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27.03.2026 10°C

Der Arbeitskreis Steuerschätzungen erwartet neue Einnahmerekorde. Die staatlichen Kassen profitieren weiterhin vom robusten Wirtschaftswachstum: Das Steueraufkommen von Bund, Länder und Gemeinden wächst 2017 noch stärker als bereits im Mai angenommen. Es wird 734 Milliarden Euro betragen, das sind noch einmal zwei Milliarden Euro mehr als erwartet. Dass sie nicht noch stärker steigen, liegt an der Rückzahlung der Kernbrennelementesteuer in Höhe von fast 8 Mrd. Euro in diesem Jahr. Diese Zahlen untermauern die DIHK-Empfehlung an die kommende Bundesregierung, jetzt mit deutlichen Steuerentlastungen und einer Stärkung der Investitionen die Basis für ein tragfähiges Wachstum in Zukunft zu legen.

Inlandsnachfrage heizt aufkommensstarke Steuerarten an
Die Steuereinnahmen werden in diesem Jahr um 4,0 Prozent und in den Jahren 2018 bis 2022 durchschnittlich um 3,9 Prozent steigen. Basis für diese Vorausschau ist die Prognose der Bundesregierung zur Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Sie rechnet 2018 mit einem nominalen Plus von 3,6 Prozent und 2019 mit einer Zunahme von 3,4 Prozent. Für 2020 bis 2022 liegt die Regierungsprognose bei einem jährlichen Nominalwachstum von 3,1 Prozent. Gründe dafür sind der stabile private Konsum, steigende Exporte aufgrund der Belebung der Weltwirtschaft und eine anziehende Investitionstätigkeit im Inland. Der hohe Beschäftigungsstand wirkt sich auf steigende Lohnsteuereinnahmen aus, die zunehmende Kaufkraft schlägt sich bei anziehenden Umsatzsteuereinnahmen nieder. Diese beiden Steuern machen allein etwa 60 Prozent des gesamtstaatlichen Steueraufkommens aus. Aber auch die von Unternehmen gezahlten Gewinnsteuern ziehen weiterhin stetig an.
Höhere Steuereinnahmen auch für Länder und Gemeinden
Für die Länder wird 2017 ein Plus von 9,4 Milliarden Euro gegenüber 2016 vorhergesagt. Im Jahr 2022 werden es dann fast 70 Milliarden mehr sein als noch 2016. Mit eingerechnet sind dort bereits die jeweils 9 Mrd. Euro, die die Länder 2020 und 2021 vom Bund im Rahmen der Neuordnung der Bund-Länder-Finanzen bekommen. Bei den Gemeinden steigen die Steuereinnahmen in diesem Jahr um 6,6 Milliarden Euro, und im Jahr 2022 dann bereits um gut 32,5 Milliarden Euro – jeweils im Vergleich zu 2016. Trotz durchaus vorhandener Unterschiede in der jeweiligen finanziellen Lage und zusätzlichem Investitionsbedarf sollten damit die Länder die Schuldenbremse bis 2020 einhalten und ihre Haushalte strukturell ausgleichen können.
Steuerbelastung der Unternehmen reduzieren
Die nächste Bundesregierung sollte den stabilen Aufschwung nutzen, um strukturell bessere Grundlagen für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu schaffen. In einer aktuellen DIHK-Umfrage bewerten die Unternehmen wichtige Wettbewerbsfaktoren signifikant schlechter als noch vor vier Jahren, so auch die hiesige Unternehmensbesteuerung. Steuerliche Entlastungen würden deshalb den Investitionsplänen der Betriebe einen wichtigen Impuls geben. Und 91 Prozent der Investitionen in Deutschland werden von privaten Unternehmen getätigt. Der Entlastungsspielraum der nächsten Bundesregierung dürfte dafür nach der aktuellen Steuerschätzung mindestens 30 Milliarden Euro jährlich betragen. Die letzte Reform der Unternehmensbesteuerung liegt fast zehn Jahre zurück. Es wird also Zeit für strukturelle Verbesserungen. Dazu gehören die Abschaffung des Soli, der Verzicht auf die Besteuerung von Kosten insbesondere bei der Gewerbesteuer, die Einführung der degressiven Afa als zeitgemäße Abschreibungsmethode, ein Abbau des „Mittelstandsbauchs“ und die Einführung einer steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung.
Koalitionsvertrag für Investitionen
Neben der steuerlichen Entlastung braucht der Wirtschaftsstandort Deutschland zur Steigerung seiner Wettbewerbsfähigkeit auch verstärkte öffentliche Investitionen. Richtig ist es deshalb, weiterhin eine verbesserte Finanzausstattung der Gemeinden im Blick zu haben. Denn hier wird unmittelbar in Infrastruktur und in Bildung investiert. Flaschenhals für die Umsetzung notwendiger Projekte sind zugleich immer wieder zu enge, weil oft auch veraltete Planungskapazitäten. Auch hier muss investiert werden – in Personal und eine bessere technische Ausstattung. Damit können dann Effizienzverbesserungen und Innovationen bei der Umsetzung von Projekten realisiert werden.

