SPD Ortsverein Mörlen/Unnau mit klarem Bekenntnis von Malu Dreyer zum Erhalt des Naubergs zufrieden
Die SPD-Rheinland-Pfalz wird die Prüfung, ob der Nauberg unter Naturschutz gestellt werden kann, unterstützen. Sie spricht sich für den Erhalt des Naubergs als Naturwaldreservat aus und sieht einen möglichen Basaltabbau an dieser Stelle für mit dem Schutzstatus nicht vereinbar. Dieses klare Bekenntnis zu diesem einzigartigen und wertvollen Waldgebiet zwischen Norken, Mörlen und Nauroth haben Ministerpräsidentin Malu Dreyer und die beiden sozialdemokratischen Abgeordneten Hendrik Hering und Sabine Bätzing-Lichtenthäler gegenüber dem SPD-Ortsverein vor Ort und der BI „Erhaltet den Nauberg“ abgegeben.
Hilfsappell nach Mainz soll auf Ungleichbehandlung hinweisen
Die Landräte der drei Westerwälder Kreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders, Achim Hallerbach und Achim Schwickert, fordern Gleichbehandlung und Nachbesserungen bei den Corona-Hilfen. Sie wenden sich deshalb mit einem offenen Brief an Ministerpräsidentin Malu Dreyer und senden eine deutliche Forderung nach Mainz.
„Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Wirtschaftsförderungsgesellschaften, die aufgrund von täglichen Beratungsgesprächen die Nöte der heimischen Unternehmen aus erster Hand erfahren. Wir müssen Ihnen mitteilen, dass in „vorderster Reihe“ ein anderer, weniger diplomatischer, Ton von den Unternehmensvertretern angeschlagen wird. Es herrscht Unmut, Enttäuschung, Verzweiflung, Angst und das Gefühl von Ungleichbehandlung. Bei einem nicht unerheblichen Teil scheint die Situation so schlecht zu sein, dass sie als existenzbedrohend eingestuft wird. Reserven, mit dem der erste Lockdown noch überbrückt werden konnte, sind bei vielen Soloselbstständigen und UnternehmerInnen mittlerweile aufgebraucht. Zuschüsse zur Deckung von Fixkosten sind oftmals der viel zitierte „Tropfen auf den heißen Stein“. Maßnahmen wie Stundungen führen in der Regel nur zu einer zeitlichen Verlagerung der Probleme“, heißt es u.a. in dem Brief der drei Landräte.
Westerwald (shg) „Ich wollte immer Dekanatsjugendreferent sein. Das hier ist mein Traumjob“, sagt Emil Huck über seine neue Stelle beim Evangelischen Dekanat Westerwald. „Die Stellenanzeige war wie ein Ruf für mich: Komm nach Hause!“, schmunzelt er. Denn im Evangelischen Dekanat Westerwald ist der 29-Jährige kein Unbekannter. Emil Huck ist in Brandscheid aufgewachsen und ging in Westerburg zur Schule. Er ist verheiratet mit Isabell, die er im Jugendkreis der dortigen Evangelischen Kirchengemeinde kennenlernte, und hat zwei kleine Söhne. Schon zu Schulzeiten arbeitete Emil Huck nebenbei in der Evangelischen Jugendarbeit in mehreren Kirchengemeinden und überregionalen Gremien mit, auch in leitenden Funktionen. Nach dem Abitur war er ein ganzes Jahr im damaligen Dekanat Bad Marienberg unter Dekanatsjugendreferent Michael Stünn als „Bufdi“ (Bundesfreiwilligendienst) beschäftigt. Dort reifte sein Wunsch selbst Religions- und Gemeindepädagoge zu werden.
Alsdorf (ots)
Am 08.02.2021, gegen 19:45 Uhr wurde an einem Einkaufsmarkt in der Ortslage Alsdorf eine randalierende, alkoholisierte Person gemeldet. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den 33-Jährigen vor Ort antreffen. Bei der sich anschließenden Identitätsfestellung missachtete der Mann fortwährend das Abstandsgebot und die Anordnungen der Beamten; dabei beleidigte und diffamierte er die Einsatzkräfte. Im weiteren Verlauf der polizeilichen Maßnahmen musste er unter Zwangsmitteleinsatz zur Dienststelle und zur Blutprobenentnahme verbracht werden. Dabei versuchte er einen Beamten zu beißen. Nach der Blutentnahme des alkoholisierten Beschuldigten, erfolgte die Verbringung in die Gewahrsamsräume der Dienststelle. Ein Beamter wurde bei der Maßnahme leichtverletzt und musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Gegen den 33-Jährigen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. (Quelle Polizei Betzdorf)
Musik, Begegnung und Sommerstimmung auf dem Marktplatz
Wenn die Temperaturen steigen, wird der Marktplatz in Bad Marienberg zur Open-Air-Bühne: Das Bad Marienberger Sommerfestival 2026 lädt im Juli und August zu vier musikalischen Dienstagabenden ein. Jeweils von 19:00 bis 22:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Rock, Pop und Rock’n’Roll – kombiniert mit entspannter Atmosphäre und geselligem Miteinander.
