Limburg-Weilburg. Der Breitbandausbau im Landkreis Limburg-Weilburg kann weiter voranschreiten. Wie Landrat Michael Köberle mitteilte, ist in der letzten Woche der Förderbescheid des Bundes in einer Höhe von 9,8 Millionen Euro bei der Kreisverwaltung eingegangen. In Verbindung mit den vom Land Hessen bereits gewährten 7,8 Millionen Euro steht nunmehr die Gesamtfinanzierung für den sogenannten dritten Bauabschnitt im Breitbandausbau des Landkreises Limburg-Weilburg.
Mit den Fördermitteln von Bund und Land in Verbindung mit den Komplementärmitteln der Kommunen in Höhe von rund zwei Millionen Euro sollen alle förderfähigen Gewerbe- und Industriegebiete im Landkreis mit Glasfaser bis in die Gebäude erschlossen werden. Von dem Projekt sind insgesamt 48 Gewerbegebiete betroffen, rund 1.700 Unternehmen im Landkreis werden von der Maßnahme profitieren. Bildunterschrift: Landrat Michael Köberle (rechts) und Kreiskoordinator Martin Rudersdorf freuen sich über die Fördermittel für den dritten Abschnitt des Breitbandausbaus im Landkreis Limburg-Weilburg.
„Direkt nach Pfingsten, am Dienstag, den 2. Juni 2020, wird endlich der grenzüberschreitende Zugverkehr zwischen Neustadt – Landau – Winden und Wissembourg und zwischen Wörth und Lauterbourg wieder aufgenommen“, so Werner Schreiner, der Beauftragte der Ministerpräsidentin für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Da noch immer Reisebeschränkungen gelten, müssen die Fahrgäste jedoch in der aktuellen Übergangszeit noch die entsprechenden Ausweispapiere und Genehmigungen für den Fall von Kontrollen mit sich führen.
Zur Vorbereitung der Betriebsaufnahme werden die Bahnunternehmen am Samstag, 30 Mai 2020, Testfahrten auf den Bahnstrecken unternehmen, um zu prüfen, ob die Leit- und Sicherungstechnik, also die Technik für Bahnübergänge und Signale korrekt funktionieren.
Am Freitag, 5. Juni, werden dann die Partner des deutsch-französischen Bahnprojekts in einer gemeinsamen Videoschalte die Pläne für den im Dezember 2024 geplanten durchgängigen grenzüberschreitenden Zugverkehr weiterentwickeln. „Auch während der gesamten Zeit der Corona-Pandemie haben wir viel in Video- und Telefonkonferenzen zusammengearbeitet und unserem Schweizer Gutachter weitere Aufträge erteilt, die er auch im Rahmen der Konferenz vorstellen wird“, so Werner Schreiner.
Wegraine als Lebens- und Rückzugsraum
Wegraine sind typische Rückzugsorte für allerlei Arten: für Wildbienen oder Schmetterlinge, denen anderswo die Blüten fehlen, für Wiesenpflanzen auf der Flucht vor zu viel Dünger, für Insekten, die in abgestorbenen Pflanzenstengeln überwintern, aber auch für Feldhasen, die diese als Deckung nutzen. Je mehr Leben im Wegrand ist, umso mehr gibt es ein Gleichgewicht zwischen den Arten, was sich wiederum auf die Bestände von Schädlingen in den benachbarten Nutzflächen regulierend auswirkt.
Die Naturschutzbehörde des Westerwaldkreises appelliert daher an Landwirte und die Ortsgemeinden, die bunten Wegränder als Lebensraum für unsere vielfältigen Arten zu belassen. In der Zeit von Oktober bis Februar eines jeden Jahres bieten sich optimale Termine für Pflegearbeiten, auch im Einklang mit den Vorgaben des Naturschutzrechts an.
Verspäteter Betriebsbeginn unter Einschränkungen und besonderen Bedingungen
Betzdorf. Trotz der Corona-Einschränkungen haben sich der Förderverein und die Verwaltung entschlossen, das Besucherbergwerk Grube Bindweide und die Grubenschmiede zum Pfingstwochenende zu eröffnen.
Das Bergwerksteam freut sich ab Pfingstsamstag, 30.Mai 2020 ab 14:00 Uhr auf Besucher, welche an den Pfingsttagen folgendes Programm erwartet:
• Museumsführung im Über-Tage-Bereich des Besucherbergwerks und
• begleitete Teilnahme an Vorführungen in der Grubenschmiede
Die Öffnungszeiten am Pfingstsonntag und am Pfingstmontag sind ebenfalls von 14:00 bis 17:00 Uhr.
