
Jedem Jugendlichen stellt sich früher oder später die Frage „Was kommt nach der Schule?“ und bei den vielfältigen Möglichkeiten ist diese nicht so schnell beantwortet. Um Abgängern der weiterführenden Schulen eine Orientierungshilfe anzubieten, veröffentlichen die Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Rheinland-Pfalz jedes Jahr die Ausbildungsbroschüre „Schule – und was dann?“. Die IHK Koblenz schlägt dabei in diesem Jahr gemeinsam mit „Wir Westerwälder“, der Kooperation der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, einen neuen Weg ein. Die etablierte Informationsbroschüre „Schule – und was dann?“ wird erstmalig mit einem Einleger erweitert. „Wir Westerwälder – Regionale Ausbildung, globale Chancen“ stellt unter Einbeziehung des Handwerks die zahlreichen Möglichkeiten und Angebote im Westerwald vor: regionale Fachkräfteportale, Veranstaltungen, Ansprechpartner vor Ort, Duale Studiengänge, Ausbildungsbetriebe und vieles mehr. Foto: Gemeinsam gehen die IHK Koblenz und Wir Westerwälder mit neuer Ausbildungsbroschüre an den Start
Bereits seit dem 01.01.2015 ist es möglich, die Außerbetriebsetzung seines Fahrzeugs über das Internet vorzunehmen. Damals wurden mit der neuen Zulassungsbescheinigung Teil 1 und neuen Stempelplaketten die Voraussetzungen für die Online-Abwicklung geschaffen. Nun wird ab dem 01.10.2017 mit der zweiten Ausbaustufe auch die internetbasierte Wiederzulassung möglich sein – „allerdings nur die Wiederzulassung eines Fahrzeuges auf denselben Halter ohne Wechsel des Zulassungsbezirks“, erklärt Christina Laux, Leiter der Kfz-Zulassungsstelle des Westerwaldkreises. Hierfür sei ein neuer Bundespersonalausweis mit aktivierter Online-Funktion nötig. Erst in einer späteren dritten Stufe werde auch die Umschreibung und Neuzulassung eingeführt. Mehr Details gibt das Bundesverkehrsministerium bekannt - neben allgemeinen Informationen finden sich dort auch Bilder der neuen Dokumente, Kennzeichen, Stempelplaketten sowie die Abläufe zur Außerbetriebsetzung und Wiederzulassung. www.bmvi.de/internetbasierte-fahrzeugzulassung.de
Das „Multiresistente Erreger (kurz: MRE) –Netzwerk“ der Landkreise Altenkirchen, Westerwald und Rhein-Lahn erhielt kürzlich in Düsseldorf die höchste Auszeichnung im öffentlichen Gesundheitswesen in Deutschland. Das unter der Leitung von Dr. Wolfgang Dörwaldt, Netzwerkkoordinator beim Gesundheitsamt Altenkirchen, eingereichte Projekt „Prävention der Verbreitung multiresistenter Erreger in drei ländlich strukturierten Flächenkreisen unter Koordination eines MRE-Netzwerkes“ wurde mit einem von zwei ersten Plätze ausgezeichnet. Ein voller Erfolg für das gemeinsame MRE-Netzwerk der drei Landkreise Altenkirchen, Westerwald und Rhein-Lahn, das sich damit gegen weitere 20 eingereichte, hochqualifizierte Projekte von Gesundheitsämtern großer Städte wie Berlin, Hamburg, Stuttgart und Dresden durchsetzen konnte. Foto: Freudige und stolze Gesichter: die Mitglieder des MRE-Netzwerkes Altenkirchen, Westerwald und Rhein-Lahn erhielten die höchste Auszeichnung der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf.
Die Direktorin der Akademie Dr. Ute Teichert (1.v.l.) gratulierte der angereisten Delegation rund um Netzwerkkoordinator und Initiator Dr. Wolfgang Dörwaldt (vorne Mitte), seinen Kolleginnen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den drei Gesundheitsämtern und den mitgereisten Kreisbeigeordneten, u.a. Konrad Schwan (hinten, 3.v.l.). Neben dem Preisgeld von 2.500 Euro bestätigte diese bundesweite Anerkennung - vor allem wegen der starken Konkurrenz aus den großen deutschen Städten - die drei ländlichen Kreise in ihrer Arbeit und ihrem Erfolg.
