B Itunes B Mediaplayer B phonostar Logo radioDE

RADIO WESTERWALD LIVESTREAM : ON AIR
🎙️  ➤ Player in eigenem Fenster öffnen

Die Erleichterung war riesig im Lager des TTC Zugbrücke Grenzau, nachdem man zuletzt mit vier Siegen in Folge vorzeitig den Klassenverbleib in der Tischtennis-Bundesliga gesichert hatte. Nun geht es - nach der Pflicht - in die Kür: Mit dem Auswärtsspiel bei Borussia Düsseldorf (Mittwoch, 15. April, 18.30 Uhr) und dem Heimspiel gegen den ASC Grünwettersbach (Sonntag, 19. April, 15 Uhr) beenden die Westerwälder die Saison in der TTBL. Und das mit einer klaren Marschroute: Spaß haben und weitere Punkte sammeln.

„Natürlich können wir jetzt total befreit aufspielen“, sagt TTC-Manager Markus Ströher vor den beiden Partien zum Saisonfinale. „Wann konnten wir das schon mal in den vergangenen Jahren. Das macht uns auch ein bisschen stolz, aber keinesfalls satt. Die Jungs wollen die Serie fortsetzen und sich mit zwei weiteren starken Auftritten in die Sommerpause verabschieden.“

Und auch der erste der beiden Gegner, Borussia Düsseldorf, hat sein erstes Ziel bereits so gut wie erreicht: Der Rekordmeister dürfte als Tabellenerster in die Play-offs gehen, hat zwei Spieltage vor dem Ende vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Werder Bremen. Die Norddeutschen müssten schon die letzten beiden Saisonspiele mit 3:0 gewinnen und die Borussia im Gegenzug beide Spiele mit 0:6 verlieren - das wird so wohl nicht eintreten.

Dennoch wird Düsseldorf alles daran setzen, den Schwung auf der Zielgeraden der Saison nicht zu verlieren. Die Mannschaft ist mit Anton Källberg (17:4), Kanak Jha (17:8), Dang Qiu (10:2), Borger Haug (1:3) und Yongyin Li (5:9) extrem stark und ausgeglichen besetzt und ist nicht ohne Grund die Mannschaft an der Tabellenspitze.

Anders sieht es beim letzten Gegner vor heimischer Kulisse aus, dem ASC Grünwettersbach, der eine „gebrauchte Saison“ erwischte und wohl auch am Ende der Saison auf dem letzten Platz stehen wird. Sportliche Konsequenzen hat das nicht, denn der einzige Lizenz-Bewerber aus der 2. Liga, der TSV Windsbach, hat diese Woche seinen Verzicht auf einen Aufstieg erklärt.

Grünwettersbach wird daher wie Grenzau ohne Druck in dieses letzte Saisonspiel gehen - und kann dabei grundsätzlich auf folgenden gemeldeten Kader zurückgreifen: Hiroto Shinozuka (12:9), Tiago Apolonia (12:9), Emanuel Otalvaro (0:1), Damian Floro (0:2), Tom Jarvis (3:7) Ricardo Walther (2:9), Tobias Hippler (1:8) und den bisher noch nicht eingesetzten Adrian Gossow zurückgreifen. Wer tatsächlich am Ende in Grenzau in der Box steht, wird sich am Spieltag zeigen. (TTC Zugbrücke Grenzau)