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Neuer Vikar im Wäller Land

Tristan Quaschinski in Ausbildung zum Evangelischen Gemeindepfarrer
Westerburg (shg) Das Interesse fürs Gemeindepfarramt reifte in Tristan Quaschinski schon als Kind. „Meine Großmutter hat mir jeden Abend eine Geschichte aus der Bibel vorgelesen, das hat mich sehr geprägt,“ berichtet er. Der 31-Jährige ist in Baiersbronn im Schwarzwald aufgewachsen, einer Region mit starken christlichen Traditionen. Sein Weg führte ihn über Jungschar, Kinderkirche und Jugendangebote in erste Aufgaben in seiner Kirchengemeinde. „Das fing mit einer Schriftlesung an Weihnachten und einer Mini-Predigt an, daraufhin haben mich Gemeindemitglieder motiviert mich noch stärker zu engagieren“, sagt der Vikar.

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Neue Schulleiterin an der Grundschule Meudt

Das Warten hat ein Ende. Seit dem 17.03.2026 hat die Adolf-Reichwein-Grundschule Meudt mit Frau Karina Dudeck (Mitte) wieder eine Schulleiterin nachdem Schulrat René Schermuly (links) die Ernennungsurkunde überreichte. Auch Bürgermeister Klaus Lütkefedder (rechts) war gerne nach Meudt gekommen, um der neuen Schulleiterin die Glückwünsche der Verbandsgemeinde Wallmerod als Schulträgerin zu überbringen. Beide waren sichtlich erleichtert, dass jetzt die Lücke geschlossen werden konnte, die nach der Pensionierung der früheren Schulleiterin zum Ende des vergangenen Schuljahres entstanden ist. Worte des Dankes gingen an alle, die sich in der Vakanzzeit eingebracht und Verantwortung übernommen haben.

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Sportlerehrung der Verbandsgemeinde Wallmerod


Auch im abgelaufenen Jahr 2025 gab es bestimmt wieder eine ganze Menge sportlicher Erfolge zu feiern. Die diesjährige Auflage der Sportlerehrung findet am Donnerstag, der 07. Mai 2026, 19:00 Uhr im Freibad in Hundsangen statt.
Einmal im Jahr Menschen aus der Verbandsgemeinde Wallmerod auszuzeichnen, die durch herausragende sportliche Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben, das ist dem Verbandsgemeinderat bereits seit 1992 ein besonderes Anliegen. In diesem Jahr findet bereits die 34. Verleihung statt. Nachdem in den Anfangsjahren der Sitzungssaal des VG-Rathauses Ausrichtungsort war, tourt die Veranstaltung seit 2010 zu den Sportstätten in die Verbandsgemeinde. „Wir möchten die Sportlerehrung bei den Sportlern vornehmen“, so Bürgermeister Klaus Lütkefedder zu den Beweggründen. Ganz nach dem Motto: „Leben im Dorf – Leben mittendrin“.

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"VerbandsgemeindeKultur betritt „Neuland“

Eine musikalisch-literarische Reise mit Sylvia Oelkrug, Violine
und Cordula Sauter, Akkordeon im KulturFoyer

Am Dienstag, dem 31. März 2026 um 19:30 begeben sich die beiden Vollblutmusikerinnen Uhr in ihrem Bühnenprogramm ‚Ins Neuland’ auf Spurensuche durch inneres und äußeres Neuland. Dabei spielen sie Tango, Klezmer, Musette und Swing Manouche - Musik, die ihren Ursprung überwiegend im Neuland hat.

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500 neue Bäume für den Westerwald: Berufsschüler engagieren sich am Köppel

Montabaur. Ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und regionales Engagement setzten am Montag Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Montabaur: Gemeinsam mit ihren Fachlehrern pflanzten sie am Köppel in der Verbandsgemeinde Montabaur insgesamt 500 Bäume. Unterstützt wurden sie dabei von Förster Sandro Heubes, der die Aktion fachlich begleitete.

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Rückruf von Rote Bete und Zwiebelmettwurst

Die Carl Kühne KG ruft "Rote Bete in Scheiben" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel. Grund: Im Glas können sich Glasstücke befinden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 720 Milliliter-Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15.12.2028 und mit der Kennzeichnung EAN 40804316.

Die OVO Vertriebs GmbH ruft "Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst" auch aus den rheinland-pfälzischen PENNY-Märkten zurück. Grund: Es wurden Shigatoxin-bildende Escherichia coli (STEC) nachgewiesen. STEC-Bakterien können Erkrankungen verursachen, die mit Durchfall und Bauchschmerzen einhergehen. Dabei kann es auch zu schweren Krankheitsverläufen mit blutigem Durchfall, Fieber und akutem Nierenversagen (HUS) kommen. Betroffen sind die 200-Gramm-Packungen mit dem Verbrauchsdatum 24.03.2026 und mit der Los-Kennzeichnung L006101. (LUA)