FreiBad in Unnau erfrischte in dieser Saison bereits mehr als 20.000 zahlende Gäste
Unnau. Das FreiBad in Unnau schreibt in diesem Sommer starke Zahlen: Bereits mehr als 20.000 zahlende Gäste haben in der laufenden Saison das Top-modernisierte Freibad besucht. Damit hat sich die Zahl der Besucherinnen und Besucher gegenüber dem Vorjahr bereits heute verdoppelt. Für die MarienBad GmbH und die Ortsgemeinde Unnau ist diese Entwicklung ein großer Erfolg – insbesondere vor dem Hintergrund, dass das grundlegend sanierte Freibad erst 2024 wiedereröffnet wurde.
„Diese Förderung ist wichtig für unsere Region. Sie stärkt die Wirtschaft, unterstützt Familien und verbessert die Lebensqualität im Westerwald und im Rhein-Lahn-Kreis. Der Umfang und die Anzahl der KfW-Förderanträge haben nochmals deutlich zugenommen“, sagt Harald Orthey, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Montabaur.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat im ersten Halbjahr 2026 im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis rund 91 Millionen Euro bereitgestellt. Das Geld ging an Unternehmen, private Bauherren und Kommunen. Gefördert wurden Investitionen in Arbeitsplätze, Klimaschutz, Wohnen und öffentliche Infrastruktur.
Stadt Selters greift Anregungen der Bürger auf
Noch wuchert auf den Grünflächen des Selterser Neubaugebiets „Am Sonnenbach“ meterhohes Unkraut. Doch Anfang September sollen die Flächen planiert und Teile eingesät werden. Parallel dazu nimmt die Planung für den Spiel- und Freizeitbereich konkrete Formen an.
Bereits im Mai hatten Planer und interessierte Bürger Ideen für die Gestaltung der Grünanlagen gesammelt. Die Stadt Selters hatte dazu öffentlich eingeladen. Landschaftsarchitekt Jens Dott vom Planungsbüro Stadt-Land-plus griff die zahlreichen Anregungen auf und ließ sie in eine erste Entwurfsskizze einfließen.
Hundsangen (ots)
Am 15.08.2026 kam es gegen 14:55 Uhr auf der B8 zwischen Hundsangen und Wallmerod zu einer Straßenverkehrsgefährdung. Im Rahmen eines Überholvorganges durch einen BMW kam es zu Beginn der dortigen Linkskurve beinahe zu einem Unfall mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Bei dem entgegenkommenden Fahrzeug handelte es sich vermutlich um einen Dacia, welcher durch eine Frau geführt wurde. Diese musste nach Zeugenaussagen eine Gefahrenbremsung durchführen und auf die Bankette ausweichen, um einen Verkehrsunfall zu verhindern.
Zeugen, insbesondere aber die Fahrerin des entgegenkommenden Dacia, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Westerburg zu melden. (Polizei Westerburg)
Koblenz (ots)
Am heutigen Samstag, 15.08.2026 fand in Koblenz anlässlich des Christopher Street Day (CSD) ein rund zweistündiger Aufzug durch die Innenstadt statt.
In der Spitze nahmen nach polizeilichen Schätzungen zwischen 6000-7000 Personen an dem Aufzug teil.
Die Polizeiinspektion Koblenz 1 begleitete die Veranstaltung gemeinsam mit der Stadt Koblenz, um einen störungsfreien Ablauf sowie die Sicherheit der Teilnehmenden zu gewährleisten.
Der Aufzug verlief friedlich und ohne Vorkommnisse. Strafanzeigen im Zusammenhang mit der Veranstaltung wurden nach dem derzeitigen Stand nicht aufgenommen.
Einsatzleiter Polizeioberrat Steffen Göbel zieht eine positive Bilanz:
"Der diesjährige CSD in Koblenz ist aus meiner Sicht ein voller Erfolg gewesen. Der friedliche und störungsfreie Verlauf zeigt, dass unser Einsatzkonzept aufgegangen ist. Mein Dank gilt allen Teilnehmenden für das friedliche Miteinander sowie unseren Einsatzkräften für ihren umsichtigen Einsatz." (Polizeipräsidium Koblenz)
MIT RADSPORTSTARS GANZ OBEN IN ALPE D’HUEZ
Nassau/Montabaur. Fast in jedem Jahr sind bei dem größten Radrennen der Welt, der Tour de France, auch Radsportler der heimischen Equipe EuroDeK am „Start“ – natürlich nur zum Anfeuern der Profis an der Strecke. Diesmal unter anderem bei der 19. Etappe von Gap über 128 km über die Anstiege des Cole Bayard, Col du Noyer und Col d’Onon hinauf zum legendären Anstieg nach Alpe d’Huez mit seinen 21 Haarnadelkurven.
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