Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Einigkeit bei Coronabekämpfung wichtig – weniger Weihnachtslockerungen notwendig
Der Ministerrat hat heute intensiv darüber diskutiert, welche Corona-Maßnahmen die wieder steigenden Zahlen begrenzen können. „Wir sind jetzt in der sechsten Woche des Teil-Lockdowns. Leider müssen wir feststellen, dass trotz der Maßnahmen die Infektionszahlen nicht stark genug sinken, um eine Entlastung der Kliniken zu erreichen. Die Todesfälle bei Covid-19-Patienten und -Patientinnen nehmen zu. Das werden wir nicht hinnehmen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach der Sitzung des Ministerrates, der sich mit den Regelungen für Weihnachten und Silvester befasst hatte. Die Landesregierung handle konsequent und mit Augenmaß und mache keine Einschränkungen auf Vorrat. „Die Trendwende ist bundesweit nicht eingetreten“, so die Ministerpräsidentin. Deshalb habe der Ministerrat jetzt striktere Maßnahmen für die Zeit über den Jahreswechsel hinaus beraten.
„Wir alle freuen uns auf Weihnachten, auf gemeinsame Zeit mit Freunden und mit der Familie. Weihnachten ist die Zeit, in der das Leben langsamer und die Straßen leerer werden. Damit bieten die Feiertage die Chance, dass sich Kontakte ganz natürlich reduzieren, wenn wir bereit sind, uns auch im privaten Bereich zu begrenzen. Das wollen wir verstärken. Die Infektionszahlen sind bislang nicht so gesunken, dass die geplanten weitreichenden Lockerungen vertretbar wären. Es ist zu erwarten, dass durch Feiern im Familien- und Freundeskreis die Infektionszahlen steigen werden“, so die Ministerpräsidentin.
Deswegen habe der Ministerrat beraten, von den Weihnachtslockerungen des Beschlusses vom 25. November nicht vollständig Gebrauch zu machen. „Wir halten es für sinnvoll, Weihnachtslockerungen allenfalls vom 23. bis zum 27. Dezember vorzunehmen. Die Zahl von 10 Menschen, die sich treffen können, sollte auf maximal drei Hausstände begrenzt werden, wobei deren Kinder bis 14 Jahre bei der Bestimmung der Personenzahl nicht mitzählen. „Niemand will und muss die Weihnachtsfeiertage einsam und alleine verbringen. Und ich glaube, dass jeder nochmals genau prüfen sollte, welches Risiko von Familienfeiern ausgehen kann“, so die Ministerpräsidentin.
Für Silvester soll es keine Ausnahmen geben. Für diese Zeit soll wieder gelten, dass sich maximal fünf Leute aus zwei Hausständen treffen. Partys und große Menschenansammlungen mit hohem Alkoholkonsum an Silvester seien definitiv nicht zu verantworten und sollen auf öffentlichen Plätzen und auf öffentlichen Straßen verboten werden ebenso wie Silvesterfeuerwerk. „Die Krankenhäuser sind bereits jetzt sehr belastet. Es wäre nicht zu verantworten, wenn dort an Silvester eine zusätzliche Belastung auf die Menschen im Gesundheitssektor zukommt, weil sie alkoholisierte Patienten und Verletzte durch Feuerwerksverbrennungen behandeln müssen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Für die Orte mit besonders hohen Infektionszahlen gibt es bereits eine Hotspot-Strategie: In Rheinland-Pfalz liegen bisher die Kommunen der Vorderpfalz, der Rhein-Pfalz-Kreis sowie die Städte Frankenthal, Ludwigshafen und Speyer über einer Sieben-Tagesinzidenz von mehr als 200 Infizierten auf 100.000 Bürgerinnen und Bürger. Diese Schutzmaßnahmen umfassen:
· Eine strengere Kontaktbegrenzung: Ein Hausstand plus zwei Personen aus nur noch einem weiteren Hausstand
· Eine zusätzliche Besuchsbegrenzung in Alten und Pflegeheimen: 1 Person für 1 Stunde am Tag
· Eine Begrenzung der allgemeinen Ladenöffnung bis 21:00 Uhr
· Ein Verkaufsverbot alkoholischer Getränke in der Zeit von 21:00 bis 6:00 Uhr.