Investition in Brandschutz, Digitalisierung und moderne Lernräume
Der Westerwaldkreis nutzt auch in diesem Jahr wieder die Sommerferien, um zahlreiche Baumaßnahmen an seinen Schulen umzusetzen. Während der unterrichtsfreien Zeit können umfangreiche Arbeiten durchgeführt werden, ohne den Schulbetrieb zu beeinträchtigen. In diesem Jahr stehen vor allem Investitionen in den Brandschutz, energetische Sanierungen und die Modernisierung der technischen Ausstattung im Mittelpunkt. Damit schafft der Westerwaldkreis die Voraussetzungen für zeitgemäße und zukunftsfähige Schulstandorte und verbessert nachhaltig die Lern- und Arbeitsbedingungen von Schülern und Lehrkräften.
„Der barmherzige Samariter“ reitet am Wochenende durch Selters
Westerwaldkreis. Eine zeitlose Geschichte, gekleidet in ein zeitgemäßes Musical: Die Evangelische Christusgemeinde Sayn-Wied Westerwald führt in Kooperation mit der Katholischen Pfarrei Sankt Anna den „Barmherzigen Samariter“ auf. Am kommenden Samstag, 1. August, und am darauffolgenden Sonntag präsentieren Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren die biblische Geschichte in Selters: am Samstag um 14 Uhr im Katholischen Pfarrsaal und am Sonntag um 10 Uhr in der Evangelischen Kirche.
Der Besuch der CDU-Kreistagsfraktion im Familienferiendorf Hübingen stand ganz im Zeichen des Blicks nach vorne. Nach der nun greifbar nahen, überstandenen Insolvenz informierten sich die Mitglieder der Fraktion über Perspektiven, Herausforderungen und Chancen des traditionsreichen Hauses am Buchenberg.
Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel begrüßte eine Reihe politischer Vertreter, darunter den Bundestagsabgeordneten Harald Orthey, die Landtagsabgeordneten Janick Pape und Roland Weimer, die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland sowie den CDU-Landratskandidaten Klaus Lütkefedder. Gemeinsam wollten sie sich ein Bild davon machen, wie das Familienferiendorf künftig gestärkt und weiterentwickelt werden kann.
Winkelbach (ots)
Am Mittwoch, den 29.07.2026 kam es gegen 21:45 Uhr auf der B 8 zwischen den Ortschaften Winkelbach und Höchstenbach zu einem schweren Verkehrsunfall. Hierbei befuhren ein Traktor, hinter diesem noch zwei weitere PKW sowie als letztes ein Motorradfahrer die Straße von Wahlrod in Fahrtrichtung Winkelbach. Beim Abbiegevorgang des Traktors nach links in Richtung Winkelbach geriet der Motorradfahrer, welcher sich zu diesem Zeitpunkt in einem Überholvorgang der gesamten Fahrzeugschlange mit sehr hoher Geschwindigkeit befand, an den linken Vorderreifen das Landwirtschaftlichen Gefährts. Der Motorradfahrer wurde hierbei mehrere Meter durch die Luft und dann auf die Fahrbahn geschleudert, schwer verletzt und im Weiteren mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Der Traktorfahrer erlitt einen Schock.
Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrzeug erheblich beschädigt.
Die Fahrbahn war für die Dauer von ca. zwei Stunden für die Verkehrsunfallaufnahme gesperrt, entsprechende Umleitungsinformationen wurden gesteuert. Vor Ort waren Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, Polizei und Straßenmeisterei im Einsatz. (Polizei Hachenburg)
Steinefrenz (ots)
Am Mittwoch, 29.07.2026 gegen 13:35 Uhr kam es an der Kreisstraße 158, kurz vor der Einmündung zur Landesstraße 317 in der Gemarkung Steinefrenz zu einem kleineren Hang- und Flächenbrand.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Feuer vermutlich durch einen brennenden oder noch glimmenden Gegenstand ausgelöst, der aus einem fahrenden Fahrzeug geworfen wurde. Infolge dessen geriet zunächst der Böschungsbereich sowie anschließend ein Teil eines bereits abgeernteten Feldes in Brand.
Durch das schnelle Eingreifen der alarmierten Feuerwehr sowie die Unterstützung eines vor Ort befindlichen Landwirts konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert und der Brand zügig gelöscht werden. Dadurch konnte auch ein Übergreifen auf weitere landwirtschaftliche Flächen verhindert werden.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, insbesondere bei der derzeitigen trockenen Witterung keine brennenden oder glimmenden Gegenstände, wie beispielsweise Zigarettenkippen, aus Fahrzeugen zu werfen. Bereits kleinste Zündquellen können ausreichen, um Vegetationsbrände mit erheblichem Schaden auszulösen. (Polizei Montabaur)
Breitenau (ots)
Am Mittwoch, dem 29.07.2026, gegen 16:00 Uhr, kam es in der Gemarkung Breitenau zum Brand eines Feldes. Auslöser für den Brand war ein technischer Defekt an einer Heuballenpresse. Diese geriet in Vollbrand wodurch auch mehrere Heuballen und das abgeerntete Feld in Brand gerieten. Auch Bäume eines angrenzenden Waldstückes gerieten in Brand. Der Brand konnte durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Es waren ca. 170 Feuerwehrkräfte der umliegenden Wehren im Einsatz. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt. (Polizei Höhr-Grenzhausen)