Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat gegen einen 31-jährigen Deutschen wegen Mordes Anklage zum Schwurgericht des Landgerichts in Koblenz erhoben.
In der Anklageschrift wird dem Angeschuldigten vorgeworfen, am 17.07.2025 seine von ihm getrennt lebende Ehefrau, eine 48 Jahre alt gewordene Deutsche, in seinem Wohnhaus in Bad Neuenahr-Ahrweiler einem vorgefassten Tatplan folgend vorsätzlich getötet zu haben.
Die Getötete war bereits im Laufe des Jahres 2024 aus dem gemeinsam bewohnten Haus ausgezogen. Das förmliche Ehescheidungsverfahren wurde Anfang 2025 eingeleitet. Im Zuge der beabsichtigten Ehescheidung stellte die Getötete unter anderem auch finanzielle Forderungen und erstrebte eine Änderung der bisherigen Umgangsregelung hinsichtlich des 4-jährigen gemeinsamen Sohnes.
Polch (ots)
Am 27.11.2025 um 17:37 Uhr ereignete sich auf der BAB48, zwischen den Anschlussstellen Polch und Ochtendung in Fahrtrichtung Koblenz, ein schwerer Verkehrsunfall. Ein PKW fuhr hierbei mit hoher Geschwindigkeit einem Lastzug auf, der auf dem rechten von zwei Fahrstreifen fuhr. Der Fahrer des PKW wurde dabei tödlich verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Person musste durch Kräfte der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Fahrer des LKWs wurde nicht verletzt. Ein weiterer PKW wurde beim Überfahren von Trümmerteilen leicht beschädigt. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Es entstand Schaden im mittleren Fünfstelligen Bereich.
Die genau Unfallursache ist Gegenstand der Ermittlungen.
Die Richtungsfahrbahn Koblenz ist derzeit noch für Reinigungsarbeiten bis schätzungsweise 21:30 Uhr gesperrt.
Im Einsatz war die Feuerwehr der VGV Maifeld, der Rettungsdienst, die Autobahnmeisterei sowie die Polizei Mayen, die Autobahnpolizei Mendig und das VU-Aufnahmeteam aus Koblenz. (Polizei Koblenz)
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Westerwaldkreis: Vier Schulen werden zu Zukunftsschulen ernannt
Koblenz: Prozess um schweren Raub in Bad Ems gestartet
Rennerod: Kritik am Neustart des Planfeststellungsverfahrens zur Ortsumgehung
Im Westerwaldkreis freuen sich vier Schulen über die Aufnahme in die Initiative Schulen der Zukunft. Die Entscheidung des Bildungsministeriums bedeutet für Hachenburg, Ransbach-Baumbach, Nentershausen und Rennerod einen kräftigen Schub für moderne Lernkonzepte. Vor Ort wird betont, dass die Schulen mit innovativen Ideen überzeugen konnten und nun eng begleitet werden, um neue Unterrichtsformen im Alltag umzusetzen. Landesweit gehören jetzt rund 150 Einrichtungen zu diesem Netzwerk, das vor rund vier Jahren gestartet wurde. Ziel ist es, Schulentwicklung stärker zu fördern und gleiche Chancen für alle Kinder zu schaffen. Im Westerwald wird die Entscheidung als deutliches Signal für mehr Bildungsgerechtigkeit gewertet.
In Koblenz hat ein Prozess begonnen, der einen schweren Raub in Bad Ems aufarbeitet. Drei Beschuldigten im Alter zwischen rund 50 und 60 Jahren wird vorgeworfen, eine ältere Frau überwältigt und gefesselt zu haben. Ein zweiter Bewohner soll ebenfalls bedroht worden sein, nachdem er die Geräusche im Haus bemerkt hatte. Die Gruppe soll Schmuck und Wertgegenstände im geschätzten Wert von rund 100.000 Euro erbeutet haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass eine unbekannte Mittäterin beteiligt war, deren Rolle im Verfahren weiter beleuchtet wird.
In Rennerod wächst der Unmut über das erneute Aus für das bestehende Planfeststellungsverfahren zur geplanten Ortsumgehung. Die Landesregierung hat entschieden, einen kompletten Neustart einzuleiten, obwohl seit mehr als 30 Jahren geplant wird und das förmliche Verfahren bereits rund 13 Jahre läuft. Vor Ort heißt es, dass die Menschen dringend Entlastung benötigen, weil der Durchgangsverkehr seit Jahren zunimmt. Kritisiert wird, dass frühere Zusagen nicht eingehalten wurden und nun erneut ungewiss ist, wann ein Ergebnis vorliegen wird. Während der Bund bundesweit auf baureife Projekte setzt, sieht Rennerod die Landeslinie Erhalt vor Neubau als Bremsklotz.