· Eine Ausgangsbegrenzung mit Ausnahmen in der Zeit von 21:00 bis 5:00 Uhr und ein
· strenger Vollzug der Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen und belebten Straßen.
· Wechselunterricht grundsätzlich ab der 8. Klasse mit wenigen definierten Ausnahmen wie z.B. den Abschlussklassen. (Quelle Staatskanzlei Mainz)
Betzdorf (ots)
Die Polizeiinspektion Betzdorf führt seit dem 07.11.2020 mehrere Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigungen durch Graffitischmierereien und Beleidigungen gegen einen 37-jährigen derzeit wohnsitzlosen Mann aus der Verbandsgemeinde Kirchen. Der Mann wird verdächtigt an einem Samstagvormittag wahllos Gebäude und andere Objekte im öffentlichen Raum im gesamten Stadtgebiet Betzdorf mit Sprühfarbe beschmiert zu haben. Nach Zeugenhinweisen und den sofort eingeleiteten Fahndungs- und Erstmaßnahmen der operativ tätigen Polizeibeamten konnte der Mann unmittelbar nach Tatbegehung angetroffen und schlussendlich festgenommen werden. Im Rahmen der polizeilichen Festnahme beleidigte der Täter fortwährend die einschreitenden Beamten. Der Wohnsitzlose war in der Vergangenheit bereits durch mannigfaltige Begehung von Straftaten in Erscheinung getreten. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen und einer ersten medialen Veröffentlichung der Taten, konnten insgesamt 23 geschädigte Personen und Institutionen ermittelt werden. Der geschätzte Gesamtschaden kann auf ca. 10.000EUR bilanziert werden. Die Polizei Betzdorf bedankt sich in diesem Zusammenhang bei allen Personen, die durch sachdienliche Hinweise die zügigen Tataufklärung mit ermöglicht haben. (Quelle Polizei Betzdorf)
Flammersfeld (ots)
Am Dienstag, 08.12.2020, 11.09 Uhr, kam es an der Kreisstraße 9 zwischen Flammersfeld und Seelbach/WW. zum Absturz eines Sportflugzeugs. Hierbei kam eine Person ums Leben. (Quelle Polizei Koblenz)
Die Ehrenveranstaltung der Verbandsgemeindefeuerwehr Montabaur ist normalerweise ein ebenso fest gesetzter, wie lieb gewordener Termin im Jahreskalender. Dort erfahren die Feuerwehrangehörigen die gebührende Wertschätzung und Respekt für ihr verantwortungsvolles Engagement. Im großen Kreis werden normalerweise auch die anstehenden Beförderungen und Ehrungen ausgesprochen. Oder auch der Wechsel in die Alterskameradenabteilung. In diesem Jahr ist vieles anders, was jedoch nicht heißt, dass die Männer und Frauen sich nicht weiterbilden konnten. Ihr Wirken sollte jedoch keinesfalls unbemerkt bleiben und so fuhren Bürgermeister Ullrich Richter-Hopprich in den Bereich Ost nach Nentershausen und der Erste Beigeordnete Andree Stein in den Bereich Augst nach Neuhäusel zu kurzen Dienstbesprechungen - selbstverständlich unter Einhaltung aller Hygieneregeln. Beiden ist es eine Herzensangelegenheit, gerade in einer besonderen Zeit wie dieser, „Danke“ zu sagen. „Sie sind eine Stütze im Ehrenamt, auf die ich sehr stolz bin,“ sagte Richter-Hopprich und fand damit ebenso lobende Worte wie Stein: „Ich lasse mich immer wieder gerne positiv überraschen, wenn ich höre, mit wie viel Herzblut die Feuerwehrfrauen und –männer ihren Dienst versehen.“ Dank gab es zudem von Wehrleiter Jens Weinriefer und von seinem Stellvertreter Hans-Joachim Klimke.
