Zum dritten Mal hat der ADFC Kreisverband Westerwald e.V.
erfolgreich mit Groß-/Eltern und Kinder für mehr und sichere
Radwege demonstriert. Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher und
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, Dr. Hans Ulrich
Richter-Hopprich unterstützen die Initiative!
Mehr als 100 Kinder, Eltern und Großeltern haben am Samstag, 16. Mai 2026, an der
dritten Kidical Mass in Montabaur teilgenommen und damit ein starkes Zeichen für
sichere Schul- und Radwege gesetzt. Der ADFC Kreisverband Westerwald e.V.
bewertet die Veranstaltung als vollen Erfolg. Die bunte Fahrraddemonstration erstreckte sich über knapp sechs Kilometer und
führte von der Joseph-Kehrein-Schule über Wilhelm-Mangels-Straße,
Tiergartenstraße, Alleestraße, Allmannshausen, Bahnallee, Eschelbacher Straße,
Fürstenweg, Mons-Tabor-Straße, Von-Bodelschwingh-Straße, Elgendorfer Straße undAlbertstraße bis zum Quendelberg. Damit wurde nochmal ein deutliches Zeichen für
den Bedarf für mehr und sicheren Radverkehr in der Stadt Montabaur gesetzt
Bei der abschließenden Kundgebung begrüßte der ADFC Kreisverband Westerwald
neben zahlreichen Teilnehmenden auch die Stadtbürgermeisterin von Montabaur,
Melanie Leicher, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, Dr. Hans
Ulrich Richter-Hopprich, sowie zwei Vertreter des Landesvorstands des ADFC
Rheinland-Pfalz e.V., Amelie Döres und Gerd Engel.
Dr. Richter-Hopprich stellte sich den kritischen Fragen der Radfahrenden und verwies
auf das im Dezember 2025 verabschiedete Radverkehrskonzept der
Verbandsgemeinde, das nun als Grundlage dient, um den Ausbau der Radinfrastruktur
voranzutreiben. Und das Konzept bestätigt ja auch noch große Lücken im
Alltagsradwegenetz. Besonders die seit Jahren geplante Verbindung zwischen
Montabaur und Holler bezeichnete er als wichtiges und sinnvolles Projekt. Er
verband mit der eingerichteten Arbeitsgruppe Radverkehr, an der auch der ADFC
Kreisverband Westerwald mitwirkt, die Hoffnung auf spürbare Fortschritte bei der
Umsetzung von Maßnahmen für den Radverkehr.
Die Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher unterstützte die Forderung des ADFC
nach Tempo 30 in den Ortslagen, wies jedoch darauf hin, dass die
Entscheidungshoheit hier oft nicht bei der Stadt liege und bereits die Einführung der
Tempo-20-Zone in der Bahnhofstraße eine große Herausforderung gewesen sei. Die
Anregung für die Einrichtung einer „Grünen Welle“ bei den Ampeln in der Wilhelm-
Mangels-Str. bei Tempo 20 nahm sie auf und versprach, diese zu prüfen.
In der anschließenden Diskussion zur Verkehrssituation rund um das Schulzentrum
in Montabaur zeigte sich deutlich, dass die Interessen der Anwohnenden,
Fußgänger und Radfahrer bislang nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Der ADFC Kreisverband Westerwald kündigte an, die Planung rund um das
Schulzentrum eng zu begleiten und bekräftig auf diesem Wege nochmal seine
Forderungen nach
- sicheren Schul- und Alltagswegen für Kinder und Familien,
- Tempo 30 innerorts als Regelgeschwindigkeit,
- sichere und durchgängige Radwegenetze im Westerwaldkreis und damit
- Stärkung des Radverkehrs als gleichberechtigtes Verkehrsmittel. (ADFC)



