Westerwaldkreis (ots) - Am 23.02. erstattete eine 85 -jährige Frau aus Norken Anzeige wegen Betrugs. Demnach klingelten am Vortag zwei männliche Personen an der Haustür der betagten Dame und gaben sich als Vorwerk - Mitarbeiter aus und baten um Einlass. Sie hielten der Dame vor, dass diese langjährige Vorwerk - Kundin sei und nun wolle man sehen, ob der Staubsauger noch richtig funktioniert. In der Küche ließen sie sich den Kobold zeigen. Angeblich ging dieser nicht mehr, obwohl der Sauger am Vortag noch einwandfrei funktioniert hatte. Letztlich tauschten sie angeblich den alten Bürstenkopf gegen einen neuen aus und verlangten dafür Barzahlung. Die fragten die Frau, wie viel Bargeld sie im Haus habe. Die GS händigte den Tätern daraufhin einen mittleren dreistelligen Betrag aus. Eine Quittung etc. bekam sie von diesen nicht. Wie sich später herausstellte wurde nur ein gebrauchter Bürstenkopf eingesetzt. Von den Männern liegen lediglich allgemeine Personenbeschreibungen vor. Hinweise auf ein Fahrzeug gibt es derzeit nicht.
Westerwaldkreis (ots) - Am Abend und in der Nacht des 23.02. kam es infolge des Sturmtiefs Thomas im Dienstgebiet der PI Hachenburg zu einigen Behinderungen und zwei kleineren Unfällen durch umgestürzte Bäume. In diesem Zusammenhang mussten einige Straßenabschnitte vorübergehend gesperrt werden.
Eine 59-jährige Frau verließ am Abend gegen 21:40 Uhr eine Gaststätte in der Hauptstraße in Obernhof. Wenige Minuten später hörte ein Zeuge ein Geräusch, welches zunächst nicht zugeordnet werden konnte. Schließlich fand man die Frau unmittelbar vor der Gaststätte, auf der Straße liegend, auf. Nach bisherigen Feststellungen geht die Polizei davon aus, dass die Frau aus bisher noch nicht bekannten Gründen auf der Straße zum Liegen kam und dort von einem Fahrzeug überrollt wurde. Reanimationsversuche von einem alarmierten Notarzt verliefen leider erfolglos. Bisher liegen keinerlei Hinweise auf das flüchtige Fahrzeug vor.
Die Stadt Montabaur wird noch in diesem Jahr mit dem Bau einer neuen Kindertagesstätte an der Peterstorstraße in unmittelbarer Nachbarschaft zum Krankenhaus beginnen. Diesen Beschluss fasste der Stadtrat im Herbst letzten Jahres und verabschiedete jetzt die konkrete Planung, so dass nun voraussichtlich schon im Herbst 2017 der Spatenstich erfolgen kann. Grafik: Diese Grafik zeigt, wie die neue Kita an der Peterstorstraße in etwa aussehen wird. (Bild: Architekturbüro Simon) Die ausführliche Präsentation des Architekturbüros Simon können Sie im Internet einsehen unter www.montabaur.de / Aktuelles .
Im Auftrag der Stadt stellte Architekt Volker Simon die Pläne für den Kita-Neubau vor. Das neue Gebäude wird nahe an der Peterstorstraße stehen und dort insgesamt drei Ebenen haben. Im Erdgeschoss gibt es eine Anlieferzone und einen Nebeneingang. Da das Gelände Richtung Krankenhaus hin stark ansteigt (der Höhenunterschied beträgt gut fünf Meter) und sich das Gebäude parallel zur Krankenhauszufahrt erstreckt, wird es im oberen Bereich des Grundstücks nur ein Geschoss geben. Der Eingangsbereich und das Außenspielgelände liegen dann von der Straße abgeschirmt im oberen Teil des Grundstücks, das direkt an den Parkplatz des Krankenhauses angrenzt. „Mit dieser Bauweise fügen wir die neue Kita optimal in die Gesamtsituation am Krankenhaus ein“, erläuterte Simon. Das Gebäude solle einfach, schlicht und schön sein; Funktionalität und pädagogische Belange wurden aufeinander abgestimmt. Die neue Kita wird eine Nutzfläche von 924 Quadratmeter haben und so Platz bieten für zwei Kindergartengruppen (je 25 Plätze) und eine Krippengruppe (10 Plätze); insgesamt 60 Kinder werden die Einrichtung besuchen. Nach derzeitigem Stand der Planungen kann im Herbst mit Bau begonnen werden, der dann zum Jahresende 2018 fertiggestellt sein soll. Die konkrete Planung hat Simon im Detail mit einer Arbeitsgruppe abgestimmt, der Mitarbeiter der Kita-Verwaltung und der Gebäudeverwaltung der Verbandsgemeinde angehören sowie eine erfahrene Leitungskraft aus der städtischen Kita am Himmelfeld.
Rund 3,2 Mio. Euro wird die Stadt Montabaur in die neue Kita investieren. „Der Bedarf an Kita-Plätzen in Montabaur steigt immer noch. Wir brauchen dringend weitere Kapazitäten“, betonte Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland. Das Katholische Klinikum Koblenz-Montabaur wird bei diesem Neubau Kooperationspartner der Stadt sein: Das Klinikum verpachtet der Stadt das Grundstück über einen Erbbaurechtsvertrag und beteiligt sich später an den Personal- und Betriebskosten. Im Gegenzug werden insgesamt 15 Plätze für Kinder von Klinikmitarbeitern reserviert. So sieht es der Kooperationsvertrag vor. Eigentümer und Betreiber der neuen Kita wird die Stadt Montabaur sein.
