B Itunes B Mediaplayer B phonostar Logo radioDE

RADIO WESTERWALD LIVESTREAM : ON AIR
🎙️  ➤ Player in eigenem Fenster öffnen

02624950289     b gruenes kreuz     b email

Das Wetter im Westerwald

Heute 19°C
Morgen 21°C
24.08.2026 23°C

Die Wetterwoche im Westerwald

Wetterbericht für den Westerwaldkreis 17.08. - 23.08.2026

In der ersten Wochenhälfte zeigt sich das Wetter bei uns im Westerwald überwiegend bewölkt und zeitweise nass. In Montabaur und Nentershausen liegen die Tageswerte zunächst bei 22 bis 26 Grad, nachts kühlt es auf 17 bis 12 Grad ab. Zur Wochenmitte bleibt es wechselhaft mit zeitweisem Regen und Höchstwerten von 21 bis 25 Grad. In der zweiten Wochenhälfte klingt der Regen allmählich ab und die Bewölkung lockert auf. In Selters und Pottum werden tagsüber 21 bis 25 Grad erreicht, nachts liegen die Werte zwischen 15 und 12 Grad. 

Am Wochenende zeigt sich das Wetter im Westerwald wechselnd bewölkt. In Waldbreitbach und Höhn sind nach Norden hin einzelne Schauer oder kurze Gewitter möglich, sonst bleibt es meist trocken. Die Tageswerte erreichen 19 bis 23 Grad, in der Nacht kühlt es auf 11 bis 7 Grad ab. Am Sonntag wird es heiter bis sonnig und meist trocken. Der Ausblick auf die neue Woche: Zunächst bleibt es freundlich und trocken, bevor wieder mehr Wolken aufziehen.

Die Hochwasserkatastrophen in der Eifel und vielen anderen Regionen in der Bundesrepublik Deutschland und den Nachbarländern halten uns seit Donnerstag in Atem. Viele aktive Einsatz- und Rettungskräfte der Hilfsorganisationen aus unserer Verbandsgemeinde Bad Marienberg sind unermüdlich im Einsatz, um in den Regionen zu helfen, die von diesem Jahrhundert-Hochwasser betroffen sind.

Egal ob die Freiwilligen Feuerwehren, die RescueGroup Westerwald, die Ortsvereine des DRK und der DLRG sowie viele private Initiativen setzen sich beispielhaft für die in große Not geratenen Mitmenschen ein. Dabei muss ausdrücklich betont werden, dass dies ehrenamtlich und getreu ihrem jeweiligen Motto geschieht.

Die Schilderungen der ehrenamtlichen Helfer*innen, die vor Ort waren, machen fassungslos. Es herrscht einfach nur Sprachlosigkeit. Wir können es nicht begreifen. Die ganze Situation stellt für alle Betroffenen eine große physische wie psychische Belastung dar.

Ob als Helfer vor Ort oder in unserer Verbandsgemeinde, ob mit Sach- oder Geldspenden, die Welle der Hilfsbereitschaft ist einfach unbeschreiblich und sehr beeindruckend.

Wir sagen „Danke“ für den unermüdlichen Einsatz der Rettungs- und Einsatzkräfte und ein aufrichtiges Dankeschön an alle, die helfen, wo und wie auch immer. Dabei denken wir auch an die ehrenamtlichen Rettungs- und Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen, die in dieser schwierigen Situation nicht vor Ort, sondern bei uns zu Hause die Stellung gehalten haben. Auch ihnen ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz.

Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der vielen Verstorbenen und Vermissten. Tausende haben alles verloren, ihr gesamtes Hab und Gut. Die Infrastruktur wie die Wasserversorgung, Stromversorgung, die Straßen und Brücken, alles ist zerstört. Ich bin ganz sicher, wir müssen die nächsten Wochen und Monate, wenn nicht gar Jahre weiterhelfen.

Andreas Heidrich
Bürgermeister