Tristan Quaschinski in Ausbildung zum Evangelischen Gemeindepfarrer
Westerburg (shg) Das Interesse fürs Gemeindepfarramt reifte in Tristan Quaschinski schon als Kind. „Meine Großmutter hat mir jeden Abend eine Geschichte aus der Bibel vorgelesen, das hat mich sehr geprägt,“ berichtet er. Der 31-Jährige ist in Baiersbronn im Schwarzwald aufgewachsen, einer Region mit starken christlichen Traditionen. Sein Weg führte ihn über Jungschar, Kinderkirche und Jugendangebote in erste Aufgaben in seiner Kirchengemeinde. „Das fing mit einer Schriftlesung an Weihnachten und einer Mini-Predigt an, daraufhin haben mich Gemeindemitglieder motiviert mich noch stärker zu engagieren“, sagt der Vikar.
Das Warten hat ein Ende. Seit dem 17.03.2026 hat die Adolf-Reichwein-Grundschule Meudt mit Frau Karina Dudeck (Mitte) wieder eine Schulleiterin nachdem Schulrat René Schermuly (links) die Ernennungsurkunde überreichte. Auch Bürgermeister Klaus Lütkefedder (rechts) war gerne nach Meudt gekommen, um der neuen Schulleiterin die Glückwünsche der Verbandsgemeinde Wallmerod als Schulträgerin zu überbringen. Beide waren sichtlich erleichtert, dass jetzt die Lücke geschlossen werden konnte, die nach der Pensionierung der früheren Schulleiterin zum Ende des vergangenen Schuljahres entstanden ist. Worte des Dankes gingen an alle, die sich in der Vakanzzeit eingebracht und Verantwortung übernommen haben.
Weiterlesen ...Auch im abgelaufenen Jahr 2025 gab es bestimmt wieder eine ganze Menge sportlicher Erfolge zu feiern. Die diesjährige Auflage der Sportlerehrung findet am Donnerstag, der 07. Mai 2026, 19:00 Uhr im Freibad in Hundsangen statt.
Einmal im Jahr Menschen aus der Verbandsgemeinde Wallmerod auszuzeichnen, die durch herausragende sportliche Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben, das ist dem Verbandsgemeinderat bereits seit 1992 ein besonderes Anliegen. In diesem Jahr findet bereits die 34. Verleihung statt. Nachdem in den Anfangsjahren der Sitzungssaal des VG-Rathauses Ausrichtungsort war, tourt die Veranstaltung seit 2010 zu den Sportstätten in die Verbandsgemeinde. „Wir möchten die Sportlerehrung bei den Sportlern vornehmen“, so Bürgermeister Klaus Lütkefedder zu den Beweggründen. Ganz nach dem Motto: „Leben im Dorf – Leben mittendrin“.
Eine musikalisch-literarische Reise mit Sylvia Oelkrug, Violine
und Cordula Sauter, Akkordeon im KulturFoyer
Am Dienstag, dem 31. März 2026 um 19:30 begeben sich die beiden Vollblutmusikerinnen Uhr in ihrem Bühnenprogramm ‚Ins Neuland’ auf Spurensuche durch inneres und äußeres Neuland. Dabei spielen sie Tango, Klezmer, Musette und Swing Manouche - Musik, die ihren Ursprung überwiegend im Neuland hat.
Weiterlesen ...Montabaur. Ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und regionales Engagement setzten am Montag Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Montabaur: Gemeinsam mit ihren Fachlehrern pflanzten sie am Köppel in der Verbandsgemeinde Montabaur insgesamt 500 Bäume. Unterstützt wurden sie dabei von Förster Sandro Heubes, der die Aktion fachlich begleitete.
Weiterlesen ...Die Carl Kühne KG ruft "Rote Bete in Scheiben" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel. Grund: Im Glas können sich Glasstücke befinden. Betroffen von diesem Rückruf sind die 720 Milliliter-Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15.12.2028 und mit der Kennzeichnung EAN 40804316.
Die OVO Vertriebs GmbH ruft "Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst" auch aus den rheinland-pfälzischen PENNY-Märkten zurück. Grund: Es wurden Shigatoxin-bildende Escherichia coli (STEC) nachgewiesen. STEC-Bakterien können Erkrankungen verursachen, die mit Durchfall und Bauchschmerzen einhergehen. Dabei kann es auch zu schweren Krankheitsverläufen mit blutigem Durchfall, Fieber und akutem Nierenversagen (HUS) kommen. Betroffen sind die 200-Gramm-Packungen mit dem Verbrauchsdatum 24.03.2026 und mit der Los-Kennzeichnung L006101. (LUA)