Das Festival hat sich als fester Bestandteil des sommerlichen Veranstaltungskalenders etabliert und bietet neben Live-Musik auch vielfältige Möglichkeiten zum Treffen, Verweilen und Genießen mitten in der Stadt.
Montabaur startet mit großem Zuspruch in den LESESOMMER 2026. Die Stadtbibliothek verzeichnet bereits zahlreiche Anmeldungen. Neu ist unter anderem die stärkere Einbindung kreativer Beiträge statt klassischer Buchchecks.
150 neue Bücher
„Gleich am ersten Tag hatten wir bereits 56 Anmeldungen für den LESESOMMER“, freut sich Carina Senko, Leiterin der Stadtbibliothek Montabaur. „Wir hatten schon mit einem großen Ansturm gerechnet, aber das große Interesse hat sogar unsere Erwartungen übertroffen.“ Zuletzt hatte die Stadtbibliothek im Jahr 2023 an der Aktion teilgenommen.
B 413 / K 120 in Dierdorf.
Die Arbeiten an den Ampelanlagen werden kurzfristig verschoben und erfolgen nun in der Zeit vom 6. bis 10. Juli 2026.
Für die Dauer der Maßnahme wird der betroffene Streckenabschnitt halbseitig gesperrt. Der Pkw-Verkehr wird mithilfe einer Baustellenampel einspurig durch den Baustellenbereich geführt.
Für den Schwerlastverkehr, der von der K 120 auf die B 413 fährt, wird eine Umleitung eingerichtet. Diese wird vor Ort entsprechend ausgeschildert.
Aktuelle Informationen hierzu können kurz vor Beginn der Maßnahme dem Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de entnommen werden.
Der LBM Cochem-Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich sowie um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen im Verkehrsablauf. (LBM)
Am 17.06.2026 gegen 06:29 Uhr kam es auf der L267 zwischen Wienau und Dierdorf zu einem Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr. Der Unfallverursacher befuhr die L267 von Wienau kommend in Richtung Dierdorf. In einer Rechtskurve kam der 22-Jährige Fahrer in den Gegenverkehr und kollidiert frontal mit dem ihm entgegenkommenden Pkw. Der Unfallverursacher wurde durch den Unfall leicht verletzt und der ihm entgegenkommende 32-Jährige Fahrzeugführer wurde schwer verletzt. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war die L267 voll gesperrt. (Polizeidirektion Neuwied)
Die FDP Westerwald zeigt sich alarmiert über die jüngsten Investitionsentscheidungen führender Pharmaunternehmen. Während Eli Lilly seine ursprünglich geplante Milliardeninvestition am Standort Alzey deutlich reduziert, stoppt Boehringer Ingelheim Investitionen in Höhe von rund 900 Millionen Euro an deutschen Standorten. Gleichzeitig stellt auch Pfizer weitere Investitionen in Deutschland infrage.
Für Jana Gräf, Kreisvorsitzende der FDP Westerwald und Mitglied des FDP-Bundesvorstandes, handelt es sich dabei nicht um voneinander unabhängige Unternehmensentscheidungen. Vielmehr zeigten die Entwicklungen, dass die Bundesregierung das Vertrauen einer der wichtigsten Zukunftsbranchen Deutschlands verspiele.
„Wenn innerhalb weniger Wochen Eli Lilly Milliardeninvestitionen kürzt, Boehringer Ingelheim Investitionen stoppt und nun auch Pfizer Investitionen in Deutschland überprüft, dann reden wir nicht mehr über Einzelfälle. Dann reden wir über ein Misstrauensvotum der internationalen Pharmaindustrie gegen die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung.“
In der Nacht von Montag (15.06.) auf den Dienstag (16.06) wurden in Montabaur, Höhr-Grenzhausen und Hilgert insgesamt drei hochwertige Fahrzeuge der Marke Audi entwendet. In Montabaur wurde im Bereich der Siegstraße ein schwarzer Audi Q7 entwendet. In Hilgert kam es in der Töpferstraße zu dem Diebstahl eines grauen Audi SQ5 und in Höhr-Grenzhausen, in der Eduard-Berdel-Straße, wurde ein blauer Audi Q7 entwendet. Alle Fahrzeuge verfügen über das sogenannte "Keyless Go-System", wodurch das Fahrzeug durch ein Funksignal des Schlüssels geöffnet werden kann. Bei nicht gesonderter Sicherung der Fahrzeugschlüssel ist es Tätern möglich, das Funksignal der Schlüssel zu verlängern und sich hierdurch Zugang zu den Fahrzeugen zu verschaffen. Ob es den Tätern über dieses System tatsächlich gelungen ist die Fahrzeuge zu entwenden, ist bislang noch nicht abschließend geklärt.
Hinweise zu verdächtigen Personen und/oder Fahrzeugen nimmt die Kriminalpolizei Montabaur unter der 02602-9226 0 entgegen. (Polizei Montabaur)