikable Instrumentarien, um zumindest die größten Verwerfungen zu verhindern.

Schmitt machte auch auf die Rolle des Handwerks aufmerksam, wenn es darum geht, Einsparpotenziale zu nutzen. Für energetische Sanierungen, aber auch für die Wartung von Heizanlagen oder die Installation von Fotovoltaik seien gut ausgebildete Handwerker unabdingbar. Schmitt appellierte eindringlich an junge Menschen, die sich um das Klima sorgen, den Weg ins Handwerk zu suchen: „Gesellschaftliches Engagement schätze ich sehr. Wer darüber hinaus eine Ausbildung im Handwerk beginnt, kann ganz praktisch etwas gegen den Klimawandel unternehmen. Werdet Klimahandwerker! Ohne euch wird die Klimawende nicht gelingen.“ (Quelle Rheinland-Pfalz)

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

2 Audi Q5 in Raubach und Großmaischeid gestohlen

Raubach/Großmaischeid (ots)

In der Nacht vom 04.06.2026 auf den 05.06.2026 wurden sowohl in Raubach als auch in Großmaischeid zwei Audi Q5 entwendet. Die beiden Fahrzeuge parkten jeweils in den Hofeinfahrten der Anwesen und wurden in der Nacht unbemerkt entwendet.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um einen weißen Audi Q5, Baujahr 2019 aus dem Zulassungsbezirk des Kreises Neuwied sowie um einen grauen Audi Q5 aus dem Jahr 2017 ebenfalls mit einem Neuwieder Kennzeichen.

Derzeit gibt es keine Hinweise auf die Identität der Täter. (Polizei Straßenhaus) 

𝗞𝗼𝗻𝘀𝘁𝗮𝗻𝘇 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗗𝗲𝗳𝗲𝗻𝘀𝗶𝘃𝗲: 𝗠𝗮𝗸𝘀𝗶𝗺 𝗠𝗶𝗻𝗮𝘆𝗰𝗵𝗲𝘃 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝘁 𝗳ü𝗿 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲 𝘇𝘄𝗲𝗶 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲

​Die EG Diez-Limburg kann auch in den nächsten beiden Spielzeiten mit Maksim Minaychev planen und sichert sich eine verlässliche Konstante in der Defensive.

​Ausgebildet wurde der 23-Jährige größtenteils in Köln, wo er den Nachwuchs der Junghaie bis zur U20 durchlief. In dieser Zeit durfte er sich zudem auf internationaler Bühne beweisen und lief jeweils dreimal für die deutsche U16- und U17-Nationalmannschaft auf. Nach drei Einsätzen in der DNL führte ihn der nächste Schritt nach Nordhessen: Im Trikot der Kasseler U20 verbuchte er zunächst in der DNL 3 in 21 Spielen sechs Tore und 29 Vorlagen, ehe er in der DNL 2 in 31 Partien drei weitere Treffer und 27 Assists folgen ließ.

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Verdiente Anerkennung für jahrzehntelangen Einsatz

Drei Bürger mit Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet
Für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz zum Wohl ihrer Mitmenschen sind drei Bürger des Westerwaldkreises mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung war vom damaligen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer verliehen worden. Im Rahmen einer Feierstunde im Kreishaus in Montabaur überreichte die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die Ehrennadeln an Horst Buchner aus Rennerod-Emmerichenhain, Sieghart Möller aus Niedererbach und Klaus Sauer aus Härtlingen.

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Gratis-Bauaktion in der Steinequelle Höhr-Grenzhausen

Bauen, stöbern und staunen am langen Wochenende

Am langen Wochenende lädt die Steinequelle wieder zu einer kostenlosen Bauaktion für Familien, Kinder und LEGO-Fans ein. Am Freitag, 5. Juni 2026, von 13 bis 18 Uhr, und am Samstag, 6. Juni, von 10 bis 16 Uhr können Besucher in der Steinequelle kommen, kreativ werden und gemeinsam bauen.

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Schrottsammler auf frischer Tat in Steineroth ertappt

Steineroth (ots)

Am Samstagmittag, den 30.05.2026, wurde von einem Anwohner aus Steineroth ein Diebstahl auf einer Überwachungskamera beobachtet und gemeldet. Ein unbekannter Mann war gerade dabei, Autoreifen mitsamt Felgen von dem privaten Grundstück in einen Sprinter mit rumänischer Zulassung zu laden. Es wurden umgehend zwei Streifen der PI Betzdorf entsandt. Der unbekannte Mann wurde in der Zwischenzeit von dem Mitteiler angesprochen und daran gehindert, die Örtlichkeit mit seinem Fahrzeug zu verlassen, indem er sich vor den Sprinter auf die Straße stellte. Bei dem Fluchtversuch wurde der Mitteiler von dem Fahrzeug im Bereich der Hüfte touchiert. Der Zeuge wurde lediglich leicht verletzt und musste nicht medizinisch versorgt werden. Der 39-jährige Fahrzeugführer konnte von der unmittelbar entsandten Streifenwagenbesatzung in Tatortnähe angetroffen und kontrolliert werden. In dem Innenraum des Fahrzeugs wurde diverser Metallschrott festgestellt. Eine entsprechende Vorrichtung zum Abspielen der typischen `Dudelmusik` war ebenfalls vorhanden. Der Fahrzeugführer konnte keinerlei Genehmigungen vorzeigen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Koblenz wurde von dem rumänischen Staatsbürger eine Sicherheitsleistung erhoben. Zudem erfolgte die Sicherstellung des Fahrzeugs, um weitere illegale Sammlungen zu verhindern. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Straf- und Bußgeldverfahren eingeleitet. (Polizei Betzdorf) 

Für Raketenbauer, Theaterfreunde und Inliner

Kreis Altenkirchen. Die Kreisjugendpflege lädt Ende Juni wieder zu einigen Veranstaltungen und Mitmachaktionen ein, angesprochen sind junge Raketenbauer, kleine Theaterfreunde und ambitionierte Inliner; der Überblick:
• In Kooperation mit „Frühes Forschen Rhein-Main“ findet am Samstag, 20, Juni, von 10 bis 14.30 Uhr ein Weltall-Workshop im Bürgerforum in Gebhardshain an. Der Kurs dreht sich rund um das Thema Raketen und Weltall. Dabei werdet die Kids zu kleinen Ingenieuren und bauen ihre eigene Rakete – und die muss natürlich auch gestartet werden. Interessierte Raketenbauer können sich anmelden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 02681-812541. Die Teilnehmergebühr beträgt 15 Euro.

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