Kita St. Nikolaus erhält 15.000 Euro in der Kategorie „Kita des Jahres“
Berlin, 27. November 2025. „Wenn wir gewinnen, dann würde ich ein ganz tolles Fest machen mit einer riesigen Achterbahn“, wünscht sich ein Kind der Kita St. Nikolaus und das könnte bald Wirklichkeit werden. Denn die Kita wurde am Donnerstagabend in Berlin mit dem Deutschen Kita-Preis 2025 ausgezeichnet. Die Einrichtung aus Kirchen (Sieg) hat den Zweiten Platz in der Kategorie „Kita des Jahres“ belegt. Nun darf sich die Einrichtung über ein Preisgeld von 15.000 Euro freuen. Überzeugt hat die Jury, wie engagiert das Team die Kinderrechte in den Kita-Alltag übersetzt. Im Mäuseparlament können die Kinder über Speiseplan, Raumgestaltung oder Projektideen entscheiden. Und eine Kinderverfassung, in der Kinder, Fachkräfte sowie Familien verbindliche Regeln festlegen, ist Teil des pädagogischen Konzepts. Sensibel binden die Fachkräfte die soziale und kulturelle Vielfalt der Kinder ein.
56203 Höhr-Grenzhausen, Brexbach (ots)
Höhr-Grenzhausen - Am Mittwoch, den 11.03.2026 um 12.15 Uhr meldete ein Spaziergänger einen Ölfilm auf der Oberfläche des Brexbaches. Durch die Feuerwehr wurden Ölsperren eingesetzt, um das Öl aufzufangen. Ermittlungen ergaben, dass durch einen technischen Defekt beim Auftanken eines Heizöltankes zu dieser Verunreinigung geführt hat. Der Defekt konnte behoben werden, wodurch der Austritt einer größeren Ölmenge verhindert werden konnte. (Polizei Höhr-Grenzhausen)
Die Stadtverordnetenversammlung hat am 2. März die Kommunale Wärmeplanung beschlossen. Sie ist ein zentraler Baustein der lokalen Energiewende und zeigt auf, welche Möglichkeiten der zukünftigen Wärmeversorgung für einzelne Stadtteile und Gebäudestrukturen geeignet sind. Damit bildet sie eine wichtige Grundlage für zukünftige Entscheidungen der Kommune, von Energieversorgern, Vermieterinnen und Vermietern sowie weiteren Akteuren. Die Kommunale Wärmeplanung dient zunächst als strategische Informations- und Orientierungsgrundlage und hat keine unmittelbare rechtliche Außenwirkung. Für konkrete Maßnahmen zur Umsetzung sind weitere politische Beschlüsse erforderlich. Zudem wird die Planung regelmäßig fortgeschrieben, um neue technologische Entwicklungen sowie gesetzliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.
Weiterlesen ...Gackenbach/Buchfinkenland. Frühlingsfeste in der Natur feiern das Erwachen des Lebens mit blühenden Landschaften. Typisch sind bunte Blumen, lebendige Tiere und allerlei Aktivitäten im Freien, die den Frühling einläuten. Dies alles ist am Sonntag, 29. März 2026 ab 12.00 Uhr beim ersten österlichen Frühlingsfest im Wildpark Westerwald in Gackenbach zu erleben. Dieser ist bekanntlich nach der Wiedereröffnung im Oktober 2025 so hoffnungsvoll selbst zu neuem Leben erwacht.
Weiterlesen ...56412 Heiligenroth (ots)
Am Dienstag, den 10.03.2026, gegen 12:00 Uhr, befuhr ein Streifenwagen der Polizeiinspektion Montabaur unter Verwendung des blauen Blinklichts die B255 von Montabaur aus kommend in Fahrtrichtung Rennerod.
Bei einem Wendemanöver des Streifenwagens stieß ein nachfolgender PKW mit diesem zusammen.
Die Fahrzeugführerin des Polizeifahrzeuges sowie der Fahrzeugführer des beteiligten PKW wurden infolge des Zusammenstoßes leicht verletzt.
Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. (Polizei Montabaur)
Am Samstag, 14. März 2026 kommt Alexander Schweitzer, Spitzenkandidat der SPD Rheinland-Pfalz zur Landtagswahl und Ministerpräsident, mit seiner ‚Alexander Schweitzer Tour.‘ nach Hachenburg. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Hendrik Hering wird er ab 12:30 Uhr (Einlass ab 12: 00 Uhr) im Haus der Vereine (ehemals Optimum, Lohmühle 1), das die Stadt Hachenburg zur neuen Stadthalle umbauen wird, über seine Ideen für die Zukunft des Landes sprechen und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und zuhören.
Weiterlesen ...Der Verein Wäller Helfen e. V. und der Verein Frauen für Frauen e.V. werden künftig in ausgewählten Bereichen enger zusammenarbeiten. Ziel der Kooperation ist es, Hilfesuchenden aus der Region noch schneller und unkomplizierter Unterstützung anbieten zu können.
Immer wieder erreichen den Verein Wäller Helfen Anfragen aus den Landkreisen Westerwaldkreis, Landkreis Altenkirchen und Landkreis Neuwied zu unterschiedlichsten sozialen Themen. Viele Bürgerinnen und Bürger wenden sich an das Netzwerk, weil Zuständigkeiten, Hilfsangebote oder Kontaktmöglichkeiten nicht immer sofort ersichtlich sind.
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