Im Leben läuft nicht immer alles wie geplant. Persönliche Krisen, Konfliktsituationen und schwierige Lebenslagen können jeden treffen. Menschen, die daraufhin psychisch erkranken, sowie deren Angehörige und Freunde stehen jedoch nicht allein da. So bietet zum Beispiel die Regionale Diakonie Westerwald seit mehr als 20 Jahren Hilfe in der Kontakt- und Informationsstelle für psychisch kranke Menschen (KIS) an.
Weiterlesen ...Regionaler Runder Tisch Rhein-Westerwald informiert
Die Nachricht erschütterte vor einigen Wochen weit über den Westerwaldkreis hinaus: Eine Frau aus Ebernhahn wurde ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge durch Schläge mit einem Hammer getötet. Dringend tatverdächtig ist ihr Ex-Ehemann. Dieser mutmaßliche Femizid geschah mitten unter uns und bewegte auch die Mitglieder des Regionalen Runden Tischs Rhein-Westerwald (RRT) zutiefst.
Dieser besteht aus rund 60 Mitgliedern von hilfs- und fachbezogenen Dienstleistungen für Frauen und Kindern mit Gewalterfahrungen aus dem Westerwaldkreis sowie den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied. Bei der jüngsten Sitzung waren sie sich mit Blick auf die erschreckende Tat einig: Fakten rund um das Thema Femizid sind in Deutschland zu wenig bekannt und es besteht dringende Notwendigkeit, diese stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
Der Kreisvorstand der FDP Westerwald hat am 22. Juli 2026 einstimmig Forderungen zur geplanten gesetzlichen Kapitalrente beschlossen. Sie soll die bestehende gesetzliche Rente um eine zusätzliche, am Kapitalmarkt finanzierte Vorsorge ergänzen, sie aber nicht ersetzen. Auf Antrag des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Patrick Häbel fordert der Verband eine weltweit gestreute Geldanlage, eine Kostenobergrenze von 0,5 Prozent pro Jahr, persönliche Rentenkonten und die Vererbbarkeit des angesparten Vermögens.
Die zusätzlichen Beiträge sollen überwiegend in Aktien von Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen fließen. Die breite Streuung soll das Risiko verringern. Staatsanleihen, politisch ausgewählte Projekte oder die Finanzierung öffentlicher Haushalte sollen dagegen nicht zum Schwerpunkt der Anlage werden.
Kingdom Honey SDN BHD ruft "Royal Honey - The Ultimate Power Source" auch aus Rheinland-Pfalz zurück. Grund: Das Produkt enthält die nicht deklarierten Arzneimittel Sildenafil und Paracetamol. Bei Sildenafil handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen, in Lebensmitteln ist es nicht zugelassen. Aufgrund von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nebenwirkungen ist Sildenafil nur unter ärztlicher Aufsicht einzunehmen. Bei Paracetamol handelt es sich um Arzneimittel zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung. Auch dieses ist in Lebensmitteln nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 12x20-Gramm-Packungen mit der Kennzeichnung EAN: 9 555755 800036. Die Vertriebswege sind nicht bekannt. Es wird jedoch von einem bundesweiten Vertrieb ausgegangen.
Free & Easy ruft ein 5-teiliges Knetset in verschiedenen Varianten auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Das Produkt enthält ein Gemisch der Konservierungsstoffe Methylisothiazolinon (MI) und Methylchloroisothiazolinon (MCI) in einer Konzentration, die den gesetzlichen Grenzwert überschreitet. Hautkontakt mit Produkten, die MCI und MI enthalten, kann bei sensibilisierten Personen allergische Reaktionen wie Kontaktdermatitis hervorrufen. Betroffen von diesem Rückruf sind die Packungen mit der Chargennummer 503037, mit der Action-Artikelnummer 3202336 und mit den EAN-Codes 8720573841573 und 8720573952385. (LUA)
Eine Woche voller Abenteuer und Gemeinschaft
Westerburg / Emmerichenhain (shg) Hinter den „Ferienhelden“ liegt eine vollgepackte Woche: Bei den Sommerferienspielen der Evangelischen Kirchengemeinden erlebten insgesamt 42 Grundschulkinder in Westerburg und in Emmerichenhain eine gemeinsame Zeit voller Aktionen, Ausflüge und dem Schließen neuer Freundschaften. In Westerburg drehte sich inhaltlich alles um die biblische Geschichte von Rut, einer mutigen Frau, die ihren eigenen Weg geht. In Emmerichenhain standen die Geschichten von David, Jonathan und Saul im Mittelpunkt, in denen es um Freundschaft, Mut und Vergebung ging. An beiden Orten brachten die Teams die Erzählungen morgens als kurzes Theaterstück auf die Bühne, bevor die Kinder die Themen in kreativen und spielerischen Aktionen vertiefen konnten.
Weiterlesen ...Im Insolvenzverfahren des Vereins Familienferiendorf Hübingen e.V. haben das PLUTA Team und der Vorstand gemeinsam mit den Unterstützern ein wichtiges Etappenziel für die Sanierung erreicht. Die erforderliche Summe von 350.000 Euro für das Rettungskapital wurde erfolgreich eingeworben. Die entsprechende Frist ist inzwischen abgelaufen. Das Geld soll als Planzahlungen für die Insolvenzgläubiger und als Liquiditätsüberbrückung verwendet werden, damit das Familiendorf über die umsatzschwächeren Wintermonate kommt.
Insolvenzverwalter Philip Konen von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH sagt: „Das Familienferiendorf hat genug Geld eingesammelt und sein Ziel voll erreicht. Damit können wir nun den Insolvenzplan finalisieren und zeitnah beim Amtsgericht einreichen.“
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